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Borkenkäfer zerstört Bäume an K 33
Bei Sturm droht viel Windbruch

Die Trockenheit und der Borkenkäfer haben an Fichten an der Kreisstraße 33 zwischen Erndtebrück und Zinse kräftig Spuren hinterlassen. Wenn die stürmische Jahreszeit nun kommt, ist dort mit verstärktem Windbruch zu rechnen.
  • Die Trockenheit und der Borkenkäfer haben an Fichten an der Kreisstraße 33 zwischen Erndtebrück und Zinse kräftig Spuren hinterlassen. Wenn die stürmische Jahreszeit nun kommt, ist dort mit verstärktem Windbruch zu rechnen.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw/howe Erndtebrück/Zinse. Wenn es im Herbst und im Winter kräftig stürmt und es vermehrt zu Windbruch kommt (so auch durch die Last nach Schneefällen), dann steht die Kreisstraße 33 zwischen Erndtebrück und Zinse oft auf der Liste der gesperrten Strecken, die von umgestürzten Bäumen befreit werden müssen. Jetzt kommt ein weiteres Problem hinzu, auf das der Zinser Ortsvorsteher Lorenz Benfer am Montag im Erndtebrücker Bauausschuss hingewiesen hat.
Borkenkäfer macht sich an Fichten zu schaffenEntlang der K 33, die ja auch die einzige Zufahrtsstraße nach Zinse ist, hat sich nun der Borkenkäfer kräftig an den Fichten zu schaffen gemacht, die direkt an der Straße stehen.

bw/howe Erndtebrück/Zinse. Wenn es im Herbst und im Winter kräftig stürmt und es vermehrt zu Windbruch kommt (so auch durch die Last nach Schneefällen), dann steht die Kreisstraße 33 zwischen Erndtebrück und Zinse oft auf der Liste der gesperrten Strecken, die von umgestürzten Bäumen befreit werden müssen. Jetzt kommt ein weiteres Problem hinzu, auf das der Zinser Ortsvorsteher Lorenz Benfer am Montag im Erndtebrücker Bauausschuss hingewiesen hat.

Borkenkäfer macht sich an Fichten zu schaffen

Entlang der K 33, die ja auch die einzige Zufahrtsstraße nach Zinse ist, hat sich nun der Borkenkäfer kräftig an den Fichten zu schaffen gemacht, die direkt an der Straße stehen. Das bedeutet: Die Gefahr von vermehrten Windbrüchen an der Kreisstraße steigt noch einmal kräftig, wenn nicht vor der stürmischen Jahreszeit etwas passiert. Lorenz Benfer wies die Gemeindeverwaltung im Bauausschuss darauf hin, dass die Borkenkäfer dort in kürzester Zeit ganze Arbeit geleistet hätten. Der CDU-Ratsherr plädierte aus diesem Grund dafür, dass die Gemeinde das Gespräch sucht mit Straßen NRW und auch mit der fürstlichen Rentkammer als Waldbesitzerin.

Aufgabe des Landesbetriebs?

Matthias Althaus (UWG) erinnerte daran, dass Straßen NRW an anderer Stelle im Kreisgebiet in einem ähnlichen Fall bereits eingegriffen hat: „Der Landesbetrieb hat auf der B 54 an der Kalteiche jeweils 20 Meter von der Fahrbahn alles abgeholzt.“ Wäre solch eine Sicherungsmaßnahme an der Kreisstraße zwischen Erndtebrück und Zinse denn auch denkbar? Unsere Zeitung hat bei Straßen NRW genau deshalb nachgefragt. Den Hinweis nahm Karl-Josef Fischer als Pressesprecher beim Landesbetrieb auf und wird diesen auch weiterleiten an die entsprechenden Stellen.

Mitarbeiter kontrollieren Bäume

Bei Straßen NRW gebe es einige Baumkontrolleure, die den lieben langen Tag gar nichts anderes machen, als Gefährdungen durch Bäume und Gehölz an den Straßen zu begutachten. „Die haben da immer ein Auge drauf“, erläuterte Karl-Josef Fischer. Bei Bäumen, die auf öffentlichem Grund stehen, werden die Straßenmeistereien im Zuge der üblichen Gehölzpflege, die auch im Oktober wieder beginnt, tätig. Bei Fichten wie im Falle der Kreisstraße 33 sei es hingegen so, dass Straßen NRW den Waldbesitzer auf die mögliche Verkehrsgefährdung hinweist und dann darum bittet, die Bäume entsprechend wegzuschneiden. So dürfte nun auch die Vorgehensweise entlang der Kreisstraße 33 sein.
Straßen NRW selbst reagiert selbstverständlich auch auf die vermehrten Sturmholzschäden mit einer intensiven Gehölzpflege. Die häufigen und heftigen Stürme der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die regelmäßigen Rückschnitte an Straßen dringend notwendig seien.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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