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"lyrix"-Preis verliehen
Sarah Stemper hat sehr gut gedichtet

Sarah Stemper, Jahrgang 2001, hat einen von zwölf Jahrespreisen beim Bundeswettbewerb „lyrix“ gewonnen. Sie ist in Drolshagen aufgewachsen und studiert jetzt in Köln.
  • Sarah Stemper, Jahrgang 2001, hat einen von zwölf Jahrespreisen beim Bundeswettbewerb „lyrix“ gewonnen. Sie ist in Drolshagen aufgewachsen und studiert jetzt in Köln.
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zel Drolshagen/Köln. Ihre Gedichte handeln häufig von Nähe und Distanz in zwischenmenschlichen Beziehungen. Für eines, das mit dem langen Titel „von der nacht einvernommen werden – aber darüber spricht man ja nicht“, hat Sarah Stemper jetzt einen Preis gewonnen. Die in Drolshagen aufgewachsene 19-jährige Studentin ist unter den zwölf Jahresgewinnern im Bundeswettbewerb für junge Lyrik „lyrix“. Teilnehmen dürfen junge Menschen zwischen zehn und 20 Jahren, die Lust darauf haben, Empfindungen und Beobachtungen in gestaltete Sprache gießen.
Auf bundeswettbewerb-lyrix.de wird jeden Monat ein bestimmtes Thema veröffentlicht, das als Inspiration für junge Dichter und Dichterinnen dienen soll.

zel Drolshagen/Köln. Ihre Gedichte handeln häufig von Nähe und Distanz in zwischenmenschlichen Beziehungen. Für eines, das mit dem langen Titel „von der nacht einvernommen werden – aber darüber spricht man ja nicht“, hat Sarah Stemper jetzt einen Preis gewonnen. Die in Drolshagen aufgewachsene 19-jährige Studentin ist unter den zwölf Jahresgewinnern im Bundeswettbewerb für junge Lyrik „lyrix“. Teilnehmen dürfen junge Menschen zwischen zehn und 20 Jahren, die Lust darauf haben, Empfindungen und Beobachtungen in gestaltete Sprache gießen.
Auf bundeswettbewerb-lyrix.de wird jeden Monat ein bestimmtes Thema veröffentlicht, das als Inspiration für junge Dichter und Dichterinnen dienen soll. Daran beteiligt sich Sarah Stemper regelmäßig, war für ihre Werke schon 15-mal Monatsgewinnerin, wie sie erzählt, ausgewählt von einer Jury, die die besten sechs eines Monats kürt. Den Jahresgewinn – in die Auswahl kommen die 72 ausgezeichneten Monatsgedichte eines Jahres – hat Sarah Stemper erstmals geholt. Er ist verbunden mit einer Preisverleihung in Berlin, Schreibwerkstatt, professionellem Sprechtraining und – unter den gegebenen Umständen – für September geplant.

Großes Thema: Nähe und Distanz

Nähe und Distanz sind schon vor Corona ihre Themen gewesen, aber jetzt passen sie halt noch besser. Das Monatsmotto bei „lyrix“ nutzt Sarah Stemper als Inspiration, aber nicht nur. „Ich habe den Drang zu schreiben“, erklärt die Neu-Kölnerin, die in Iserlohn geboren wurde, im vergangenen Jahr in Olpe Abi gemacht hat und jetzt Wirtschaftsjournalismus studiert. Sie arbeitet ausdauernd an Form und Inhalt, schreibt assoziativ, erstmal mit der Hand, später im Computer, verschiebt, feilt weiter an Metaphern, verfeinert, bis sie zufrieden ist.
„Lyrik ist ein bisschen rätselhaft“, sagt Sarah Stemper, das gefällt ihr. Und auch, dass der Leser, die Leserin irgendwie eine Beziehung mit dem Dichter, der Dichterin eingeht – im Stillen. Deswegen zieht es Sarah auch nicht auf die Bühne, das mag sie nicht so, wie sie nach der Teilnahme an anderen Literaturwettbewerben für sich entschieden hat.

Lyrik aus Nischendasein holen

Mit ihrem poetischen Hobby möchte sie – wie auch der Verein „lyrix“, der den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Wettbewerb ausrichtet – die Lyrik ein wenig aus dem „Nischendasein“ holen, das sie laut Sarah Stemper führt, „leider“. Im Moment sei sie dabei, sich zu orientieren, was sie eigentlich möchte, erwachsen zu werden. Ein kleiner Traum wäre ein eigener Gedichtband aber schon. Dann mit anderen Gedichten, die weiter von Nähe und Distanz handeln werden …

Autor:

Regine Wenzel (Redakteurin) aus Siegen

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