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„Gut Kalberschnacke“ beliebtester Campingplatz in NRW
„Hier stimmt das Komplettpaket“

Selbst in Wintermonaten ein besonderer Anblick: die terrassenförmig hoch über der Listertalsperre angelegte Campinganlage „Gut Kalberschnacke“.
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  • Selbst in Wintermonaten ein besonderer Anblick: die terrassenförmig hoch über der Listertalsperre angelegte Campinganlage „Gut Kalberschnacke“.
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  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

yve Kalberschnacke. Ausschlafen, dann ein ausgedehntes Frühstück mit Blick auf den See genießen, am Nachmittag Tennisspielen und am Abend vielleicht in die Sauna oder in das Dampfbad gehen. Das hört sich nach einem entspannten Aufenthalt in einem Wellnesshotel an. Die wenigsten denken dabei an einen Campingplatz, obwohl Geschichten über feuchte Zelte, unbequeme Luftmatratzen, störende Nachbarn und unzureichende Sanitärausstattung längst der Vergangenheit angehören. Camping ist gesellschaftsfähig und boomt, bei den Niederländern seit jeher die Urlaubsform Nummer 1.
Und genau wie oben beschrieben kann eine Auszeit an der Listertalsperre aussehen. Hoch über dem Stausee liegt die terrassenförmig angelegte Campinganlage „Gut Kalberschnacke“.

yve Kalberschnacke. Ausschlafen, dann ein ausgedehntes Frühstück mit Blick auf den See genießen, am Nachmittag Tennisspielen und am Abend vielleicht in die Sauna oder in das Dampfbad gehen. Das hört sich nach einem entspannten Aufenthalt in einem Wellnesshotel an. Die wenigsten denken dabei an einen Campingplatz, obwohl Geschichten über feuchte Zelte, unbequeme Luftmatratzen, störende Nachbarn und unzureichende Sanitärausstattung längst der Vergangenheit angehören. Camping ist gesellschaftsfähig und boomt, bei den Niederländern seit jeher die Urlaubsform Nummer 1.
Und genau wie oben beschrieben kann eine Auszeit an der Listertalsperre aussehen. Hoch über dem Stausee liegt die terrassenförmig angelegte Campinganlage „Gut Kalberschnacke“. Zum zweiten Mal in Folge wurde diese jetzt von „PiNCAMP“, dem Campingportal des ADAC, zum beliebtesten Campingplatz in ganz Nordrhein-Westfalen auf Grundlage der Nutzeranalyse des Portals erklärt (die SZ berichtete). Deutschlandweit belegte der Familienbetrieb „Gut Kalberschnacke“ Platz 53 auf der Rangliste.

Kürzlich erneut mit „Superior“ ausgezeichnet

„Die Nachricht hat uns sehr gefreut“, betont Yvonne Hagendorff. Sie ist in dem Unternehmen an der Listertalsperre zuständig für das Marketing und erzählt der Siegener Zeitung, dass die Anlage kürzlich erneut mit „Superior“ ausgezeichnet worden sei. „Es sind viele Faktoren, die uns erstklassig machen.“ Das sei nicht nur die Hardware wie Angelteich, Tennisplatz, Ruderbootverleih, Dampfbad, Sauna oder Solarium, sondern insbesondere „auch die freundliche Atmosphäre, die hier herrscht“. „Gut Kalberschnacke“ habe eine persönliche Note, das gewisse Flair. Die Anlage punkte mit Sauberkeit und größtmöglicher Hilfsbereitschaft. „Das erfahren wir über direktes Feedback. Hier stimmt einfach das Komplettpaket. Wir sind so gut wie immer ausgebucht.“ Im Corona-Sommer seien so viele Buchungsanfragen eingegangen, „das konnten wir kaum bedienen. Wir mussten die Rezeption mit zwei Personen besetzen, um alle E-Mails beantworten zu können“.

