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Hundekot-Eimer und LED-Leuchten
Weichen fürs Leben in Emmerzhausen gestellt

Mehrere Themen arbeitete der Ortsgemeinderat in Emmerzhausen in er letzten Sitzung des Jahres ab.

dach Emmerzhausen. Letzte Runde für den Ortsgemeinderat in diesem Jahr: Am Montagabend stellte das Gremium noch einmal einige Weichen für das Leben im Dorf, kurz vor dem neuerlichen Lockdown. Die Themen im Einzelnen:
Kommunale Kita „Regenbogen“: Nach einer zwischenzeitlichen Schließung aufgrund von Corona-Infektionen befindet sich die Einrichtung nun wieder im „Normalmodus“, den Umständen entsprechend. Dies ging aus dem Jahresbericht von Leiterin Lea Spies hervor, der vom Beigeordneten Marc Rosenkranz verlesen wurde. Für das kommende Jahr wird aber eine veränderte Konzeption vonnöten sein. Für April/ Mai rechnet man mit 18 Kindern im Ü-3-Bereich und nur noch mit vieren in der Gruppe U 3.

dach Emmerzhausen. Letzte Runde für den Ortsgemeinderat in diesem Jahr: Am Montagabend stellte das Gremium noch einmal einige Weichen für das Leben im Dorf, kurz vor dem neuerlichen Lockdown. Die Themen im Einzelnen:

  • Kommunale Kita „Regenbogen“: Nach einer zwischenzeitlichen Schließung aufgrund von Corona-Infektionen befindet sich die Einrichtung nun wieder im „Normalmodus“, den Umständen entsprechend. Dies ging aus dem Jahresbericht von Leiterin Lea Spies hervor, der vom Beigeordneten Marc Rosenkranz verlesen wurde. Für das kommende Jahr wird aber eine veränderte Konzeption vonnöten sein. Für April/ Mai rechnet man mit 18 Kindern im Ü-3-Bereich und nur noch mit vieren in der Gruppe U 3. Hierfür will das Erzieherinnenteam gemeinsam mit der Ortsgemeinde als Trägerin der Einrichtung einen „Fahrplan“ erstellen.
  • LED-Umrüstung Kita und Dorfgemeinschaftshaus: Dieser Aspekt gilt seit Montagabend als gebongt. Knapp 11.500 Euro wird das Vorhaben, die Leuchten in dem Gebäude durch energiesparende Lampen zu ersetzen, laut Angebot einer Daadener Firma kosten. Das Charmante: Ein Förderatrag über 90 Prozent dieser Summe wurde bewilligt, was ein einstimmiges Votum des Rates nach sich zog. 
  • Abfalleimer für Hundekotbeutel: Elf Ratsherren konnten sich diesbezüglich mit einer Testphase anfreunden; es gab zwei Gegenstimmen. Im Vorfeld hatte es ein Gespräch mit Vertretern der Unterschriftensammlung „Kotbeutel-Mülleimer“ gegeben. Ratsmitglied Jan Hermann stellte das Ergebnis vor: Ein örtlicher Unternehmer wolle die Anschaffung zweier Behälter (ohne Beutelspender) bezahlen. Pfosten gebe es kostenlos vom Daadener Bauhof, die Montage geschehe in Eigenleistung. Blieben also nur die Kosten für die regelmäßige Leerung. Und diesen Turnus gelte es, in der Testphase zu eruieren. Dabei geht es auch darum, ob sich die Kotsituation signifikant verbessert. Standorte sollen oberhalb der Firma Wilbert Ebener sowie „An der Stirn“ sein. 
  • Wald: Der neue Revierförster Matthias Grohs stellte nicht nur sich selbst vor, sondern auch den Forstwirtschaftsplan für das kommende Jahr. Hier steht ein Plus von rund 14 000 Euro „vor der Tür“. Etwas über 2000 Festmeter Borkenkäferholz sollen verkauft werden. Man könne derzeit zwar nur mit 5 Euro Erlös pro Festmeter kalkulieren, so Grohs, aber immerhin lege das Land 7 Euro je Festmeter als Ausgleichszahlung obendrauf. Hinzu sollen 100 Festmeter Laubholz eingeschlagen werden. Und auch bei der Wiederaufforstung der ehemaligen Fichtenflächen winken demnach Gelder: 2,50 bis 5 Euro pro Pflanze. Allerdings sei es nicht damit getan, die kleinen Bäume in die Erde zu stecken. Sie müssten auch geschützt werden. Nach acht Jahren möchte das Land hier Erfolge sehen. Zwar machte Grohs deutlich, dass „Waldschutz vor allem Sache der Jägerschaft“ sei. Dennoch werde man die Anpflanzungen mechanisch vor den Zähnen von Wildtieren bewahren: mit Zäunen. Drei Hektar sollen so aufgeforstet werden, dafür seien rund 6000 Pflanzen nötig. Wobei der Förster auch anklingen ließ, dass es 2021 wohl Probleme mit der Verfügbarkeit geben werde. Der Borkenkäfer hat schließlich auch andernorts zugeschlagen, die Nachfrage ist entsprechend groß. Darüber hinaus setzt Grohs auf die sogenannte Naturverjüngung: schauen, was von selbst nachwächst. 
Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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