Fußball-Bezirksliga Rheinland
Weitefeld in Schlagdistanz, Wallmenroth verliert

Fabian Lohmar (r.) war gestern auf der linken Außenbahn der auffälligste Spieler der SG Weitefeld, die sich mit einem klaren Sieg im Kreis der Verfolger zurückmeldete.
  • Fabian Lohmar (r.) war gestern auf der linken Außenbahn der auffälligste Spieler der SG Weitefeld, die sich mit einem klaren Sieg im Kreis der Verfolger zurückmeldete.
  • Foto: hwl
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

SG Weitefeld - SG Westerburg 4:1 (1:0)
Der Umzug auf den Kunstrasen in Langenbach hat sich gestern im Verfolgerduell und letzten Spiel der Hinrunde für das Weitefelder Team von Trainer Jörg Mockenhaupt ausgezahlt. Nach vier sieglosen Spielen bzw. drei Niederlagen in den jüngsten vier Heimspielen in Friedewald zog Weitefeld mit einem deutlichen 4:1-Erfolg im Westerwald/Sieg-Duell nach Punkten mit dem Team von Oliver Meuer gleich und ist damit zwei Wochen vorm Gang in die Winterpause mit vier Punkten Rückstand auch wieder in Reichweite des seit gestern alleinigen Spitzenreiters Montabaur.

Keeper Ermert hält stark

Dass beide Teams um die Bedeutung der Partie wussten, war von Beginn an zu spüren, weil beide ohne großes Taktieren sofort den offenen Schlagabtausch suchten und bekamen. Folgerichtig entwickelte sich eine schnelle, gutklassige Partie mit vielen guten Chancen auf beiden Seiten, sodass die beiden Torleute Elias Ermert und Niklas Leukel früh und wiederholt die Möglichkeit bekamen, ihre Klasse in Vier-Augen-Duellen unter Beweis zu stellen. Die ersten Meriten verdiente sich Youngster Ermert bereits in der 5. Minute, als er Sieger im Vier-Augen-Duell mit Henoch Fito blieb. 12 Minuten später stand er allein David Gläser gegenüber und blieb erneut Sieger, nachdem zwischenzeitlich Dominik Neitzert die Klasse von Niklas Leukel ausgelotet hatte.

Lopata bringt Hausherren nach vorn

Nachdem Neitzert ein zweites Mal im Duell mit Leukel den Kürzeren gezogen hatte, war es Kevin Lopata, der in seinem vorerst letzten Spiel in Langenbach für das überfällige erste Tor der Partie sorgte, als er mit einem Kunstschuss eine tolle Kombination über Benjamin Weishar und Luca Thom abschloss (38.).
Entscheidend für den recht deutlichen Ausgang der Partie (AL Manfred Ebener: „Wir waren selbst in Unterzahl die bissigere und zweikampfstärkere Mannschaft.“) war ein Doppelschlag kurz nach der Pause durch Kevin Lopata (nach einem Dominik-Neitzert-Freistoß) und durch Jan-Niklas Mockenhaupt nach Vorarbeit von Luca Thom zum 3:0. Denn obwohl Thom nur eine Minute später von Schiedsrichter Lukas Heep für einen Wortwechsel mit Manuel Seiler wegen einer Beleidigung die Rote Karte zu sehen bekam, war mit dem 3:0 der Faden beim Meuer-Team gerissen.

Eigentor nur ein Schönheitsfehler

Es reichte zwar in Überzahl noch zu einem Eigentor bei einem verunglückten Klärungsversuch von Mario Schönberger zum 3:1 (61.), die besseren Torchancen hatte aber selbst in Unterzahl das Team von Jörg Mockenhaupt. Die letzte des Tages nutzte Justin Nagel erneut in einem Vier-Augen-Duell mit Niklas Leukel zum 4:1 (90.+2).

SG Niederroßbach - SG Wallmenroth 2:0 (1:0)

Im letzten Spiel der Hinrunde hat das Wallmenrother Team von Trainer Thorsten Judt gestern auf dem schwer bespielbaren Hartplatz in Niederroßbach die einmalige Chance vertan, zum ersten Mal in dieser Saison dreimal in Folge zu gewinnen. Der Knackpunkt im Westerwald/Sieg-Duell war das für Niederroßbach schmeichelhafte 1:0 durch Keigo Matsuda (33.), der die erste Torchance der Oberwesterwälder zu einem Solo ins Vier-Augen-Duell mit Niklas Platte bzw. zu seinem 16. Saisontor nutzte. Judt haderte: „Nur dieses eine Mal ist er uns entwischt, mehr haben wir in der ersten Hälfte nicht zugelassen.“

Wallmenroth nach der Paue ohne Torchance

Aber: Auch auf der anderen Seite waren die Schotten früh recht dicht. Lediglich Torjäger Sascha Mertens (5./Heber) und Hussein Jouni, der kurz vor der Pause den Ball aus nächster Nähe übers Tor knallte, sorgten bei Torwart Niklas Heupel für Schrecksekunden, obwohl die Wallmenrother schon in Hälfte eins ein deutliches Plus an Standard-Situationen hatten. Judt: „Wir hatten Vorteile, aber auch nach der Pause nichts mehr, was als Torchance oder als herausgespielte Torchance hätte herhalten können.“

Haller entscheidet die Partie

Erschwerend kam beim Bemühen um den Ausgleich hinzu, dass sowohl Sascha Mertens als auch Gian-Luca Puligheddu (beide mit muskulären Problemen) ausgetauscht werden mussten. Judt: „Zwingend war unser Spiel nach vorne heute sicherlich nicht.“ Bei einem der wenigen Versuche der Gäste, den Ball nicht einfach lang nach vorne zu schlagen, sondern mit Bedacht aufzubauen, ging der Schuss schließlich sogar noch nach hinten los, sodass Alexander Haller den Ballverlust in der Vorwärtsbewegung mit dem 2:0 bestrafen konnte (82.). Judt: „Das war von uns heute zu wenig, um dafür einen Punkt mitnehmen zu können.“ hwl

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.