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Diamantene Hochzeit
60 gemeinsame Jahre: „Das ist schon ein Knaller“

Siegfried und Johanna Köhler aus Erndtebrück feiern heute in der Pulverwaldstraße 60 gemeinsame Ehejahre – Tochter Dorothea Götsch half der SZ beim Rückblick auf das gemeinsame Leben.
  • Siegfried und Johanna Köhler aus Erndtebrück feiern heute in der Pulverwaldstraße 60 gemeinsame Ehejahre – Tochter Dorothea Götsch half der SZ beim Rückblick auf das gemeinsame Leben.
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sabe Erndtebrück. Was zusammengehört, findet zusammen – so heißt ein gut bekanntes Sprichwort. Die gemeinsame Geschichte von Siegfried und Johanna Köhler liefert hierfür wohl den besten Beweis. Durch 60 Ehejahre sind die Köhlers bis hierhin gemeinsam gegangen und feiern heute in der Pulverwaldstraße in Erndtebrück ihre Diamantene Hochzeit. Dass die beiden Ehepartner sich in Wittgenstein kennen lernten und über die Jahre „Erndtebrücker durch und durch wurden“, wie es Tochter Dorothea Götsch formulierte, war dabei im Rückblick aber alles andere als wahrscheinlich – begannen die Lebensgeschichten der Ehepartner doch weit voneinander entfernt.

Siegfried Köhler war damals aus der DDR geflohen und über eine Zwischenstation in Berlin nach Wittgenstein gekommen.

sabe Erndtebrück. Was zusammengehört, findet zusammen – so heißt ein gut bekanntes Sprichwort. Die gemeinsame Geschichte von Siegfried und Johanna Köhler liefert hierfür wohl den besten Beweis. Durch 60 Ehejahre sind die Köhlers bis hierhin gemeinsam gegangen und feiern heute in der Pulverwaldstraße in Erndtebrück ihre Diamantene Hochzeit. Dass die beiden Ehepartner sich in Wittgenstein kennen lernten und über die Jahre „Erndtebrücker durch und durch wurden“, wie es Tochter Dorothea Götsch formulierte, war dabei im Rückblick aber alles andere als wahrscheinlich – begannen die Lebensgeschichten der Ehepartner doch weit voneinander entfernt.

Siegfried Köhler war damals aus der DDR geflohen und über eine Zwischenstation in Berlin nach Wittgenstein gekommen. In den ersten Jahren arbeitete er bei der Firma Link in Aue, später dann kurze Zeit bei Busch-Jaeger. Johanna Köhler wurde in Bochum geboren – sie folgte in jungen Jahren einem Ruf in einen landwirtschaftlichen Betrieb in Aue.

Zum Kennen- und Liebenlernen kam es an einem Abend in der damaligen Gaststätte Weinhold. Am 18. März 1960 wurde dann in Aue Hochzeit gefeiert. Die fünf Kinder, die aus der Ehe hervorgingen – Uwe Köhler, Dorothea Götsch, Birgit Köhler, Petra Köhler-Koch und Peter Köhler – verbrachten dann aber schon den größten Teil ihrer Kindheit in Erndtebrück. Dahin wurde nämlich umgezogen und trotz späterer kurzer Ausflüge nach Feudingen und Kreuztal auch immer wieder hin zurückgekehrt. „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, lachte Dorothea Götsch. Heute leben der gelernte Schreiner und Tischler sowie spätere Lkw-Fahrer und seine Frau in der Pulverwaldstraße.

Auch die Tochter schaut gerne auf die Zeit der Kindheit und die frühen Jugendjahre – das Familienleben in der Edergemeinde – zurück. „Die Eltern waren immer für uns da.“ Die starken Bande halten bis heute. Regelmäßig sind Dorothea Götsch und ihre Geschwister bei den Eltern zu Besuch. Mittlerweile haben die Köhlers auch zwei erwachsene Enkel: Kevin Helmer, Sohn von Dorothea Götsch, und Svenja Köhler, Tochter von Birgit Köhler. An das Rezept des Vaters für die vielen, gemeinsam verlebten Ehejahre erinnert sich Dorothea Götsch genau: Nach einem Streit gleich das Handtuch werfen? Das stand nicht zur Debatte. „Höhen und Tiefen gibt es überall“, pflege er zu sagen. Feiern wollen die Köhlers ihre Diamantene Hochzeit im engsten Kreis „mit Kind und Kegel“, wie es Dorothea Götsch formuliert. In jedem Falle alle zusammen – „60 Jahre, das ist ja schließlich schon ein Knaller.“

Autor:

Sarah Benscheidt (Redakteurin) aus Siegen

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