Schlaffässer und Mietwohnwagen sehr gefragt

Die Stammgäste der Campinganlage kommen aus dem Naheinzugsgebiet – Köln, Niedersachsen, Hessen und dem Ruhrgebiet, aber auch aus den Niederlanden. Sehr gefragt seien die Schlaffässer mit Seeblick oder der Aufenthalt in einem der vier Mietwohnwagen. „Den buchen meist Personen ohne Campingerfahrung. Sie testen diese Art von Urlaub und entscheiden im Anschluss, ob sie sich einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil anschaffen.“

Derzeit nur langfristige Aufenthalte

Doch diese Offerten liegen momentan auf Eis, was nicht dem Winter, sondern der Corona-Pandemie geschuldet ist. „Derzeit dürfen nur die Jahresgäste sowie die Wintergäste kommen, die mindestens sechs Monate bleiben.“ Alles andere falle unter die Kategorie „touristische Angebote“. Dabei sei das Wintercamping gefragter denn je, selbst über die Feiertage. Das jährliche Weihnachtsbaumschlagen sei immer ein Höhepunkt. „In diesem Jahr ist das Event nicht möglich.“ Bereits die Osterangebote – ob das große Feuer oder die Fackelwanderung – hätten nicht stattfinden können. „Wir hoffen, dass sich die nächste Saison normalisiert“, so Yvonne Hagendorff. Fest stehe jetzt schon, dass an dem Konzept „Weniger Zelte“ zunächst einmal festgehalten werde. „So sichern wir unsere Hygienestandards.“ Denn die meisten Wohnwagen und -mobile seien mit Nasszellen ausgestattet, die auch vermehrt von den Gästen genutzt würden. „Wir lassen jetzt erstmal alles auf uns zu kommen“, so Yvonne Hagendorff und erblickt beim Rundgang über die Anlage den ersten Weihnachtsbaum auf einer Parzelle. Das weckt Vorfreude auf das Fest – allem Corona-Unbill zum Trotz.

Familienbetrieb seit 1737 Die Campinganlage befindet sich in dem kleinen Örtchen Kalberschnacke. Doch wo kommt der Name eigentlich her? Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er von Kalbesnacken, also Kälberhügel kommt und damit ein Hinweis auf die frühe landwirtschaftliche Nutzung ist. Der Hof Kalberschnacke gehörte ursprünglich dem adligen Geschlecht derer von Neuhof und kam im 15. Jahrhundert in Besitz der Drolshagener Zisterzienserinnen. Alle sieben Jahre wurde der Hof neu verpachtet. Seit 1737 bewirtschaftete die Familie Heinrich Halbfas das Gut, das später in Eigentum überging. In den Jahren 1908 bis 1913 wurde die Listertalsperre gebaut, die Ländereien des Hofes erstreckten sich nun entlang des Sees. Als im Jahr 1936 Hoferbe Josef Halbfas starb, erbte seine Schwester Maria, verheiratete Holthoff, das Gut, nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm ihr Sohn Alfred Holthoff den Betrieb. In der Geschichte des Gutes ist weiter nachzulesen, dass die Landwirtschaft nach dem Krieg nicht mehr so ertragreich war und daher in dem Bauernhaus eine Kaffeewirtschaft eingerichtet wurde. In der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre begannen die Eheleute Alfred und Hedwig Holthoff mit dem Bau der Campinganlage. 1989 übernahm sein Sohn Dr. Alfred Holthoff schließlich das Unternehmen. So ist das Anwesen auch heute noch in direkter Linie im Besitz der Familie seit 1737.
Selbst in Wintermonaten ein besonderer Anblick: die terrassenförmig hoch über der Listertalsperre angelegte Campinganlage „Gut Kalberschnacke“.
Yvonne Hagendorff, zuständig für das Marketing der Campinganlage „Gut Kalberschnacke, ist stolz, Teil des beliebtesten Campingplatzes in NRW zu sein.
Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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