Gemeinde Erndtebrück schafft der Natur neuen Raum
Aktiver Naturschutz durch bienenfreundliche Wiesen

Auf rund 12 500 Quadratmeter Fläche schafft die Gemeinde Erndtebrück der Natur neuen Raum und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. Wie hier auf dem Friedhof Ederfeld – oberhalb des Rosengartens –, entsteht künftig eine Wildwiese, die Insekten einen perfekten Lebensraum bietet.
  • Auf rund 12 500 Quadratmeter Fläche schafft die Gemeinde Erndtebrück der Natur neuen Raum und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. Wie hier auf dem Friedhof Ederfeld – oberhalb des Rosengartens –, entsteht künftig eine Wildwiese, die Insekten einen perfekten Lebensraum bietet.
  • Foto: Gemeinde Erndtebrück
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sz Erndtebrück. Früher sagte man: „Die Wiese ist ungepflegt“ – heute weiß man es besser: Die Wiese ist bienenfreundlich. Wilde Blumenwiesen sind nicht nur bunter, der Wasserbedarf ist auch geringer und sie sind ein Paradies für Insekten, wie Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge, die in im Ökosystem wichtige Aufgaben übernehmen. Um die Insekten und deren natürliche Lebensräume zu schützen, schafft die Gemeinde Erndtebrück der Natur neuen Raum.

Auf gemeindeeigenen Grünflächen von einer Gesamtgröße von fast 12 500 Quadratmetern wird künftig nicht mehr vier bis fünf Mal pro Jahr gemäht, sondern nur noch ein bis zwei Mal, „damit sich die Natur in der kompletten Wachstumsperiode frei entfalten kann“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Erndtebrück.

Erst nach der erfolgten Blüte im Herbst wird demnach ein gründlicher Pflegeschnitt durchgeführt, um die komplette Verwilderung der Fläche zu verhindern. Insekten mögen Unkraut und Wildblumen, die sie nur auf Flächen finden, die maximal ein bis zwei Mal pro Jahr geschnitten werden. An diesen ungemähten Grünflächen und künftigen Wildwiesen in Erndtebrück werden in Kürze kleine Hinweisschilder angebracht, um die Bürger auf den Zweck der Wildwiese aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren.

Die Flächen wurden durch die Gemeindeverwaltung in Abstimmung mit der Kommunalpolitik ausgewählt, um künftig bienenfreundliche Blumenwiesen zu werden. Dazu zählen unter anderem ungenutzte Teilbereiche auf Kinderspielplätzen und Friedhöfen. Auf den Friedhöfen Ederfeld und Steinseifen macht dies allein eine Fläche von 6000 Quadratmetern aus. Diese Flächen können, wie weitere ungenutzte Grünflächen auch, unproblematisch naturnah gestaltet werden und stellen auch für den Straßenverkehr keine Beeinträchtigung dar.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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