Politiker zu Gast
Besuch in der Hachenberg-Kaserne

Oberstleutnant Christian Kramer (l.), Leiter des Lehr- und Verfahrenszentrums, verschafft den Gästen einen Überblick über die neue Ausbildungs- Trainings- und Testeinrichtung.
  • Oberstleutnant Christian Kramer (l.), Leiter des Lehr- und Verfahrenszentrums, verschafft den Gästen einen Überblick über die neue Ausbildungs- Trainings- und Testeinrichtung.
  • Foto: Bundeswehr
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sz Erndtebrück. Der Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberst Jörg Sieratzki, begrüßte jetzt Angela Freimuth (FDP) in der Hachenberg-Kaserne in Erndtebrück. Die Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags gastierte gemeinsam mit dem ehemaligen Berufssoldaten und Standortangehörigen Peter Hanke in der Edergemeinde. Die beiden Liberalen informierten sich über die neue Ausbildungs-, Trainings- und Testeinrichtung (ATT) sowie die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Betrieb innerhalb der Liegenschaft.

„Jörg Sieratzki freute sich über den Besuch der Vizepräsidentin sowie seines ehemaligen Soldaten und stellte zu Beginn den Einsatzführungsbereich 2 mit seinem Auftrag und seinen Aufgaben vor“, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu diesen Aufgaben gehört neben der permanenten Luftraumüberwachung auch die Ausbildung des in der Luftraumüberwachung eingesetzten Personals. Über die vielfältigen Ausbildungsgänge informierte Oberstleutnant Christian Kramer, Leiter des Lehr- und Verfahrenszentrums (LVZ), die Besucher. Rund 250 Lehrgangsteilnehmer, teilweise sogar aus dem Ausland, werden pro Jahr am Standort Erndtebrück ausgebildet. Hierzu bietet das Lehr- und Verfahrenszentrum 18 Lehrgangsarten in den Bereichen Einsatzführungsdienst und Technik an.

Ebenfalls unter der Regie der Ausbildungseinrichtung läuft die Ausbildung von etwa 270 Lehrgangsteilnehmern im Bereich der militärischen Flugsicherung. Diese wird am Standort Kaufbeuren in Bayern durchgeführt. „Dass der Luftwaffenstandort in Erndtebrück, mit seinem Dauereinsatzauftrag – 24/7 –, wesentlicher Bestandteil der Luftraumüberwachung ist, ist hinlänglich bekannt und ich konnte mich auch persönlich wiederholt über die wichtige Arbeit informieren“, erklärte Angela Freimuth.

Nach den vorangegangenen Informationen nutzten die Abgeordnete und der FDP-Kreisvorsitzende Peter Hanke die Möglichkeit, die modernen Ausbildungs- und Simulationsanlagen zu besichtigen. Dabei konnten sie auch schon einen Blick in das neue Ausbildungs-, Trainings- und Testgebäude werfen, das im Mai in Betrieb genommen wurde. „Beeindruckt hat mich aber auch der Besuch im neuen ,Herzstück der Ausbildung’. Eine tolle Einrichtung für motiviertes Personal, gut für die Region, gut für NRW und gut für Deutschland. Hier hat man wertvoll in die Zukunft investiert und eine zeitgemäße sowie hochmoderne Ausbildungsmöglichkeit geschaffen“, sagte die Abgeordnete. Auch Peter Hanke zeigte sich begeistert: „Es ist immer wieder eine Freude, an den Luftwaffenstandort in der Edergemeinde zurückzukehren. Besonders schön finde ich allerdings, dass mit der Inbetriebnahme der ATT ein weiterer Meilenstein realisiert wurde, der sicher auch weiter zur Standortsicherheit beiträgt.“

Zum Abschluss des Besuchs verewigte sich die Landtagsabgeordnete noch im Gästebuch des Einsatzführungsbereichs 2. Jörg Sieratzki bedankte sich bei der Vizepräsidentin des Landtags und Regionalpolitikerin für den Informationsbesuch: „Eigentlich sollte die für den Mai geplante, aber unter den aktuellen Rahmenbedingungen abgesagte Eröffnungszeremonie dem regionalen Umfeld unseres Standorts Gelegenheit geben, sich ein Bild von unserer neuen ATT zu machen. Umso mehr freue ich mich, wenn wir in Einzelbesuchen diese Möglichkeit bieten können.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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