Struthbornweg: Schonung möglich

Bebauungsplan »Am Hanker« am Montag erneut Thema / Anregungen wird zum Teil gefolgt

sz Eichen. Der Bebauungsplan »Am Hanker« (Teilpläne A und B) ist eine Art »Dauerbrenner« im Bauausschuss – und wird auch am kommenden Montag wieder diskutiert. Einigen Anregungen von Anliegern, so schlägt die Verwaltung vor, könne gefolgt werden. Demzufolge könnte der Struthbornweg geschont werden und die Erschließung des Baugebiets über drei »Äste« erfolgen, könnte die Anzahl der Wohneinheiten reduziert werden. Die Offenlegung der Teile A und B soll nun erfolgen.

Zum Hintergrund: Der Planentwurf, Teil A wurde im Vorjahr erneut offengelegt, da die Haupterschließung nicht mehr als Verbindung von der Bahnunterführung zur Straße »Zum Möhnerschen« geführt, sondern über den Struthbornweg und dort oberhalb des letzten Hauses an die Verbindung Hankerstraße – Zum Möhnerschen angebunden werden sollte (die SZ berichtete).

Anwohner des Struthbornwegs erhoben daraufhin z.B. Einwände gegen die Weiterführung der Haupterschließung von der Hankerstraße bis auf den Struthbornweg, bemängelten die Straßenbreite, befürchteten die Zerstörung dörflicher Strukturen und geschützter Landschaft, die Schaffung von besonderen Unfallgefahrenpunkten.

Sie regten an, auf die beabsichtigte Haupterschließung zu verzichten, den Teilplan B unberührt zu lassen, das Gesamtgebiet in etwa drei gleich große Bereiche aufzuteilen und diese nicht für den normalen Verkehr miteinander zu verbinden. Die drei Bereiche könnten den Quell- und Zielverkehr vom Struthbornweg in der bisher geplanten Weise, von der Engstelle »Zum Möhnerschen 3 und 5« und von der Achse Schneeweißdornstraße/Hankerstraße, aufnehmen.

Die Verwaltung schlägt nun u.a. vor: Der Struthbornweg bleibt so, wie er im Plan B festgesetzt ist. An einer nördlichen Haupterschließung des Baugebiets wird festgehalten. Sie soll nun aber von der Eisenbahnuntertunnelung über den Struthbornweg und dann westlich der Häuser Nr. 30 bis 34 über die städtische Parzelle (im Plan als Stichstraße mit Wendehammer festgesetzt) und über das angrenzende Grundstück als Mischstraße in das Plangebiet A führen.

So werde der geschützte Landschaftsteil oberhalb des Struthbornwegs Nr. 30 verschont; Gefahrenpunkte würden auf ein Minimum beschränkt. »Um den anfallenden Verkehr so weit wie möglich zu verteilen, wird die Querverbindung von der Straße Zum Möhnerschen zwischen den Häusern 3 und 5 und der neuen Bahnunterführung beibehalten. Sie soll den Verkehr der vorhandenen und noch möglichen Bebauung im Bereich des Fuchswegs und der Straße Zum Möhnerschen aufnehmen (...). Wie von der Anwohnergemeinschaft angeregt, wird das Baugebiet in drei Bereiche aufgeteilt, was zu einer gleichmäßigeren Belastung aller Bereiche führt.«

Bedenken wurden von Anwohnern auch gegen »die völlig überdimensionierte Größe des Plangebiets« laut. Die dörfliche Struktur Stendenbachs werde bedroht. Die Verwaltung dazu: Durch Reduzierung der Anzahl an Wohneinheiten aufgrund sinkender Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern und eine Verkleinerung des Plangebiets um 1,50 ha im nordöstlichen Bereich könnten im Planteil A nur noch maximal 270 neue Wohneinheiten entstehen, wobei etwa 48 an Schneeweißdornweg bzw. Hankerstraße angebunden seien. Die Bergkuppe bleibe frei von Bebauung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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