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Freizeitvergnügen „Op’m Stupper“
Dreiklang am Jausenpfad

Regine Rottwinkel, Vorsitzende von „Drolshagen Marketing“, und Jörg Höfer, Leiter der Außenwohngruppe, im 780 Meter langen Hecken-Labyrinth, das über den Rätselpfad zu erreichen ist.
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  • Regine Rottwinkel, Vorsitzende von „Drolshagen Marketing“, und Jörg Höfer, Leiter der Außenwohngruppe, im 780 Meter langen Hecken-Labyrinth, das über den Rätselpfad zu erreichen ist.
  • Foto: yve
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

yve Stupperhof. Über eine schmale Straße erreiche ich das beschauliche Örtchen Stupperhof im Drolshagener Land. 15 Menschen leben hier. Die meisten von ihnen – acht Jugendliche – in einem umgebauten Hof. Das Gebäude ist eine Außenwohngruppe des Josefshauses, ein heilpädagogisches Heim der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO). Seit fast 15 Jahren finden hier Mädchen und Jungen mit psychischen Belastungen und milieubedingten Beeinträchtigungen einen neuen Lebensmittelpunkt.

Vor dem Gebäude stehen rustikale Sitzmöbel unter einem Dach aus schweren Holzbalken. Die Tür zur ehemaligen Scheune des Hofes steht auf, der Blick fällt auf das gemütliche Ambiente der Jause „Op‘m Stupper“, die es an dieser Stelle ebenso lange wie die Wohngruppe des Josefhauses gibt.

yve Stupperhof. Über eine schmale Straße erreiche ich das beschauliche Örtchen Stupperhof im Drolshagener Land. 15 Menschen leben hier. Die meisten von ihnen – acht Jugendliche – in einem umgebauten Hof. Das Gebäude ist eine Außenwohngruppe des Josefshauses, ein heilpädagogisches Heim der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO). Seit fast 15 Jahren finden hier Mädchen und Jungen mit psychischen Belastungen und milieubedingten Beeinträchtigungen einen neuen Lebensmittelpunkt.

Vor dem Gebäude stehen rustikale Sitzmöbel unter einem Dach aus schweren Holzbalken. Die Tür zur ehemaligen Scheune des Hofes steht auf, der Blick fällt auf das gemütliche Ambiente der Jause „Op‘m Stupper“, die es an dieser Stelle ebenso lange wie die Wohngruppe des Josefhauses gibt. Zu diesem Kleinod zieht es am Wochenende, an Feiertagen und zu Veranstaltungen Wanderer und Familien. Bei der Bewirtung der Gäste helfen die Jugendlichen mit. Das ist Teil des pädagogischen Konzepts.
„Der Kuchen schmeckt hervorragend“, weiß Johanna Becker, die ich zufällig bei meinem Besuch in Stupperhof treffe. Es sind nicht nur die selbstgemachten Köstlichkeiten, die die Scheunenwirtschaft zu einem lohnenden Ziel für einen Ausflug machen. Von der Außengastronomie schauen die Besucher auf einen barrierefreien Spielplatz. Etwa 150 Meter weiter auf einer Anhöhe liegt das 780 Meter lange Heckenlabyrinth, konzipiert vom Heimatverein und dem Verein „Drolshagen Marketing“. 350 Tonnen Material sind seinerzeit für die Fertigstellung verbaut worden. „Das ist nicht mit einem Irrgarten zu verwechseln“, sagt Regine Rottwinkel. Der Weg sei ohne Verzweigungen – „das hat etwas mit Meditation zu tun, die innere Mitte soll dort oben gefunden werden“.

Rätselaufgaben werden regelmäßig ausgetauscht

Mit der Vorsitzenden von „Drolshagen Marketing“ und Jörg Höfer, dem Leiter der Außenwohngruppe, spreche ich über das jüngste Projekt auf dem Areal in Stupperhof – neben dem Spiel- und Erholungsbereich ist das der Rätselpfad mit fünf Baumstationen. Die Initiatoren wollten schon seit Längerem eine Verbindung von der Jause zum Labyrinth schaffen.

