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Neubaugebiet in Erndtebrück
Alle Bauplätze sind schon reserviert

Die Erdarbeiten im Neubaugebiet Beethovenstraße haben begonnen. Ein Fußweg soll das Neubaugebiet mit dem darunter gelegenen Altenschlager Weg verbinden.
  • Die Erdarbeiten im Neubaugebiet Beethovenstraße haben begonnen. Ein Fußweg soll das Neubaugebiet mit dem darunter gelegenen Altenschlager Weg verbinden.

  • Foto: Christian Völkel
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

vc Erndtebrück. Mozart hat Gesellschaft bekommen. Als Ergebnis einer Bürgerbefragung erhielt die Straße des geplanten Erndtebrücker Neubaugebiets den Namen Beethoven-Straße. Noch im Frühjahr plante die Verwaltung die letzten Details, und der Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung musste noch zustimmen. Erndtebrück war auf dem Weg zu einem Neubaugebiet. Aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist die Erschließung eine Abrundung der bisherigen Verhältnisse: „Mit der Aufstellung des Bebauungsplans erfolgt eine konsequente Nachverdichtung.“ Die Siegener Zeitung hat nachgefragt: „Was ist draus geworden …?“
Es bewegt sich etwas zwischen dem Altenschlager Weg und dem Neubaugebiet Roger-Drapie-Straße.

vc Erndtebrück. Mozart hat Gesellschaft bekommen. Als Ergebnis einer Bürgerbefragung erhielt die Straße des geplanten Erndtebrücker Neubaugebiets den Namen Beethoven-Straße. Noch im Frühjahr plante die Verwaltung die letzten Details, und der Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung musste noch zustimmen. Erndtebrück war auf dem Weg zu einem Neubaugebiet. Aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist die Erschließung eine Abrundung der bisherigen Verhältnisse: „Mit der Aufstellung des Bebauungsplans erfolgt eine konsequente Nachverdichtung.“ Die Siegener Zeitung hat nachgefragt: „Was ist draus geworden …?“
Es bewegt sich etwas zwischen dem Altenschlager Weg und dem Neubaugebiet Roger-Drapie-Straße. Rohre für den Anschluss an das Abwasser- und Frischwassernetz liegen bereits parat, in der Wiese haben Baufahrzeuge ihre Spuren hinterlassen. „Gegenwärtig wird die Beethoven-Straße als Baustraße hergestellt“, bestätigt die Gemeinde auf Nachfrage der SZ. Die Arbeiten seien im Zeitplan und sollen, wenn das Wetter mitspielt, noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Somit wäre aus Sicht der Gemeinde ein Baubeginn im Frühjahr 2022 möglich.

14 Familienhäuser im Neubaugebiet

Im Neubaugebiet sollen nun 14 ein- oder zweigeschossige Familienhäuser entstehen; die Grundstücke haben eine Größe von rund 650 Quadratmetern. Die Häuslebauer erreichen ihre Grundstücke über die Grimbachstraße. Die Gemeinde schafft aktuell Anreize für die Bauherren, eine Photovoltaikanlage zu errichten. Wer eine Anlage mit Solar-Fläche von ca. 40 Quadratmetern einplant, bezahlt weniger pro Quadratmeter Bauland.
Dass die Edergemeinde ein neues Baugebiet in Angriff nimmt, ist die Konsequenz aus der abgeschlossenen Vermarktung der Bauplätze an der Roger-Drapie-Straße. Nach Angaben aus dem Rathaus konnten für das Neubau-Gebiet Beethoven-Straße bereits fünf Grundstücke veräußert werden. „Alle weiteren Grundstücke sind reserviert. Die Veräußerung steht bei mehreren hiervon kurz bevor“, berichtet Pressesprecherin Sophie Manche.

Erndtebrück wächst

Laut den Statistiken von IT NRW wächst die Edergemeinde. Darauf wies Henning Gronau hin: „Das zeigen nicht nur die Zahlen, sondern auch die vielen Nachfragen nach Wohnraum und Bauplätzen. Erndtebrück ist mit einem Wanderungssaldo von +9,8 Spitzenreiter unter den Städten und Gemeinden in ganz Südwestfalen.“ Darauf sei man stolz, betonte der Bürgermeister, der darauf verwies, dass nicht nur die Zahl der Zugezogenen in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist. Dies waren allein 331 Menschen im Jahr 2020. Gleichzeitig verlassen auch weniger Menschen die Edergemeinde.

Nachfrage auch aus Siegen

Der Bürgermeister freut sich, wenn Erndtebrücker und Erndtebrückerinnen einen Bauplatz finden. „Es fällt jedoch positiv auf, dass auch aus dem städtischen Umfeld Nachfragen kommen.“ Dies betreffe zum Beispiel Siegen oder das Rheinland.
Der Verwaltungschef sieht vielfältige Gründe für diese Entwicklung. „Wir merken sehr stark, dass wir von der positiven Pendlerstatistik Erndtebrücks profitieren. Allein 3200 Menschen kommen jeden Tag zum Arbeiten aus einer anderen Kommune nach Erndtebrück.“ Viele davon würden dann einen Umzug nach Erndtebrück in Erwägung ziehen.
Als Standortvorteil benannte der Verwaltungschef darüberhinaus auch das vorhandene Internet, die Bundeswehr und die nahegelegenen Schulen und Kindergärten.

Autor:

Christian Völkel

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