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„Plant for the planet“ in Erndtebrück
350 Setzlinge am Tag des Baumes gepflanzt

Mit Abstand durften die Kinder unter Anleitung von Bernd Harnisch am Samstag, dem Tag des Baumes, die Setzlinge auf der Wiese im Steinseifen selbst einpflanzen. „Plant for the Planet“ will auch am 3. Oktober wieder am Einheitsbuddeln teilnehmen. Foto: anka
  • Mit Abstand durften die Kinder unter Anleitung von Bernd Harnisch am Samstag, dem Tag des Baumes, die Setzlinge auf der Wiese im Steinseifen selbst einpflanzen. „Plant for the Planet“ will auch am 3. Oktober wieder am Einheitsbuddeln teilnehmen. Foto: anka
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anka Erndtebrück. Angefangen hat alles im Jahre 2007 mit einem Schulreferat. Der damals neunjährige Felix Finkbeiner ließ sich von der Politikerin und Ministerin für Umweltschutz, Wangari Maathai, inspirieren. Die Kenianerin hat in über 30 Jahren 30 Millionen Bäume in Afrika gepflanzt. Darauf gründete Felix seine Vision – auf der ganzen Welt könnten Kinder in jedem Land eine Million Bäume pflanzen und damit auf eigene Faust etwas für den CO2-Ausgleich tun. Daraus entstand das Projekt „Plant for the planet“, das auch jetzt, 13 Jahre nach seiner Gründung, sehr erfolgreich ist. Heute sind weltweit über 100.000 Kinder im Namen von „Plant for the planet“ für die Umwelt unterwegs, Zehntausende sind sogar zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet worden.

anka Erndtebrück. Angefangen hat alles im Jahre 2007 mit einem Schulreferat. Der damals neunjährige Felix Finkbeiner ließ sich von der Politikerin und Ministerin für Umweltschutz, Wangari Maathai, inspirieren. Die Kenianerin hat in über 30 Jahren 30 Millionen Bäume in Afrika gepflanzt. Darauf gründete Felix seine Vision – auf der ganzen Welt könnten Kinder in jedem Land eine Million Bäume pflanzen und damit auf eigene Faust etwas für den CO2-Ausgleich tun. Daraus entstand das Projekt „Plant for the planet“, das auch jetzt, 13 Jahre nach seiner Gründung, sehr erfolgreich ist. Heute sind weltweit über 100.000 Kinder im Namen von „Plant for the planet“ für die Umwelt unterwegs, Zehntausende sind sogar zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet worden. Ihr Wissen geben die Kinder auf Akademien an andere Kinder weiter.

Nachdem die Tochter von Bernd Harnisch in 2017 mit einer Freundin eine Kinderakademie in Aschaffenburg besucht hatte, wurde auch in Erndtebrück die Kinderinitiative ins Leben gerufen. „Ich selbst sehe mich nur als Lenker der Kinder,“ so Bernd Harnisch im SZ-Gespräch. Zu den regelmäßigen Aktionen der örtlichen Untergruppe gehören unter anderem Verkostungsaktionen in den Supermärkten. Dort stellen die Mitglieder „Die Gute Schokolade“ vor. 2018 wurde die Schokolade der Initiative von Stiftung Warentest zur besten Schokolade Deutschlands ernannt. Diese zeichnet sich aus durch fairen Handel, regionale Produkte, klimaneutrale Produktion und vor allem guten Geschmack. Außerdem gehen von jeder Tafel Einnahmen wieder in die Pflanzung neuer Bäume. Die Schokolade gibt es in nahezu jedem Supermarkt und Drogeriemarkt zu erwerben – auch in Erndtebrück.

Auch Pflanzaktionen gehören zu der Aufgabe der Kinder von „Plant for the planet“. Nachdem die Erndtebrücker Gruppe im Oktober 2019 am Einheitsbuddeln teilgenommen hatten, schlug Bürgermeister Henning Gronau vor, am Tag des Baumes ebenfalls eine Pflanzaktion zu initiieren. Dafür wurde eine Wiese am Friedhof im Steinseifen von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Rund 350 Setzlinge wurden dort nun am Samstag, dem Tag des Baumes, gepflanzt. Zu den Arten zählten unter anderem Erle, Moorbirke und Bergahorn. In den nächsten Tagen werden die Setzlinge noch gegossen, bis sie dann von selbst wachsen und gedeihen können. Die Bäume finanzierte die Initiative von den Preis- und Spendengeldern, die unter anderem durch die Teilnahme am Heimatpreis 2019 zusammenkamen. Auch in diesem Jahr wollen die Kinder und Jugendlichen wieder am 3. Oktober am Einheitsbuddeln teilnehmen. Dabei geht es darum, dass jeder Bürger an diesem Tag so viele Bäume pflanzt wie er kann. Bei Interesse kann man sich bezüglich der Teilnahme an die Erndtebrücker Gruppe wenden.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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