„Wir haben Brainstorming betrieben und sind gemeinsam auf den Rätselpfad gekommen“, erzählt Regine Rottwinkel. Alle Generationen könnten ihr Denkvermögen ankurbeln. Die Aufgaben – illustriert von der Drolshagener Künstlerin Steffi Gräve-Lütticke und entwickelt von Regine Rottwinkel – werden regelmäßig ausgetauscht. „Es soll schließlich spannend bleiben“, so die Vorsitzende von „Drolshagen Marketing“. Am Anfang und am Ende des Weges stehen Boxen mit Stiften und Karten zum Ausfüllen. Jeden Monat werde unter den Teilnehmern des Rätselpfads ein Verzehrgutschein für die Jause verlost.

Von Leader gefördert

Der von Leader geförderte Begegnungsort verbindet Wissen, Spiel und Spaß und ist werktags auch bei geschlossener Scheunenwirtschaft frei zugänglich. Der Aufenthalt, so Regine Rottwinkel, sei auch gut mit einer Wanderung über den während der Pandemie fertiggestellten Jausenpfad zu erreichen (siehe Infokasten). „Die Einweihung konnten wir leider nicht feiern.“ Geplant sei daher ein Fest mit unterschiedlichen Programmpunkten an den einzelnen Einkehrmöglichkeiten. Neben Stupperhof liegen diese in Hützemert („Treffpunkt Alter Bahnhof“), in Drolshagen-Benolpe (SGV-Hütte) und in Essinghausen (Backhaus-Café). Die Hütten-Tour mit Kaffee und Kuchen hier oder zünftiger Brotzeit dort ist beliebig zu kombinieren oder in einer ausgiebigen Tagestour zu meistern. Das Drolshagener Land zeigt sich dabei von seiner schönsten Seite.

Von Hütte zur Hütte: Streckenkombinationen des Jausenpfades Von Hützemert nach Essinghausen: A1 bis Ortsausgang dann auf kleiner d bis Essinghausen (3,6 km). Von Essinghausen nach Stupperhof: Wanderparkplatz vor Essinghausen auf X12 bis Parkplatz „Breite Wiese“ in Drolshagen – Postweg – Schwester-Huberta-Weg – Gerberstraße – Stadtpark Lohmühle – Benolper Straße – A9 – Labyrinth – Stupperhof (5,1 km). Von Stupperhof nach Hützemert: Richtung Labyrinth – A9 – kleiner d bis Feldmannshof dann weiter auf kleiner d/A1 bis Hützemert Ortsausgang dann auf Radweg/A1 bis „Treffpunkt Alter Bahnhof“ (4,7 km). Von Hützemert zur SGV-Hütte: A1 bzw. ab Ortsausgang/B55 – kleiner d bis Feldmannshof dann großer D Richtung Hepper und Richtung A9/SGV-Hütte (6,2 km). Von der SGV-Hütte nach Stupperhof: A9 – Benolpe – kleiner d/A9 bis Labyrinth – Stupperhof (2,4 km). Von Essinghausen zur SGV-Hütte: Wanderparkplatz vor Essinghausen auf X12 bis Parkplatz „Breite Wiese“ in Drolshagen – Postweg – Schwester-Huberta-Weg – Gerberstraße – Stadtpark Lohmühle – Benolper Straße – A9 bis SGV-Hütte (7,1 km) Labyrinth – Stupperhof (5,1 km)

Für einen Ausflug mit noch kleinen Kindern sollte Stupperhof auf jeden Fall auf der Liste stehen. „Es ist einfach toll in Stupperhof, auch unter dreijährige Kinder kann man einfach laufen lassen“, schaut Johanna Becker zu ihren Söhnen Leon und Max, die gerade voller Begeisterung Schaukel, Bodentrampolin und Parcours erobern.

Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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