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Sanierung oder Neubau denkbar
Stadtbad bleibt definitiv erhalten

Schon bald wird die Drolshagener Politik eine Entscheidung fällen, wie die Zukunft des Drolshagener Stadtbads aussehen wird.
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  • Foto: mari
  • hochgeladen von Timo Karl (Redakteur)

mari Drolshagen. Wie Drolshagens Kämmerer Rainer Lange am Donnerstag in der konstituierenden Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung mitteilte, liegen inzwischen die zusätzlichen Gutachten zum Stadtbad Drolshagen vor. Die Ausführungen vom Energiebüro Schaumburg aus Marienheide, das mit der gutachterlichen Untersuchung des bau- und anlagentechnischen Zustandes des Stadtbads und der Erstellung eines mittelfristigen Sanierungskonzepts beauftragt ist, sollen zunächst im explizit gebildeten Arbeitskreis „Stadtbad“ erörtert werden.Dazu ist am kommenden Montag eine Videokonferenz geplant. Die Ergebnisse sollen dem Ausschuss Stadtentwicklung und Umwelt zur Beratung am Dienstag, 24. November, zur Verfügung gestellt werden.

mari Drolshagen. Wie Drolshagens Kämmerer Rainer Lange am Donnerstag in der konstituierenden Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung mitteilte, liegen inzwischen die zusätzlichen Gutachten zum Stadtbad Drolshagen vor. Die Ausführungen vom Energiebüro Schaumburg aus Marienheide, das mit der gutachterlichen Untersuchung des bau- und anlagentechnischen Zustandes des Stadtbads und der Erstellung eines mittelfristigen Sanierungskonzepts beauftragt ist, sollen zunächst im explizit gebildeten Arbeitskreis „Stadtbad“ erörtert werden.Dazu ist am kommenden Montag eine Videokonferenz geplant. Die Ergebnisse sollen dem Ausschuss Stadtentwicklung und Umwelt zur Beratung am Dienstag, 24. November, zur Verfügung gestellt werden.

"Es wird keine Bombe platzen"

Danach werde das Gutachten im Ratsinformationssystem der Stadt auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.„Es wird keine Bombe platzen“, sagte Kämmerer Rainer Lange im Gespräch mit der Siegener Zeitung. „Im Wesentlichen greifen die Aussagen aus dem ersten Gutachten von Dietmar Schaumburg in der Sitzung des Ausschusses Stadtentwicklung und Umwelt vom 19. November vergangenen Jahres.“ Seinerzeit standen noch einige Untersuchungen aus. Vorbehaltlich dieser Ergebnisse hatte der Gutachter eine Sanierung des Bades aus ökonomischen und ökologischen Gründen für sinnvoll gehalten und im Falle einer Kernsanierung von einer Betriebskosteneinsparung von 50 bis 75 Prozent gesprochen.

Er bezifferte die Kosten für eine Kernsanierung mit Blick auf vergleichbare Objekte auf 5,5 bis 6 Millionen Euro. Sie könnten jedoch aufgrund der Erhöhung der Baupreise auch höher, nämlich bis zu 7 Millionen Euro, ausfallen.

Kosten für Neubau deutlich teurer

Die Kosten für einen Neubau würden sich dagegen auf rund 11 Millionen Euro belaufen. „Wir haben daraufhin den Beton, die statischen Voraussetzungen und die Holzleimbinderkonstruktion im Dach untersuchen lassen. Aus allen Untersuchungen haben sich keine Verschlimmerungen ergeben. Danach ist das Stadtbad sanierungsfähig und somit finanziell wirtschaftlich. Doch am Ende entscheidet der Rat, ob es zu einer Sanierung oder zu einem Neubau kommt. Durch die Verlängerung des Vertrages mit der Lenne-Therme haben wir ein wenig Zeit, das Thema eingehend zu beraten.“Ob Kernsanierung oder Neubau, eines steht jetzt schon fest: In Drolshagen wird es weiter ein Stadtbad geben. Alle Fraktionen im Stadtrat und auch die Verwaltung haben sich dafür ausgesprochen, den Schulen, den Vereinen und der Bevölkerung auch in Zukunft die Möglichkeit zum Schwimmen zu geben.

Autor:

Marianne Möller

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