Dorfchronik in Schameder
700 Jahre auf mehr als 600 Seiten zusammengefasst

Ein erster Blick in die neue Dorfchronik: Das moderne Layout fügt sich hervorragend in die Darstellung des gesamten Jubiläumsjahres ein. Grafik: Medienbuffet
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sz Schameder. „Der Arbeitsaufwand, um 700 Jahre Dorfgeschichte in einem Buch zusammenzufassen, hat sich als bedeutend höher herausgestellt als anfangs erwartet“, sagt Peter Schneider, Sprecher des entsprechenden Arbeitsausschusses in Schameder. „Daher haben wir uns dazu entschlossen, die neue Dorfchronik im Frühjahr 2020 zu veröffentlichen und nicht, wie zuletzt geplant, im Herbst dieses Jahres.“ Zudem soll sich auch die Begeisterung für das Jubiläum in der Chronik widerspiegeln. Daher wurde das Jubiläumsjahr als zusätzliches Kapitel in das neue Buch aufgenommen – sicherlich ein Teil der Ortsgeschichte, über den man noch lange reden wird.

Bisher sollte das Buch bereits 550 Seiten umfassen, inzwischen ist die Seitenzahl auf knapp 640 Seiten gewachsen. „Den genauen Veröffentlichungstermin werden wir schnellstmöglich über die Presse und unsere Webseite bekannt geben und bitten daher noch um etwas Geduld“, erklärt Carsten Dreisbach, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Schameder, der Herausgeber der neuen Dorfchronik ist.

In „Die wackere Gemeinde Schameder“ wird der Bogen von der Ersterwähnung im Jahr 1319 bis zur heutigen Zeit gespannt – mit diversen Beiträgen, zahlreichen historischen Dokumenten und jede Menge Bildmaterial. Insgesamt haben 25 Autorinnen und Autoren zum Gelingen dieses Werkes beigetragen. Ein Auszug aus dem Inhalt lässt erahnen, welch vielfältige und detaillierte Beiträge die Leserinnen und Leser erwartet:

• Das Magdalenenhochwasser: Ein tausendjähriger Niederschlag  Geschicke der Dorfbewohner Schameders von 1700 bis 1800  Vom Bau und den Pächtern des neuen Oberwieser Hammers zu Berleburg  Vom Niedergang und Wiederaufbau des Erndtebrücker Eisenhammers  Wilddieberei und ihre Folgen  Amerika – Land der Hoffnung  Tambora und eine Verschlimmerung des Klimas  Grippepandemie: Ein unerwünschter spanischer Gast  Zwei Kindergräber  Wirtschaftswunderjahre  Als Wölfling bei den Pfadfindern  Die ersten Gastarbeiter  Wohnzimmerpostämter in Schameder und Leimstruth  Herbstzeit war Manöverzeit: Spuren des Kalten Krieges  Neues Lesefutter: Die Kreisfahrbücherei Wittgenstein  Müllkippe: Nein, niemals!  Lückenschluss – Von der A4 zur Route 57  Vom bäuerlichen Dorf zum Industriestandort  Die 700-Jahr-Feier  Kirche und Freikirche  Haus- und Hofgeschichte  Darstellung der örtlichen Vereine

Vorbestellungen für das Buch werden noch bis Ende des Jahres per E-Mail an wg.schameder@gmail.com entgegengenommen. Auf der Webseite www.schameder.de/chronik finden Interessierte weitere Informationen und auch einen entsprechenden Bestellschein.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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