Spannender Blick in die schulische Zukunft

Dritt- und Viertklässler lernten Regionale Schule kennen

juli Daaden. Viele Dritt- und Viertklässler der Verbandsgemeinde Daaden und benachbarter Regionen besuchten am Samstag ausnahmsweise die Schule – und das war ganz besonders spannend: Denn die Kinder warfen einen Blick in ihre Zukunft und machten sich ein Bild davon, wo sie möglicherweise in Zukunft Englisch lernen und an Basteltischen werken, am Computer arbeiten und Sport treiben werden.

Die Daadener Hermann-Gmeiner-Schule hatte für den »Mitmachtag« ihre Pforten für den Nachwuchs geöffnet: Die meisten Lehrer und einige Schüler der Regionalen Schule zeigten den Acht- bis Zehnjährigen die Räume und gewährten ihnen einen Einblick in die verschiedenen Unterrichtsfächer. »Den Grundschülern sollen Ängste und Hemmungen vor der neuen Schule genommen werden«, erklärte Orientierungsstufenleiterin Carmela Schmitz die Motivation zum »Mitmachtag«.

Nachdem Schulleiterin Lena Daub die Veranstaltung eröffnet hatte, wurden Kinder und Eltern aufgeteilt, um in einer Art Klassenverbund die verschiedenen Unterrichtseinheiten naturgetreu zu erleben. Englisch und Französisch fanden die Kinder besonders interessant, einen Vorgeschmack auf die Mathematik der Mittelstufe gab es spielerisch, und beim »Lese-Abenteuer« wurde »Wenn ein Unuguru kommt« vorgestellt.

Auch viele praktische Übungen standen auf dem Stundenplan: Arbeitslehre fand in der Küche statt, wo die »Schüler« einen Obstsalat zubereiteten, verzehrten und anschließend natürlich die Küche wieder auf Vordermann brachten. Kreativität war beim Malen und Werken gefragt. In der Turnhalle standen die Kinder Schlange vor der Kletterwand, die fast jedes Kind – fachgerecht gesichert – erklimmen wollte. Dem hohen Stellenwert des Computers wird das Fach »Lernbörse« gerecht, das außerdem methodisches Lernen und die Schulung der Konzentration umfasst.

Der »Mitmachtag« bot Grundschülern zum dritten Mal Gelegenheit, in ihre (mögliche) künftige Schule hinein zu schnuppern. Er sei für die Kinder interessanter und geeigneter, die Schule und ihre Angebote kennen zu lernen, als der frühere »Tag der offenen Tür«, erklärte Rektorin Lena Daub. Beim »Tag der offenen Tür« konnten die Grundschüler den älteren Kindern früher während des normalen Unterrichts über die Schulter schauen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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