LTE-Ausbau wird forciert
Erste 5-G-Station im Kreis Olpe eröffnet

Vodafone forciert den Ausbau des schnellen Mobil-Datenfunks 5G auch im Kreis Olpe. Dazu werden einerseits neue Stationen errichtet, andererseits – wie hier zu sehen – vorhandene Masten um 5-G-Sendeanlagen erweitert.
  • Vodafone forciert den Ausbau des schnellen Mobil-Datenfunks 5G auch im Kreis Olpe. Dazu werden einerseits neue Stationen errichtet, andererseits – wie hier zu sehen – vorhandene Masten um 5-G-Sendeanlagen erweitert.
  • Foto: Vodafone
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Drolshagen. Mobilfunkbetreiber Vodafone hat seine erste 5-G-Mobilfunkstation im Kreis Olpe in Betrieb genommen und damit das 5-G-Ausbauprogramm gestartet. Die neue Station in Drolshagen versorgt erste Bewohner des Ortes und ihre Gäste mit der mobilen Breitbandtechnologie 5G. Mittelfristiges Ziel des neuen Infrastrukturprogrammes ist es, möglichst die gesamte Bevölkerung in der Region an das 5-G-Netz anzuschließen – so wie es bei der Mobilfunkversorgung bereits heute nahezu der Fall ist. Parallel zum Aufbau des 5-G-Netzes baut Vodafone auch sein LTE-Netz (=4G) in der Region weiter aus.

"5G für den Kreis Olpe"

Beim Projekt „5G für den Kreis Olpe“ wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5-G-Antennen, wo immer es möglich ist, zunächst an den 46 vorhandenen Mobilfunkstandorten im Landkreis anbringen – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden (wie Rathäusern und Verwaltungssitzen) sowie Wohngebäuden. Dies geschieht Zug um Zug. Die bestehenden Mobilfunkstandorte werden also aufgewertet, indem dort zusätzliche 5-G-Technologie installiert wird.
5G deckt beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab – das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit. 5G weist auch noch niedrigere Latenzzeiten im Millisekunden-Bereich auf. Dies wird perspektivisch Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos ermöglichen, die miteinander kommunizieren.

LTE-Funklöcher sollen geschlossen werden

Im Umfeld der 5-G-Stationen kann die neue Breitbandtechnologie von jedermann vor Ort genutzt werden – sofern der Kunde ein entsprechendes 5-G-fähiges Endgerät und einen aktuellen Laufzeitvertrag von Vodafone hat.
Aktuell sind laut Vodafone 99,6 Prozent der Bevölkerung im Kreis Olpe an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 82,5 Prozent der Bewohner an das LTE-Netz von Vodafone angeschlossen. „Bis Mitte 2021 werden wir im Kreis Olpe noch sieben weitere LTE-Bauprojekte realisieren. Dabei werden wir an sechs bestehenden Mobilfunkstationen (Kirchhundem (2x), Olpe (2x), Finnentrop und Wenden) erstmals LTE-Technologie installieren. Zudem werden wir an einem vorhandenen LTE-Standort zusätzliche LTE-Antennen anbringen. Dies geschieht in Kirchhundem.“
Ziel dieser sieben Bauprojekte sei es, LTE-Funklöcher zu schließen sowie die Geschwindigkeiten und Kapazitäten im Versorgungsgebiet dieser LTE-Stationen zu erhöhen.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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