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Arbeitskreis und Heimatverein präsentieren Chronik
648 Festbuch-Seiten für Schameder

Der Festausschuss Chronik sowie der Heimat- und Verkehrsverein Schameder und die Agentur präsentierten am Donnerstagabend die 648 Seiten starke Dorfchronik zum 700-jährigen Bestehen von Schameder.
  • Der Festausschuss Chronik sowie der Heimat- und Verkehrsverein Schameder und die Agentur präsentierten am Donnerstagabend die 648 Seiten starke Dorfchronik zum 700-jährigen Bestehen von Schameder.
  • Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

howe Schameder. Vier Jahre lang haben sie an dem Buch gearbeitet. Jetzt nahmen der Festausschuss sowie der Heimat- und Verkehrsverein Schameder das Tüpfelchen und packten es auf das „i“. Denn mit der 648 Seiten umfassenden Dokumentation der Dorfgeschichte ist den Schameder’schen sozusagen die Krönung einer grandiosen 700-Jahr-Feier gelungen, die in Wittgenstein lange nachwirkt. Allein der stehende Festzug zog Tausende Menschen aus allen Regionen der Umgebung nach Schameder. Am Ende gab es allerorts nur Zustimmung und reichlich Lob für eine unglaublich sympathische Präsentation des 1319 erstmals erwähnten Orts. Am Donnerstagabend stellte der Festausschuss die Dorfchronik vor – ein langes Projekt, das mit der Zeit richtig reifen musste.

howe Schameder. Vier Jahre lang haben sie an dem Buch gearbeitet. Jetzt nahmen der Festausschuss sowie der Heimat- und Verkehrsverein Schameder das Tüpfelchen und packten es auf das „i“. Denn mit der 648 Seiten umfassenden Dokumentation der Dorfgeschichte ist den Schameder’schen sozusagen die Krönung einer grandiosen 700-Jahr-Feier gelungen, die in Wittgenstein lange nachwirkt. Allein der stehende Festzug zog Tausende Menschen aus allen Regionen der Umgebung nach Schameder. Am Ende gab es allerorts nur Zustimmung und reichlich Lob für eine unglaublich sympathische Präsentation des 1319 erstmals erwähnten Orts. Am Donnerstagabend stellte der Festausschuss die Dorfchronik vor – ein langes Projekt, das mit der Zeit richtig reifen musste.

Festbuch Schameder sollte eigentlich 2019 veröffentlicht werden

Mit Erfolg: Eigentlich habe man das Buch in 2019 veröffentlichen wollen, erläuterte Anneke Völkel für den Festausschuss, der Arbeitsaufwand stellte sich aber als bedeutend höher heraus als anfangs erwartet. Schließlich erkannten die Verantwortlichen sogar Vorteile, denn die unfassbar herrlichen und unvergessenen Festtage des Jubiläumsjahres konnten so noch mit als zusätzliche Kapitel in die Chronik aufgenommen werden. Das hat für nachfolgende Generationen den Charme, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten noch mit dokumentiert sind. Insgesamt haben 25 Autoren an dem Buch mitgewirkt, einen besonderen Dank sprach Anneke Völkel Wolfgang Birkelbach und Peter Schneider aus, die jeweils große Teile des Inhalts selbst beigesteuert haben. „Wenn man so ein Buch auf die Beine stellt, ist man froh, wenn man solche Leute hat“, lobte Anneke Völkel. Wolfgang Birkelbach habe die Vergangenheit eindrucksvoll zutage gefördert. Bereits am ersten Schameder-Buch in 1972 habe er mitgewirkt.

772 Abbildungen von Schameder

„Man ist schon stolz, wenn man das Werk in den Händen hält“, betonte Anneke Völkel. „Und wir hatten eine breite Unterstützung.“ 772 Abbildungen enthält die Chronik von Schameder, in Form von Fotos, Karten und Zeichnungen. 2300 Endnoten und Anmerkungen belegen die Beiträge. Anfangs plante der Festausschuss – Wolfgang Birkelbach, Sabine Dreisbach, Georg Lange, Bernhard Motl, Ulrike Scheuer, Peter Schneider, Anneke Völkel und der in 2018 verstorbene Heinz-Herbert Weyand – eine 400-Seiten-Ausgabe. Später sollten es 550 Seiten im großen Format sein. Letztlich wurden es 648. Bei soviel Seiten glaubt man unweigerlich an einen hohen Preis für das Buch.

Buchausgabe am 1. November Vorbestellt haben die Schameder’schen ihr Dorfbuch. Sage und schreibe 400 Exemplare der 550er-Auflage sind bereits unter den Leuten. Nun können die Bücher von den Käufern abgeholt werden – nämlich am Sonntag, 1. November, von 12 bis 15 Uhr, im Gemeindebau von Schameder. Der Festausschuss weist darauf hin: Zutritt wird nur mit Mund-Nase-Schutz und nur in Etappen mit jeweils geringer Personenzahl gewährt. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Das Buch kann auch ohne Vorbestellung noch erworben werden. Unter wg.schameder@gmail.com können sich Interessierte melden. Sollte der 1. November nicht zur Abholung passen, gibt es die Chronik für alle Vorbesteller in der Sparkasse und Volksbank Erndtebrück.

Dafür initiierten die Organisatoren im Vorfeld die Aktion „700 Cent für 700 Jahre“. Sage und schreibe 350 Schameder’sche schlossen sich an, spendeten jeweils 700 Cent. Unter anderem trat der Landschaftsverband (LWL) als Kulturförderer auf und gab ebenfalls etwas dazu. Unternehmen und Privatpersonen schlossen sich an. „Ich bin stolz, dass wir vom Heimatverein als Herausgeber der Chronik die Verantwortung getragen haben,“ formulierte Carsten Dreisbach vom Heimat- und Verkehrsverein.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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