»Aus drei Spielen sieben Punkte!«

TuS Erndtebrücks Neu-Spielertrainer Stefan Trevisi fordert:

»Müssen wieder sicherer werden« / Michal Skoumal in Schwerte wohl nicht von Anfang an

JaK Erndtebrück. Lange ist TuS Erndtebrücks Spielertrainer Stefan Trevisi noch nicht im Amt. Am Dienstag übernahm er den Job von seinem »bisherigen Vorgesetzten« Wolfgang Schlickau (SZ berichtete). Nun muss er mit seinen Mitspielern sowie Dirk Beitzel und Ernst-Adolf Breuer darum kämpfen, dass die Pulverwald-Kicker in der Fußball-Verbandsliga verbleiben und nicht doch noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Die Aufstiegspläne, die alle Beteiligten vor dieser Saison schmiedeten, sind jedenfalls deutlich gescheitert. Wie der 31-jährige Trevisi die Saison zu Ende bringen will, klärte die Siegener Zeitung gestern in einem Interview.

SZ:Wie ist nach dem Weggang Wolfgang Schlickaus nun die Stimmung in der Mannschaft?

Trevisi: »Wir haben jetzt erst einmal trainiert. Die Stimmung ist nicht besonders gut, das ist klar. Aber bis Sonntag bekommen wir das hin.«

SZ:Ist die Idee, Sie als Spielertrainer zu benennen, schon früher gereift oder ist der Vorstand spontan auf Sie zugekommen?

Trevisi: »Darüber haben wir uns vorher keine Gedanken gemacht. Die Mannschaft ist noch relativ jung, so dass sich da nicht viele Leute angeboten haben. Torsten Kreuz ist zwar auch erfahren, hat aber ja immer noch mit seinen Verletzungen zu kämpfen.«

SZ:Sie werden ja sicher auch weiterhin auf dem Feld stehen. Wie sieht die Aufgabenteilung während des Spiels zwischen Ihnen, »Abi« Breuer und Dirk Beitzel aus?

Trevisi: »Während des Spiels muss sich »Abi« alleine um Wechsel oder taktische Änderungen kümmern. Er hat ja schließlich genug Erfahrung. In der Verbandsliga wird so schnell gespielt, dass ich wahrscheinlich keinen Ball mehr treten könnte, wenn ich mich auch noch darum kümmern müsste. Allerdings werden wir uns donnerstags zusammen setzen und die Taktik besprechen.«

SZ: Haben Sie seit Ihrem Amtsantritt schon irgendwelche Veränderungen im Training vollzogen oder arbeiten Sie genauso weiter, wie dies Wolfgang Schlickau bislang getan hat?

Trevisi: »Wir müssen uns im taktischen Bereich verbessern und spritziger werden. Das ist kein Vorwurf an Wolfgang, schließlich konnten wir in der Winterpause nie vernünftig trainieren.«

SZ:Wäre es für Sie vorstellbar, nach dieser Saison als Spielertrainer – in Erndtebrück oder anderswo – weiter zu arbeiten?

Trevisi: »In der Verbandsliga wird zu schnell und zu gut gespielt, als dass ich mich dauerhaft als Trainer engagieren würde. Dies käme nur in einer niedrigeren Spielklasse in Frage.«

SZ:Sind Sie der Meinung, der TuS hätte in der Trainerfrage eventuell früher handeln müssen?

Trevisi: »Das denke ich nicht. Allerdings hätte man von Beginn an ein bisschen realistischer sein müssen. Wir hatten Andreas Wieczorek als viel versprechende Verstärkung bekommen, aber deshalb solch eine Erwartungshaltung aufzubauen und vom Aufstieg zu sprechen, war falsch. Nach den ersten Rückschlägen kehrt dann sehr schnell Unzufriedenheit ein.«

SZ:Am Wochenende steht ein wichtiges »Sechs-Punkte-Spiel« in Schwerte auf dem Programm. Werden Sie Veränderungen vornehmen?

Trevisi: »Markus Köhler und Martin Nöh sind verletzt. Außerdem kommt Michal Skoumal erst am Samstag aus Tschechien zurück und wird deshalb wahrscheinlich auch nicht von Anfang an spielen.«

SZ:Wie stehen Ihre Chancen im Abstiegskampf? Werden Sie die Mannschaft neu motivieren können?

Trevisi: »Wir müssen sehen, dass wir unsere Ordnung wieder finden. Die Mannschaft ist jetzt verunsichert. Ich bin aber sehr optimistisch, dass wir wieder sicherer werden. Es wäre wünschenswert, aus den nächsten drei Spielen sieben Punkte zu holen.«

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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