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Jägerbriefe überreicht
53 Jungjäger aus dem Kreisgebiet verdienen sich ihren Jagdschein

Dirk Landsmann, Hegeringleiter, übernahm die Aufgabe, die Nachwuchskräfte zum Jäger zu schlagen und gab ihnen die Werte, Rechte und Pflichten des Jägerbrauchtums mit auf den Weg.
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  • Dirk Landsmann, Hegeringleiter, übernahm die Aufgabe, die Nachwuchskräfte zum Jäger zu schlagen und gab ihnen die Werte, Rechte und Pflichten des Jägerbrauchtums mit auf den Weg.
  • Foto: Lena Heinrich
  • hochgeladen von Michael Sauer

lh Röspe. Ein kalter Herbstmorgen zog über den Schießstand in Röspe. Viel Zeit und Konzentration haben Jungjäger in den vergangenen Wochen und Monaten in die Vorbereitungen und Prüfungen für den Jagdschein investiert – bis sie am Sonntagmorgen endlich ihre Urkunden in Empfang nehmen durften. Zum ersten Mal richtete die Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein die feierliche Übergabe der Jägerbriefe auf dem modernisierten Schießstand in Röspe aus. Eine weitere Neuheit: Siegerländer und Wittgensteiner Jungjäger trafen sich erstmals zur gemeinsamen Übergabe-Zeremonie.

Besonders freute sich die Kreisjägerschaft über den wachsenden Frauenanteil: Immer mehr Jägerinnen und insgesamt junge Menschen bekunden deutliches Interesse am Natur- und Artenschutz sowie der Pflege der heimischen Wälder.

lh Röspe. Ein kalter Herbstmorgen zog über den Schießstand in Röspe. Viel Zeit und Konzentration haben Jungjäger in den vergangenen Wochen und Monaten in die Vorbereitungen und Prüfungen für den Jagdschein investiert – bis sie am Sonntagmorgen endlich ihre Urkunden in Empfang nehmen durften. Zum ersten Mal richtete die Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein die feierliche Übergabe der Jägerbriefe auf dem modernisierten Schießstand in Röspe aus. Eine weitere Neuheit: Siegerländer und Wittgensteiner Jungjäger trafen sich erstmals zur gemeinsamen Übergabe-Zeremonie.

Besonders freute sich die Kreisjägerschaft über den wachsenden Frauenanteil: Immer mehr Jägerinnen und insgesamt junge Menschen bekunden deutliches Interesse am Natur- und Artenschutz sowie der Pflege der heimischen Wälder. Unter der musikalischen Leitung der Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft traten die Jungjäger gemeinsam an, um durch Dirk Landsmann, Hegeringleiter in Bad Berleburg, zum Jäger geschlagen zu werden. Werte, Rechte und Pflichten sind für die Verleihung des Jägertitels unverzichtbar und wurden den insgesamt 53 Absolventen in ihrer Ausbildung mit auf den Weg gegeben.

Jungjäger in Röspe: Wachsender Frauenanteil

Rund acht Monate verbrachten sie mit Theorie- und Praxisunterricht. Anfangs zweimal, gegen Ende der Ausbildung ging es sogar dreimal wöchentlich zum Unterricht. „Auch ich bin in einer Jägerfamilie aufgewachsen und freue mich sehr darüber, dass so viele Jungjäger ihre Prüfungen erfolgreich bestanden haben. Die Jagd ist und bleibt wichtig für den Tier- und Naturschutz“, betonte auch die heimische Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach, die allen Jungjägern zur Übergabe der Jägerbriefe gratulierte.

„Ihr habt euch auf den Weg gemacht, um alles über Hege und Pflege, Wild- und Waldkunde zu lernen und um dem Wald unter die Arme zu greifen“, lobte die Sassenhäuserin das große Im Anschluss durften die Jungjäger beim gemeinsamen Trap-Schießen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen: In verschiedenen Winkeln und Höhen flogen Tontauben aus dem Schießstand, die es galt, mit höchstens zwei Schüssen pro Ziel zu treffen.

Jungjäger in Röspe: Viele Möglichkeiten in der Zukunft

Um langfristig von der Theorie in die Praxis übergehen zu können, haben die Jungjäger in Zukunft vielfältige Möglichkeiten: Entweder sie arbeiten auf eine Jagdeinladung hin, nehmen an Drückjagden teil, oder übernehmen nach einigen Jahren Erfahrung die Pacht für einzelne Waldgebiete. Den Zugang zum Jägerbrauchtum erhalten sie in jedem Fall durch die Abstimmung und über den Kontakt der älteren Jäger, die bereit sind, ihr Wissen mit der jungen Generation zu teilen. Der Vorstand der Kreisjägerschaft appelliert außerdem an alle neuen Jäger, auch in ihren heimischen Hegeringen, Aufgaben, Funktionen und Weiterbildungen zu absolvieren und zu übernehmen, um sich gemeinsam zu unterstützen.

Ihr habt euch auf den Weg gemacht, um dem Wald unter die Arme zu greifen.
Anke Fuchs-Dreisbach
Landtagsabgeordnete

Für den Erhalt des Jägerbrauchtums sei es besonders wichtig, auch die Jagdhornbläser zu unterstützen und es selbst zu erlernen, da das Jagdhorn in Funklöchern häufig das Handy ersetze und in Gefahrensituationen das schnellste und effektivste Warnsignal verbreiten könne. Zudem sei die enge Zusammenarbeit mit den Waldbauern unverzichtbar: Besonders in der aktuellen Ausnahmesituation, die den Wald durch Borkenkäfer und Trockenheit in die Knie zwinge, werde das Thema „Aufforstung“ immer akuter und dringender – und jede Hilfe werde gebraucht.

Nachwuchs für die JägerschaftFolgende Jungjäger erhielten am Sonntag auf dem Schießstand in Röspe ihren Jägerbrief: Jonas Becker, Anna Lina Beste, Ben Justus Buchner, Ingrid-Mirela Csepella, Max Dickel, Andre Dietrichs, Maximilian Dietrichs, Johannes Dilthey, Jan Gerhard Dittmann, Ressan Doutheil, Bernd Elter, Manuel Fries, Carsten Gronemeyer, Lorenz Groos, Niklas Hammer, Frank Hesselbach, Michael Hoffmann, Mika Hoffmann, Maike Kienitz, Luisa Klein, Matthias Kreyer, Elias Krumm, Leonhard Langenbach, Manfred Lindert, Cornelius Litz , Marius Lotz, Patrick Marburger, Andreas Frank Neuberger, David Jeremia Nickel, Ronja Nöh, Stefanie Opfer, Peter Philipp, Romina Plievier, Lukas Hermann Pröpper, Marvin Pulverich, Matthias Reuber, Jörn Reuter, Christian Roth, Peter Schlemper, Lars Holger Schlüter, Christian Schmidt, Marc Lukas Schneider, Antonia Martha Scholz, Daniel-Constantin Serban, Maik Joachim Thönelt, Sascha Aino Trauth, Till Walter, Helene Elke Weckel, Marius Weil, David Karl Winter, David Wurmbach, Finn Schmidt.
Dirk Landsmann, Hegeringleiter, übernahm die Aufgabe, die Nachwuchskräfte zum Jäger zu schlagen und gab ihnen die Werte, Rechte und Pflichten des Jägerbrauchtums mit auf den Weg.
Die musikalische Umrahmung der kleinen Feierstunde auf dem Geländes des Schießstandes in Röspe durfte nicht fehlen.
Autor:

Lena Marie Heinrich aus Bad Laasphe

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