SZ

Container nicht mehr zumutbar
Flüchtlinge sollen in Übergangswohnheim

Mit einer angemieteten Containeranlage soll bis zur Fertigstellung der neuen Containerwohnanlage auf dem Festplatz Lohmühle an der Vier-Jahreszeiten-Halle (im Bild) der akute Unterbringungsbedarf von Flüchtlingen gedeckt werden.
  • Mit einer angemieteten Containeranlage soll bis zur Fertigstellung der neuen Containerwohnanlage auf dem Festplatz Lohmühle an der Vier-Jahreszeiten-Halle (im Bild) der akute Unterbringungsbedarf von Flüchtlingen gedeckt werden.
  • Foto: SZ-Archivfoto
  • hochgeladen von Alexandra Pfeifer

mari Drolshagen. Schon seit langem sind sich Rat und Verwaltung der Stadt Drolshagen einig, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in der Wohncontaineranlage In der Wünne nicht mehr zumutbar ist. Deshalb wurde auf Vorschlag einer eigens gebildeten Arbeitsgruppe in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 2. Dezember beschlossen, an der Straße In der Wünne in Nähe des jetzigen Containers ein neues Übergangswohnheim zu errichten. Derzeit laufen alle Vorbereitungen für eine Umsetzung dieser Baumaßnahme auf Hochtouren.
Übergangslösung auf dem Festplatz Lohmühle Zur Überbrückung des akut bestehenden Bedarfs schlägt die Verwaltung nun vor, einen Wohncontainer anzumieten, der auf dem städtischen Festplatz Lohmühle in Nähe der Vier-Jahreszeiten-Halle aufgestellt werden soll.

mari Drolshagen. Schon seit langem sind sich Rat und Verwaltung der Stadt Drolshagen einig, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in der Wohncontaineranlage In der Wünne nicht mehr zumutbar ist. Deshalb wurde auf Vorschlag einer eigens gebildeten Arbeitsgruppe in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 2. Dezember beschlossen, an der Straße In der Wünne in Nähe des jetzigen Containers ein neues Übergangswohnheim zu errichten. Derzeit laufen alle Vorbereitungen für eine Umsetzung dieser Baumaßnahme auf Hochtouren.

Übergangslösung auf dem Festplatz Lohmühle 

Zur Überbrückung des akut bestehenden Bedarfs schlägt die Verwaltung nun vor, einen Wohncontainer anzumieten, der auf dem städtischen Festplatz Lohmühle in Nähe der Vier-Jahreszeiten-Halle aufgestellt werden soll. Darüber hat am Dienstag der Ausschuss Stadtentwicklung und Umwelt in seiner Sitzung abzustimmen, der sich vor der Sitzung auf dem Gelände zur Besichtigung trifft. Der Bürgermeister soll ermächtigt werden, über die auf zwei Jahre befristete Anmietung eines Übergangswohnheimes als Wohncontaineranlage einen Mietvertrag mit dem wirtschaftlichsten Anbieter abzuschließen, soweit Haushaltsmittel verfügbar sind. Diese Lösung ist nach Information der Stadt dringend notwendig, da die vorhandenen Kapazitäten in den Übergangswohnheimen in Bleche (Alte Schule und ehemaliges Jugendhaus) und im Wohncontainer In der Wünne nahezu vollständig erschöpft sind. Auch die von der Stadt Drolshagen auf dem privaten Wohnungsmarkt für ihre Zwecke angemieteten Wohnungen sind weitestgehend belegt.

Bis dato nicht gelungen, weiteren Wohnraum zu finden

Bürgermeister Uli Berghof (CDU) hat bereits in der vergangenen Ratssitzung auf die Situation hingewiesen und dafür geworben, die Verwaltung über bekannte oder bekannt werdende Wohnungsangebote zu informieren. Außerdem hat die Verwaltung eigene Recherchen betrieben und Kontakte zu Maklern aufgenommen. Gleichzeitig wurden verwaltungsintern intensive Überlegungen angestellt, ob Möglichkeiten der Bereitstellung von Wohnraum durch Erweiterung im Bestand bzw. Umnutzungen bestehen. Bis dato ist es aber nicht gelungen, weiteren Wohnraum zu finden.

Bedarf in Drolshagen besteht 

Dem stehen zwischenzeitlich erfolgte, konkret angekündigte und weiterhin zu erwartende Zuweisungen von Geflüchteten gegenüber. Die Notwendigkeit, weiteren Wohnraum zu schaffen, bezeichnet die Verwaltung unter Würdigung der Gesamtumstände als unumgänglich. Die Verwaltung rechnet mit durchschnittlichen jährlichen Kosten in Höhe von rund 70 000 Euro. Darin enthalten sind einmalige Kosten für Planung, Baugenehmigung, Schaffung des Planums mit Fundamenten, Anschluss an die Ver- und Entsorgung, Transportkosten, Küche, Einfriedung und Endreinigung. Kosten für eine gegebenenfalls nach Nutzungsende anfallende Renovierung sind nicht enthalten. Entsprechende Haushaltsmittel sollen über den Haushaltsplan 2022 bereitgestellt werden.

Autor:

Marianne Möller

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
ThemenweltenAnzeige
2 Bilder

Neues Angebot auf 57immo.de
Jetzt Immobilie von Experten bewerten lassen

Gründe für eine Immobilienbewertung gibt es viele: Sie kann erforderlich sein für den Kauf oder Verkauf eines Hauses, beim Schließen eines Ehevertrages oder auch beim Verschenken des Eigentums an die Kinder. Allgemein gilt: Wer den Wert seiner Immobilie kennt, hat in vielen Situationen einen Vorteil. Mit der Immobilienbewertung der Vorländer Mediengruppe bekommen Haus- und Wohnungsbesitzer nun ein passendes Werkzeug zur schnellen und zuverlässigen Einschätzung des Wertniveaus an die Hand – und...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.