2. Hälfte war zum Vergessen

TuS Erndtebrück siegte 3:1 gegen Langendreer

JaK Erndtebrück. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen die rund 150 Fans des TuS Erndtebrück gestern die Pulverwald-Kampfbahn. Zwar hatte das Team von Trainer Boris Jonjic den SV Langendreer mit 3:1 (3:0) besiegt, doch spielerisch brachten die Wittgensteiner vor allem in der 2. Halbzeit nie eine Linie in ihr Spiel – und gegen das Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga dürfen die Zuschauer einfach mehr erwarten.

Die Gäste aus dem Bochumer Stadtteil bewiesen in Erndtebrück, dass sie zu Recht am Ende der Tabelle stehen. Bis auf einige Minuten im 2. Durchgang vermochten sie den TuS nie ernsthaft in Gefahr zu bringen – und das, obwohl die Erndtebrücker sie zeitweise zum Toreschießen einluden. »Ich bin tief enttäuscht«, ließ Boris Jonjic nach dem Schlusspfiff den Kopf hängen: »Darüber müssen wir reden!« Dabei hatte sich sein Team nach der schwachen Anfangsviertelstunde deutlich aufgerappelt – und diese Überlegenheit schlug sich auch in Toren nieder. Kai Ranke verwandelte in der 29. Minute einen Foulelfmeter zum verdienten 1:0. Vorausgegangen war ein rüdes Foul von Gäste-Akteur Benjamin Giesen an René Röthig. Nur zwei Minuten später nutzte Andreas Wieczorek den Rückenwind der knappen Führung und schloss nach einem Röthig-Pass eiskalt ab. Drei Minuten vor der Pause narrte Michal Skoumal die komplette Gäste-Defensive, indem er den Ball über 30 Meter auf Wieczoreks Fuß spielte, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und das dritte Tor des Tages markierte.

Wer nun dachte, die Wittgensteiner setzten ihren Sturmlauf nach dem Seitenwechsel fort, musste sich eines Besseren belehren lassen, denn das Jonjic-Team agierte zu pomadig. Dies lag vor allem daran, dass die rechte Seite beim TuS völlig brach lag. Wieczorek hätte zwar alle Freiheiten für einen neuerlichen Sturmlauf gehabt, er wurde aber fast nicht mehr angespielt. Mangelhaftes Spiel aus der Abwehr heraus führte schließlich dazu, dass Nicos Kapassas (85.) zumindest eine der Langendreerer Möglichkeiten nutzte.

TuS Erndtebrück: Habbel; Missango (60. Köhler), Heric (68. Kreuz), Willmann, Skoumal; Bleck, Seelbach, Ranke, Wieczorek; Röthig, Ledda (68. Birch-Hirschfeld).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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