SZ

Initiative „Plant for the Planet“
Apfel-Weg Eröffnung im Frühjahr 2022

Startschuss für
den Apfel-Weg: Mühsam war das Pflanzen der ersten Äpfelbäume durch die Damen der SGV-Abteilung und der Initiative „Plant for the Planet“ auf dem Spielplatz an der Kampenstraße.
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    den Apfel-Weg: Mühsam war das Pflanzen der ersten Äpfelbäume durch die Damen der SGV-Abteilung und der Initiative „Plant for the Planet“ auf dem Spielplatz an der Kampenstraße.

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vc Erndtebrück. Als generationsübergreifendes Projekt nimmt der Familien-Apfel-Weg im Herbst 2020 seinen Anfang. Es waren unter anderem Elsa Harnisch, Malin Graffmann und Lina Fernengel und einige SGV-Mitglieder um die Vorsitzende Ingrid Burkert, die die ersten Apfelbäume pflanzten.
Der Familien-Apfel-Weg
Zwei Exemplare waren es in der Kampenstraße, andere Bäume fanden an der Breslauer Straße, am Birkenweg, an der Käthe-Kollwitz-Straße sowie an der Grundschule ihren Platz. Mit diesen ersten Pflanzungen nahm die Umsetzung des Familien-Apfel-Weges ihren Lauf. Die Erndtebrücker pflanzten die Apfelsorten Kaiser Wilhelm und Luxemburger Renette, die als frostresistent gelten – eine für die Edergemeinde sehr wichtige Eigenschaft.

vc Erndtebrück. Als generationsübergreifendes Projekt nimmt der Familien-Apfel-Weg im Herbst 2020 seinen Anfang. Es waren unter anderem Elsa Harnisch, Malin Graffmann und Lina Fernengel und einige SGV-Mitglieder um die Vorsitzende Ingrid Burkert, die die ersten Apfelbäume pflanzten.

Der Familien-Apfel-Weg

Zwei Exemplare waren es in der Kampenstraße, andere Bäume fanden an der Breslauer Straße, am Birkenweg, an der Käthe-Kollwitz-Straße sowie an der Grundschule ihren Platz. Mit diesen ersten Pflanzungen nahm die Umsetzung des Familien-Apfel-Weges ihren Lauf. Die Erndtebrücker pflanzten die Apfelsorten Kaiser Wilhelm und Luxemburger Renette, die als frostresistent gelten – eine für die Edergemeinde sehr wichtige Eigenschaft. Ziel der Initiatoren war es seitdem, einen sechs Kilometer langen Familien-Apfel-Weg zu schaffen, der alle Spielplätze der Edergemeinde mit dem Rathaus, dem Rosengarten und dem neuen Ederauenpark verbindet. Die Siegener Zeitung fragt: Und was ist draus geworden?

Erster Platz des Klimaschutzpreises

Der Familien-Apfel-Weg präsentiert sich heute preisgekrönt. Die Jury des Umweltausschusses der Gemeinde Erndtebrück war sich einig, dass der Familie-Apfel-Weg den ersten Platz des Klimaschutzpreises von Westenergie erhalten soll (die SZ berichtete). Das Preisgeld von 500 Euro ist bei Bernd Harnisch, der den Apfel-Weg mitorganisiert, mehr als willkommen: „Das fließt alles in den Familien-Apfel-Weg. Wir sind über jeden Cent froh. Die erste Bepflanzung ist abgeschlossen. Aktuell geht es bei uns um die Finanzierung von Informationstafeln, deren Anschaffung und Gestaltung.“ Die Detailplanung sei angelaufen und nun gehe es auch darum, welche Informationen auf den Tafeln vermittelt werden solle. „Das Thema Apfel steht natürlich im Vordergrund. Jede Tafel soll etwas erzählen, sei es von der Pflanze an sich, von der Pflege oder von der Frucht“, berichtet Bernd Harnisch, der überzeugt davon ist, dass „Plant for the Planet“ und der SGV „mit diesem Familien- Apfel-Weg Erndtebrück einen Mehrwert geben und somit den Tagestourismus ankurbeln werden.“

Umweltprojekte begeistern die Jury

Eine positive Zwischenbilanz zieht auch die Vorsitzende der SGV-Abteilung Erndtebrück, Ingrid Burkert: „Die Bäume sind gut angegangen, einige haben in diesem Jahr erste Blüten getragen. Natürlich hingen noch keine Äpfel an den Bäumen, aber es wird.“ Vielleicht könne man ja schon zu Ostern die Apfelbäume mit Ostereiern schmücken. Das wäre eine weitere schöne Aktion, für die ich Mitstreiter suchen würde.“ Zufrieden zeigt sich die Wanderfreundin mit der Wegführung: Es sei eine schöne Strecke mit einigen Aussichten und sehenswerten Ecken.

Baumpatenschaften zu vergeben

„Den Weg werden wir, wenn es nach Plan läuft, im Frühjahr 2022 eröffnen. Dazu laden wir schon heute alle ein, sich daran zu beteiligen“, sagt Bernd Harnisch, dem eine Eröffnung vorschwebt, bei der der Weg in seiner ganzen Länge beschritten wird. „Entlang der Route könnten sich dann Vereine und Geschäftsleute positionieren und für das leibliche Wohl sorgen“, schlägt der Mitinitiator vor, der das Projekt auf der Zielgeraden sieht.

Doch ohne weitere Unterstützung könnte es schwer werden, alle Pläne umzusetzen. „Leider sind Corona und die Preiserhöhungen auch an uns nicht spurlos vorüber gegangen. Wir haben es noch nicht geschafft, alle Bäume mit Baumpatenschaften zu belegen. Stifter für die ein oder andere Informations-Tafel wären auch willkommen“, erläutert Bernd Harnisch im Gespräch mit der SZ: Wer also noch Interesse hat, das Projekt zu unterstützen, kann sich gerne per E-Mail unter plant-for-the-planet@web.de oder telefonisch unter Tel. (0170) 8070668 an die Initiatoren wenden.

Autor:

Christian Völkel

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