Verkaufswagen brannte lichterloh

Feuer während des Jugend-Fußballturniers auf dem Eichener Sportplatz

bjö Eichen. Drei Verletzte mussten gestern nach dem Vollbrand eines Verkaufswagens auf dem Eichener Sportplatz medizinisch versorgt werden. Dabei brannte ein Imbissanhänger vollkommen aus, und auch das angrenzende Vereinsheim der Sportfreunde Eichen-Krombach wurde im Dachbereich durch Hitze und Flammen beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 15000 Euro. Nach ersten Vermutungen könnte ein technischer Defekt Auslöser des Feuers gewesen sein.

Auf dem Eichener Sportplatz fand gerade ein Jugendfußballturnier der Sportfreunde Eichen-Krombach statt, als das Unglück geschah. Während des Verkaufsbetriebs habe sich eine Fritteuse im Imbisswagen nicht mehr abschalten lassen, so berichtete Dirk Sauer, stellvertretender Jugendleiter des Vereins. Auch das Herausziehen des Stromsteckers habe schließlich nicht mehr verhindern können, dass sich das Fett aufgrund der großen Hitze entzündete.

Eigene Löschversuche von Vereinsmitgliedern, die bei Brandausbruch im Wagen standen, brachten keinen Erfolg: Binnen weniger Minuten stand der zweiachsige Anhänger lichterloh in Flammen. Dabei zog sich ein Mann Verbrennungen am Arm zu, während zwei weitere auf Verdacht einer Rauchvergiftung behandelt werden mussten.

»Dann haben wir nur alles in Deckung geschafft, was nur ging«, berichtet Dirk Sauer weiter. Auch eine Gasflasche brachten die Helfer in Sicherheit. Die lodernden Flammen griffen auf die Dachkonstruktion des angrenzenden Vereinsheims über und sorgten dort für einen Schaden im Gebälk. Mit insgesamt vier Löschrohren bekämpften die rund 35 Wehrleute aus Eichen und Krombach das Feuer, das am frühen Nachmittag eine schwarze Rauchwolke in den Himmel schickte. Das Fußballturnier erklärten die Sportfreunde im Laufe der Löscharbeiten für beendet.

Was die Sportfreunde Eichen-Krombach durch den Brand auf dem Speicher des vor Jahren in Eigenleistung erbauten Vereinsheimes verloren haben, wird sich zeigen: »Gott sei Dank, dass wir die Zelte aufgebaut hatten und die nicht oben herumlagen«, so ein Vereinsmitglied. Walter Klimach als Vorsitzender des 250 Mitglieder zählenden Vereins, eilte gestern ebenfalls zur Unglücksstelle, um den Schaden zu inspizieren. Seine erste Einschätzung: »Ich gehe davon aus, dass wir mit einem blauen Auge davon gekommen sind.«

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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