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Renovierung fast abgeschlossen
Pfarrkirche erstrahlt in neuem Glanz

Holler und moderner: Der Blick vom Altarraum in den neuen Teil der Pfarrkirche.
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  • Holler und moderner: Der Blick vom Altarraum in den neuen Teil der Pfarrkirche.
  • Foto: mari
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

mari Drolshagen. Die umfangreichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in der St.-Clemens-Pfarrkirche Drolshagen sind so gut wie abgeschlossen. Am Pfingstmontag wird Weihbischof Matthias König aus Paderborn im Gottesdienst um 15 Uhr den Altar im neuen Kirchenteil weihen. 80 Gläubige dürfen unter den aktuellen Corona-Vorgaben an der Feier teilnehmen, die auf Youtube und auf der in der Basilika aufgestellten Leinwand übertragen wird.

Die notwendigen Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche begannen im Jahr 2015. Zunächst wurde die mehr als tausend Jahre alte Basilika aufwendig saniert und im Jahr 2017 ihrer Bestimmung übergeben. Im vergangenen Jahr starteten die Arbeiten in der neuen Kirche, die in den 1960er-Jahren aufgrund der immer größer werdenden Zahl der Gläubigen angebaut wurde.

mari Drolshagen. Die umfangreichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in der St.-Clemens-Pfarrkirche Drolshagen sind so gut wie abgeschlossen. Am Pfingstmontag wird Weihbischof Matthias König aus Paderborn im Gottesdienst um 15 Uhr den Altar im neuen Kirchenteil weihen. 80 Gläubige dürfen unter den aktuellen Corona-Vorgaben an der Feier teilnehmen, die auf Youtube und auf der in der Basilika aufgestellten Leinwand übertragen wird.

Die notwendigen Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche begannen im Jahr 2015. Zunächst wurde die mehr als tausend Jahre alte Basilika aufwendig saniert und im Jahr 2017 ihrer Bestimmung übergeben. Im vergangenen Jahr starteten die Arbeiten in der neuen Kirche, die in den 1960er-Jahren aufgrund der immer größer werdenden Zahl der Gläubigen angebaut wurde.

Jeder Stein umgedreht

Die Sanierung im zweiten Bauabschnitt begann im Januar 2020 mit der Demontage der Orgel, die inzwischen in Polen erklingt. So richtig gingen die Arbeiten mit dem Entfernen und Einlagern der Bänke in der zweiten Juliwoche des Vorjahres los. Diese wurden entsprechend aufgearbeitet. Es folgte das Herausnehmen des alten Fließen-Fußbodens sowie des komplett brüchigen Marmors im Bereich des Chorraums. Hierzu wurde ein großes Gerät verwendet, welches durch den kurzerhand vergrößerten Eingang an der Sakristeiseite in die Kirche gebracht werden konnte.

Danach wurde der Kirchenraum eingerüstet, um mit der notwendigen Instandsetzung des an vielen Stellen sehr brüchigen oder bereits abgebröckelten Innenputzes zu beginnen. Bei der Gelegenheit wurde auch die Dachkonstruktion auf ihre Standfestigkeit kontrolliert. Dies nahm einen längeren Zeitraum der Arbeiten ein.

Neue LED-Beleuchtung

Gleichzeitig erfolgt die Umgestaltung der Sakristei, die verkleinert wurde, um Platz für ein behindertengerechtes WC und einen Arbeitsraum zu schaffen. Erneuert wurde auch die komplette Elektrik. Anfang 2021 wurden die Tür für den Orgelaufbau eingesetzt, die Malerarbeiten fortgeführt und die Fenster erneuert. Danach konnte die neue, auf LED-Beleuchtung, installiert werden. Diese besteht unter anderem aus zwei trägerförmigen Elementen über den Seitenschiffen sowie zwei Elementen über den beiden Mittelschiffen, die im Bereich des Chorraumes U-förmig zusammen laufen. Mit Fertigstellung der Beleuchtung wurde Mitte Februar das Gerüst abgebaut.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die neue Kirche, die nun 300 Sitzplätze (vorher 400) hat, erstrahlt in der neuen Beleuchtung und hellem Anstrich. In der Sakristei ging der Anstrich weiter und die neue Beichtkapelle bekam ein Fenster. In der zweiten Februarhälfte wurde mit der Verlegung des Fußbodens begonnen, die bis in den April hinein andauerte. Inzwischen wurden die Bodenplatten verlegt und die Kunstschmiede aus Würzburg hat die von Dr. Jürgen Lenssen (ebenfalls aus Würzburg) entworfenen Seitenteile des Flügelaltars aufgebaut und das neue Kreuz über dem Altar platziert.

Finanzieller Kraftakt noch nicht bewältigt

Fertiggestellt wurde auch der neue Treppeneingang bei der Sakristei. Nun sind nur noch wenige Restarbeiten im Seitenportal erforderlich. Die neue Orgel soll im Juni/Juli aufgebaut werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten geht ein wahrer Kraftakt zu Ende. Ein Kraftakt, der über Jahre nicht nur jede Menge Muskelkraft, sondern auch Finanzkraft forderte. Die Gesamtkosten für die Kirchenrenovierung wurden seinerzeit mit 1,75 Millionen Euro veranschlagt, davon musste die Kirchengemeinde rund 800 000 Euro stemmen.

Die Kosten für die neue Orgel von der Firma Eisenbarth in Höhe von 350 000 Euro und für den Einbau der Übertragungsanlage in Höhe von 15 000 Euro wurden zur großen Freude von Pfarrer Markus Leber von Einzelspendern übernommen. Die Gemeindemitglieder haben über Jahre kräftig gespendet.
Weitere Spenden sind willkommen, denn die Finanzierungslücke ist mit derzeit fast 200 000 Euro noch recht groß.

  • Die Spendenkonten (bitte das Stichwort „Renovierung“ angeben): Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen, IBAN DE94 4626 1822 0031, 9783 04 oder Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden, IBAN DE13 4625 0049 0005 0272 63.
Holler und moderner: Der Blick vom Altarraum in den neuen Teil der Pfarrkirche.
Der Flügelaltar ist aufgebaut und das neue Kreuz über dem Altar platziert.
Autor:

Marianne Möller

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