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Vertrauensbeweis für Berghof

Applaus bei den Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes Drolshagen nach dem klaren Ergebnis für Bürgermeister Uli Berghof. Nur zwei Mitglieder stimmten mit Nein, als es um die Frage ging, ob Berghof wieder CDU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl werden soll.
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  • Applaus bei den Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes Drolshagen nach dem klaren Ergebnis für Bürgermeister Uli Berghof. Nur zwei Mitglieder stimmten mit Nein, als es um die Frage ging, ob Berghof wieder CDU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl werden soll.
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mari ■ 39 Ja-Stimmen, zweimal nein: Das Ergebnis der Abstimmung des CDU-Stadtverbands Drolshagen über die erneute Kandidatur von Uli Berghof als Bürgermeister von Drolshagen war am Dienstagabend im Alten Bahnhof in Hützemert eindeutig. Und ein klares Bekenntnis für seine gute Arbeit in den vergangenen fünf Jahren für die Rosestadt. Einen Gegenkandidaten gab es in der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl am 13. September nicht.

Nach der Auftaktrede des Vorsitzenden, Florian Müller (vgl. gesonderter Bericht), hob Berghof in seiner Wahlrede hervor, auch weiterhin alles zu tun, damit die Menschen gern in Drolshagen leben und arbeiten.

mari  39 Ja-Stimmen, zweimal nein: Das Ergebnis der Abstimmung des CDU-Stadtverbands Drolshagen über die erneute Kandidatur von Uli Berghof als Bürgermeister von Drolshagen war am Dienstagabend im Alten Bahnhof in Hützemert eindeutig. Und ein klares Bekenntnis für seine gute Arbeit in den vergangenen fünf Jahren für die Rosestadt. Einen Gegenkandidaten gab es in der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl am 13. September nicht.

Nach der Auftaktrede des Vorsitzenden, Florian Müller (vgl. gesonderter Bericht), hob Berghof in seiner Wahlrede hervor, auch weiterhin alles zu tun, damit die Menschen gern in Drolshagen leben und arbeiten. Dazu gehörten die weitere Ausweisung von Gewerbegebieten, zusätzliche Angebote an Wohnraum, das Fitmachen der Grundschule für den zunehmenden Bedarf an Ganztagsbetreuung, die Sanierung des ehemaligen Hauptschulgebäudes und nach der umfassenden Erneuerung der Fahrzeugausstattung der Freiwilligen Feuerwehr in den vergangenen Jahren die sicherheitsrelevanten Umbauten in beiden Feuerwehrhäusern.

Das Stadtbad möchte Berghof für die Kinder, Bürger und Vereine erhalten. Allerdings sei aufgrund der hohen finanziellen Belastung zu prüfen, ob und wie das ermöglicht werden kann. Mittel- und langfristig werde man auch nicht um einen Neubau des in die Jahre gekommenen Rathauses herumkommen. Im Zuge der Digitalisierung sei die Verwaltung dabei, Arbeitsabläufe zu modernisieren, damit die Bürger die Dienstleistungen der Verwaltung von Zuhause und unterwegs nutzen können.

Von Anfang an war es dem Bürgermeister wichtig, den Marktplatz zu beleben, was mit der Veranstaltungsreihe „Live-Treff“ gut gelang. Durch die künftige Außengastronomie des Restaurants Schürholz und der Eisdiele und dem für dieses Jahr geplanten Streetfood-Festival soll eine weitere Attraktivierung erfolgen. Mit dem Angebot einer Mobilstation soll auch das Busfahren verbessert werden. In Sachen Internetausbau seien fast alle Orte mit mindestens 50 Mbit/Sekunde angeschlossen. Die letzte große Lücke werde in diesem Jahr mit dem Anschluss des Zentralortes Drolshagen geschlossen. Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, habe die Stadt in den letzten Jahren einige Maßnahmen wie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgesetzt. Künftig werde bei jedem Vorhaben geprüft, ob Umwelt- und Klimaschäden vermieden werden können.

