CDU Drolshagen nominiert Vorsitzenden
Florian Müller will in den Bundestag

Florian Müller will in den Bundestag. Sein Stadtverband hat ihn als ersten Bewerber für das Direktmandat nominiert.
  • Florian Müller will in den Bundestag. Sein Stadtverband hat ihn als ersten Bewerber für das Direktmandat nominiert.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Jörg Winkel (Redakteur)

sz/win Drolshagen. Die CDU Drolshagen hat ihren Vorsitzenden, Florian Müller, als Kandidaten für die Bundestagswahl nominiert. Im Rahmen einer Nachlese zur Kommunalwahl nominierten die Vorstandsmitglieder Müller einstimmig für das vom CDU-Kreisverband bekanntgegebene Bewerbungsverfahren.
Florian Müller ist 33 Jahre alt, verheiratet und seit vier Jahren Vorsitzender der CDU Drolshagen. Zuvor war er bereits Ratsmitglied, ist einer der stellv. CDU-Kreisvorsitzenden, Mitglied des Bundesvorstands der Jungen Union und Chefredakteur des Mitgliedermagazins der Jungen Union.
Der Drolshagener studierte zunächst Arbeitsmarkt- und Personalmanagement. Er begann seine Berufslaufbahn im Jahr 2008 und arbeitete als Pressesprecher bei der Arbeitsagentur Siegen sowie als Büroleiter von Dr. Matthias Heider im Deutschen Bundestag. Seit September 2019 ist Florian Müller als Strategiereferent für die Lufthansa in Köln tätig. Privat ist er Mitglied in einem Kegelclub, im Heimatverein Drolshagen und besucht gerne die heimischen Schützenfeste.
Auch der Drolshagener Bürgermeister, Uli Berghof, zeigte sich von Florian Müller überzeugt: „Florian ist ein kluger politischer Kopf.“ Der Erfolg der CDU in Drolshagen bei der kürzlichen Kommunalwahl sei zu großen Teilen auf den Einsatz von Florian Müller zurückzuführen: „Er hat meine volle Unterstützung. Mit ihm bewirbt sich auch jemand, der die Anliegen und Sorgen des ländlichen Raums kennt.“
Jochen Ritter, der heimische Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende, hatte zu Beginn der Woche erklärt, nicht für den Deutschen Bundestag kandidieren und sich auf das Landtagsmandat in Düsseldorf konzentrieren zu wollen. Zur Kandidatur von Florian Müller macht Ritter deutlich: „Ich arbeite seit Jahren vertrauensvoll mit Florian Müller zusammen. Dabei habe ich ihn als professionell und strukturiert, um- und weitsichtig kennengelernt. Das sind gute Voraussetzungen dafür, Bundespolitik zu machen, aber auch, in Berlin etwas für unsere Region zu erreichen. Er weiß, auf was es hier, aber auch in der Hauptstadt ankommt, und hat überzeugende Vorstellungen davon, wohin die Reise gehen kann und soll. Ich verspreche mir von seiner Kandidatur eine intensive Zusammenarbeit zum Wohle unserer Heimat.“
Ebenfalls Anfang der Woche hatte die CDU im Kreis Olpe das Verfahren zur Aufstellung eines Bundestagskandidaten bekanntgegeben. Im Januar ist die Aufstellungsversammlung geplant, die gemeinsam mit der CDU im Märkischen Kreis durchgeführt wird.
Im Telefonat mit der SZ erklärte Müller, nach der „auch für mich überraschenden“ Mitteilung Matthias Heiders, nicht mehr antreten zu wollen, habe er viel nachgedacht und das Gespräch mit Familie und Freunden gesucht. Am Ende des Denkprozesses sei er zu der Entscheidung gekommen, die Chance zu ergreifen: „Ich brenne für das Sauerland und habe großen Spaß an der Politik. Hier kann ich beides kombinieren.“ Er werde im November Vater, „und in so einer Situation reflektiert man vieles noch einmal ganz anders“. In diesem Fall habe ihn dies bestärkt, seinen Hut für die Bundestagskandidatur in den Ring zu werfen.
Mit dem Beginn des neuen Jahrzehnts seien viele Herausforderungen zu bestehen, woran er gern mitwirken werde. „Es geht hier um gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, wie unser Sauerland auch in Zukunft für Menschen aller Schichten attraktiv bleibt.“ Dabei gehe es um nicht weniger als Fragen wie den digitalen Wandel, den Klimaschutz und neue Formen der Arbeit, die für die Region umzusetzen seien. „Das Sauerland kann als Sieger aus diesen Herausforderungen hervorgehen“, ist Müller zuversichtlich, und zwar durch eine innovative wie nachhaltige Wirtschaft.
Er habe bereits viel positives Echo auf seine Kandidatur erhalten und spüre eine breite Unterstützung aus der Partei. Er sei offen für Einladungen aus anderen Stadt- oder Gemeindeunionen oder den Verbänden der CDU: „Es wird spannend, ob jemand -  und wenn ja wer - gegen mich antreten wird.“

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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