Inbetriebnahme Ende des Jahres geplant
Sanierung wäre unwirtschaftlich gewesen

Vertreter der Firmen und der Verbandsgemeindewerke trafen sich jetzt aus Anlass des offiziellen Baubeginns vor Ort. Mit dabei waren auch Bürgermeister Wolfgang Schneider (r.) und Marc Rosenkranz, 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde Emmerzhausen (l.).
  • Vertreter der Firmen und der Verbandsgemeindewerke trafen sich jetzt aus Anlass des offiziellen Baubeginns vor Ort. Mit dabei waren auch Bürgermeister Wolfgang Schneider (r.) und Marc Rosenkranz, 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde Emmerzhausen (l.).
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sz Emmerzhausen. Der in die Jahre gekommene Hochbehälter in Emmerzhausen wird durch einen Neubau ersetzt. Bei einer Analyse zur Bewertung der baulichen Substanz und Abschätzung des Sanierungs- bzw. des Erneuerungsbedarfs des bestehenden Hochbehälters sei der Neubau empfohlen worden, heißt es in einer Mitteilung der Verbandsgemeinde.

Da bei dem bestehenden Hochbehälter bereits seit 2015 eine Kammer außer Betrieb genommen wurde und weitere Beschädigungen erkennbar sind, würde eine Sanierung des bestehenden Bauwerks gegenüber einem Neubau zu erheblichen Mehrkosten führen.

Planung seid Herbst 2020

Im Herbst 2020 wurde mit der Planung des neuen Hochbehälters begonnen. Die für den Neubau anfallenden Nettogesamtkosten liegen bei rund 1,1 Millionen Euro. Diese werden mit rund 50 Prozent (550.000 Euro) vom Land gefördert.

Die Ausschreibung erfolgte im Frühjahr 2021. Zur Submission sind nach Angaben der Verwaltung nur wenige Angebote eingereicht worden. Für die Tiefbauarbeiten kam das günstigste Angebot von der Firma Heinrich Weber und für die Rohrleitungs- und Metallbauarbeiten hat die Firma Theis Wassertechnik den Zuschlag erhalten.

Nach der ersten Begehung der Baustelle Mitte Juni haben nun die Bauarbeiten begonnen. Die Tiefbauarbeiten für die Herstellung der Versorgungsleitungen starteten bereits in der darauffolgenden Woche und sind zügig beendet worden.

Neuer Hochbehälter hat eine Größe von 300 Kubikmetern

Ende Juni stand dann die Grobabsteckung des neuen, 300 Kubikmeter großen Hochbehälters auf der Tagesordnung. Die hierfür notwendigen Tiefbauarbeiten wurden durch die regnerischen Tage der vergangenen Wochen etwas verzögert, doch das schlechte Wetter bewirkt zurzeit noch keine Terminverschiebungen.

Mit der geplanten Errichtung des Hochbehälters aus den Betonfertigteilen kann somit ab Ende August begonnen werden. Der Innenausbau des Gebäudes erfolgt im Anschluss. Mit der Inbetriebnahme ist Ende 2021 zu rechnen, die Gesamtfertigstellung soll im Frühjahr 2022 erfolgen.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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