Die Finanzen der Stadt liegen dem Bürgermeister besonders am Herzen. Als er sein Amt antrat, befand sich die Rosestadt noch in der Haushaltssicherung: „Auch hier waren wir erfolgreich. Beendeten wir noch das Jahr 2015 mit einem jahresbezogenen Defizit von 2,1 Mill. Euro, gelingt es seit 2016, die Haushalte mindestens auszugleichen. Dies wird auch für das erst kürzlich abgeschlossene Jahr 2019 so bleiben“, versicherte Berghof. Mit den finanziellen Zuwächsen habe man vor allem die Verschuldung deutlich zurückgefahren. Damit sei es gelungen, die Kassenkredite um 5 Mill. Euro und die investiven Darlehen trotz des Baus des Ganztagsgebäudes der Sekundarschule um 1 Mill. Euro zu reduzieren.

„Es ist mehr als 16 Jahre her, dass die investiven Schulden geringer waren als heute“, so Berghof, der dem Vorwurf der SPD „Wir sparen uns kaputt“ im Stadtrat entgegenhielt: „Nein, das Gegenteil ist der Fall. Wir sparen uns gesund. Wir wollen, dass unsere Kinder die gleichen Möglichkeiten haben wie wir. Mit gesunden Finanzen sind wir gewappnet für die großen Herausforderungen der Zukunft. Hätten wir nicht so erfolgreich gewirtschaftet und gespart, sondern das Geld für wünschenswerte Maßnahmen ausgegeben, könnten wir die zuvor erwähnten Investitionsmaßnahmen nicht in den Blick nehmen. Über eine mögliche Sanierung des Stadtbades würde vermutlich keine Fraktion diskutieren wollen. Es müsste dann geschlossen werden. Das möchte ich aber nicht! Und darum packen wir es an. Zuerst haben wir die Finanzen auf den richtigen Weg gebracht. Nun planen wir die Baumaßnahmen Stück für Stück, und wenn wir wissen, was wir wollen und was es voraussichtlich kostet, werden wir, auch in großer Abhängigkeit von Fördergeldern, entscheiden, wann die Umsetzungen erfolgen. Schritt für Schritt, eins nach dem anderen und alles wohl überlegt.“

Er wünsche sich, dass die begonnene und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen weiter wachse, wobei er sachliche Auseinandersetzungen nicht ausschließe. Dabei gelte es jedoch, den persönlichen Respekt zu wahren. „Nur auf diesem Wege, der sich in den zurückliegenden fünf Jahren als erfolgreich erwiesen hat, können wir in Drolshagen weiterhin die Vereinfacher, die Schwarzmaler und die Verschwörungstheoretiker ins Leere laufen lassen und die Demokratie stärken“, rief Berghof unter großem Applaus auf.

Das Versprechen im vergangenen Wahlkampf, kompetent, bürgernah und echt zu sein, habe er gehalten und es gelte weiterhin. „Ich bin echt, eben so, wie ich bin. Nicht verstellt und künstlich, sondern durch und durch natürlich und ehrlich“, bekundete Berghof. Das führe nicht immer zur Freude auf der Gegenseite und man könne es auch nicht jedem recht machen. Aber es sei aufrichtig, und das zähle. Er dankte dem CDU-Stadtverband und der CDU-Fraktion, die ihn als starke Mannschaft begleiten, und appellierte: „Ich mag sehr, was ich tun und erleben darf und hoffe, dass Sie dies auch spüren. Meinen bisher sehr erfolgreichen Weg für unsere Stadt möchte ich fortsetzen. Mit der Bewältigung der Herausforderungen der Flüchtlingszuwanderung und der schwachen Finanzen habe ich gezeigt, dass ich es kann. Das, was vor uns liegt, sind neue sehr fordernde Aufgaben. Ich möchte Sie zum Wohle unserer Gemeinschaft angehen und gemeinsam mit Ihnen die besten Lösungen für unser schönes Drolshagen finden.“

Applaus bei den Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes Drolshagen nach dem klaren Ergebnis für Bürgermeister Uli Berghof. Nur zwei Mitglieder stimmten mit Nein, als es um die Frage ging, ob Berghof wieder CDU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl werden soll.
Florian Müller (r.), Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Drolshagen, und Schriftführerin Sandra Ohm (r.) beglückwünschten Bürgermeister Uli Berghof zum eindeutigen Wahlergebnis. Fotos: mari
Autor:

Marianne Möller

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