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Renovierung vor Abschluss
St.-Clemens-Kirche Drolshagen erstrahlt in neuem Glanz

Seit 2015 werden die Innenbereiche der St.-Clemens-Pfarrkirche in Drolshagen aufwendig saniert. Bald sind die Bauarbeiten abgeschlossen.
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  • Seit 2015 werden die Innenbereiche der St.-Clemens-Pfarrkirche in Drolshagen aufwendig saniert. Bald sind die Bauarbeiten abgeschlossen.
  • Foto: mari
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

mari Drolshagen. Die Renovierungsarbeiten im neuen Kirchenteil der Drolshagener Pfarrkirche St. Clemens sind fast abgeschlossen. Die Decke wurde gesäubert und in hellen Tönen frisch lasiert. Die elektrischen Leitungen sind verlegt und die Glockenanlage wurde auf den neuesten Stand gebracht. Die Sakristei ist verkleinert worden, um daneben ein behindertengerechtes WC einzubauen.
Darüber hinaus wurden der Altarraum, der Fußboden und die Beleuchtung erneuert, die Tür für den Orgelaufbau eingesetzt, die Malerarbeiten durchgeführt und die Fenster erneuert.

Installiert wurde die neue, auf LED-Technik basierende Beleuchtung. Diese besteht u. a.

mari Drolshagen. Die Renovierungsarbeiten im neuen Kirchenteil der Drolshagener Pfarrkirche St. Clemens sind fast abgeschlossen. Die Decke wurde gesäubert und in hellen Tönen frisch lasiert. Die elektrischen Leitungen sind verlegt und die Glockenanlage wurde auf den neuesten Stand gebracht. Die Sakristei ist verkleinert worden, um daneben ein behindertengerechtes WC einzubauen.
Darüber hinaus wurden der Altarraum, der Fußboden und die Beleuchtung erneuert, die Tür für den Orgelaufbau eingesetzt, die Malerarbeiten durchgeführt und die Fenster erneuert.

Neben der Beleuchtung wurde auch der Fußboden im neuen Kirchenteil der Drolshagener Pfarrkirche komplett erneuert.
  • Neben der Beleuchtung wurde auch der Fußboden im neuen Kirchenteil der Drolshagener Pfarrkirche komplett erneuert.
  • Foto: Pastoralverbund Drolshagen
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

Installiert wurde die neue, auf LED-Technik basierende Beleuchtung. Diese besteht u. a. aus zwei trägerförmigen Elementen über den Seitenschiffen sowie zwei Elementen über den beiden Mittelschiffen, die im Bereich des Chorraums u-förmig zusammenlaufen.

Nur noch Restarbeiten sind notwendig

„Die Arbeiten sind gut vorangeschritten. Dennoch hat es kleine Verzögerungen gegeben. Doch nun sind nur noch Feinabstimmungen nötig“, sagte Pfarrer Markus Leber im Gespräch mit der SZ. Dazu gehören der Bau der Treppe im Außenbereich zur Orgelbühne, die als Notfalltreppe dienen soll, der Anstrich der Sakristei und die Polsterung der Sitzplätze, die von 400 auf 300 verringert wurden. Das Gerüst im Innenraum konnte nach den erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten abgebaut werden. Die Kirche erstrahlt in neuer Beleuchtung und hellem Anstrich.
Eigentlich sollte an Ostern der erste Gottesdienst im neuen Kirchenteil gefeiert werden. Doch dieses Ziel wurde nicht erreicht. Nun peilt Pfarrer Markus Leber den ersten Gottesdienst an Christi Himmelfahrt (13. Mai) an.

Gottesdienste per Livestream übertragen

Die Gottesdienste und Vespern an den Osterfeiertagen finden unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen statt. „Gestern haben wir ein Schreiben des Bischofs erhalten, dass Präsenzgottesdienste gestattet sind, wenn es die Inzidenzwerte zulassen. Das ist bei uns der Fall“, so Pfarrer Leber. Die Hauptgottesdienste werden in der Basilika gefeiert. Sie werden, wie in den Pfarrnachrichten und online angekündigt, auf Youtube per Livestream übertragen.

Der Pfarrer ist froh, dass die Renovierungsarbeiten bald abgeschlossen sind. Denn seit 2015 ist die Pfarrkirche eine Baustelle. Begonnen wurde im ersten Bauabschnitt mit der grundlegenden Sanierung des Innenraums der romanischen Basilika. Der alte Kirchenteil, den die Drolshagener liebevoll „kleine Kirche“ nennen, hat rund 100 Sitzplätze und wird für Werktagsgottesdienste, Trauungen, Taufen und kleine Beerdigungen genutzt.

Im Sommer vergangenen Jahres startete dann mit dem zweiten Bauabschnitt die Innenrenovierung des neuen und wesentlich größeren Kirchenteils. Dieser wurde in den 1960er-Jahren angebaut, weil zu dieser Zeit die Basilika für die immer größer gewordene Zahl der Gläubigen bei den Gottesdiensten nicht mehr ausreichte.

1,75 Millionen Euro für die Renovierung

Die Renovierungsarbeiten waren nicht nur ein Kraftakt für die zahlreichen heimischen Handwerksunternehmen, sondern auch aus finanzieller Sicht für die Kirchengemeinde St. Clemens. Das Gesamtvolumen der Kirchenrenovierung beläuft sich auf 1,75 Mio. Euro. Die Erzdiözese Paderborn gewährte einen Zuschuss von 950.000 Euro. Den verbleibenden Eigenanteil von rund 800.000 Euro zu stemmen, war und ist eine große Herausforderung. Doch die Drolshagener spendeten bereits rund 580.000 Euro, worüber der Pfarrer sehr dankbar ist. Sein großer Dank gilt auch dem Einzelspender, der die Kosten für die neue Orgel der Firma Eisenbarth in Höhe von 350.000 Euro übernommen hat.
Es bleibt jedoch weiterhin eine große Lücke von etwa 220.000 Euro.

Diese wird sich noch um ca. 15.000 Euro erhöhen, denn es wurde entschieden, dass in der Kirche eine Übertragungsanlage fest eingebaut wird, sodass demnächst an jedem Sonntag die Messe aus der Pfarrkirche übertragen werden kann. Das ist nicht nur eine sinnvolle Maßnahme während der Corona-Pandemie, sondern auch ein Geschenk an die alten und kranken Gemeindemitglieder, die nicht mehr in der Lage sind, die Gottesdienste zu besuchen. Wie der Pfarrer Leber mitteilte, wurde in den vergangenen Monaten immer wieder der Wunsch danach geäußert. Deshalb sei die Übertragungsanlage eine lohnende Anschaffung. Der Pfarrer würde sich deshalb über Spenden freuen, die die Mehrkosten auffangen.

Seit 2015 werden die Innenbereiche der St.-Clemens-Pfarrkirche in Drolshagen aufwendig saniert. Bald sind die Bauarbeiten abgeschlossen.
Neben der Beleuchtung wurde auch der Fußboden im neuen Kirchenteil der Drolshagener Pfarrkirche komplett erneuert.
Autor:

Marianne Möller

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