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Projekt in Erndtebrück fast abgeschlossen
Ausbau für schnelles Internet geht weiter

Der Breitbandausbau in Erndtebrück ist nahezu abgeschlossen – dies gilt sowohl für den Kernort als auch für die Dörfer der Edergemeinde. Dies gilt allerdings mitnichten für vereinzelte Gebäude, für die der Ausbau im kommenden Jahr starten soll.
  • Der Breitbandausbau in Erndtebrück ist nahezu abgeschlossen – dies gilt sowohl für den Kernort als auch für die Dörfer der Edergemeinde. Dies gilt allerdings mitnichten für vereinzelte Gebäude, für die der Ausbau im kommenden Jahr starten soll.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Martin Völkel (Redakteur)

vö Erndtebrück. Bürgermeister Henning Gronau sprach am Mittwochabend im Gemeinderat von einem „unglaublichen Infrastruktur-Projekt“, von dem die Bürger profitierten. Es gehe um den staatlich geförderten Breitbandausbau. Was hier in den vergangenen Jahren geleistet worden sei, davor könne man nur den Hut ziehen.

Innogy-Regionalmanager Heiko Grebe erläuterte, dass in diesem zweiten Bauabschnitt kreisweit 210 Kilometer Tiefbauarbeiten abgespult würden, 8000 Haushalte würden mit schnellerem Internet versorgt. Allein in Erndtebrück seien es 40 Kilometer gewesen, 258 Glasfaser-Hausanschlüsse seien verlegt worden, überdies erreiche man 1400 weitere Kunden.

Erndtebrück. Bürgermeister Henning Gronau sprach am Mittwochabend im Gemeinderat von einem „unglaublichen Infrastruktur-Projekt“, von dem die Bürger profitierten. Es gehe um den staatlich geförderten Breitbandausbau. Was hier in den vergangenen Jahren geleistet worden sei, davor könne man nur den Hut ziehen.

Innogy-Regionalmanager Heiko Grebe erläuterte, dass in diesem zweiten Bauabschnitt kreisweit 210 Kilometer Tiefbauarbeiten abgespult würden, 8000 Haushalte würden mit schnellerem Internet versorgt. Allein in Erndtebrück seien es 40 Kilometer gewesen, 258 Glasfaser-Hausanschlüsse seien verlegt worden, überdies erreiche man 1400 weitere Kunden. Dabei setze Innogy darauf, dass eine Vielfalt an Technologien zum Einsatz komme: „Bei uns ist das von der Bodenbeschaffenheit nicht ganz so leicht wie im Emsland.“ Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Im Zuge von regionaler Wertschöpfung habe man vorzugsweise auf heimische Unternehmen gesetzt. „Wir wollten nicht auf Tiefbaukolonnen aus dem Osten warten.“

Natürlich sei Corona an diesem Projekt nicht spurlos vorübergegangen. Über einen Zeitraum von zwei oder drei Monaten sei nicht an Hausanschlüssen gearbeitet worden, so Heiko Grebe, „weil wir die Tiefbauer ganz bewusst nicht in Häuser schicken wollten“. In diesen Zeiten habe man sich auf die Längstrassen konzentriert.

Projektleiter Philipp Greb ergänzte, dass die Arbeiten in Erndtebrück zu 80 bis 90 Prozent abgeschlossen seien. In Balde werde noch gearbeitet und auch der Bereich Benfe/Ludwigseck sei noch fertig zu stellen. Er rechne damit, dass die restlichen Anschlüsse etwa in den Kalenderwochen 33 und 34 verlegt würden.

Lothar Menn (SPD) fasste das Gehörte aus seiner persönlichen Sicht treffend zusammen: „Diejenigen, die jetzt einen Anschluss haben, freuen sich natürlich. Die ohne Anschluss nicht so sehr.“ Er werde nicht selten zu Videokonferenzen eingeladen, bei denen er an technische Grenzen stoße. Die Frage des Mannes aus Rohrbach ging in die Richtung, wann denn der nächste Bauabschnitt in Angriff genommen werde. Philipp Greb wurde ziemlich präzise: Der befinde sich aktuell in der Ausschreibung, er gehe von einem Baustart im Jahr 2021 aus. Und: „Das wird noch eine andere Hausnummer werden als das, was wir jetzt gerade fertigstellen.“ Angepeilt sei dann gezielt Häuser in Einzellagen, Schulen und Gewerbebetriebe zu berücksichtigen. Geschätzt sei mit der Realisierung bis 2025 oder 2026 zu rechnen.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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