Blasmusik-Hochburg Wittgenstein

Rund 500 Gäste ließen sich in Birkelbach von drei heimischen Gruppen unterhalten

schn Birkelbach. Ob man die Veranstaltung unbedingt im alpenländischen Dialekt »Wittgensteiner Musikantenstadl« nennen musste, darüber darf wohl gestritten werden. Völlig unstrittig dagegen ist der Erfolg, den die Organisatoren mit dieser Veranstaltung am Samstag hatten. Hinter dem Konzert der Original Oberlahntaler Musikanten, der Original Wittgensteiner Musikanten und der Sauerland-Musikanten steckte der Zweckverband Region Wittgenstein.

Erlös des Benefizkonzertes für Hospiz

Heinz-Josef Linten betonte für den Zweckverband, dass dieser nicht nur die Aufgabe habe, den interkommunalen Gewerbepark zu entwickeln, sondern auch kulturelle und soziale Aufgaben fest verankert seien. Schon im vergangenen Jahr hatte der Zweckverband die drei Wittgensteiner Kapellen nach Birkelbach geholt, um so für die Opfer des Hochwassers in den jungen Bundesländern zu sammeln. Der Erfolg veranlasste die Verantwortlichen jetzt erneut, ein Benefizkonzert in der Mehrzweckhalle zu veranstalten. Alle Einnahmen und Spenden gehen an das Olper Kinderhospiz »Balthasar«. Dort werden unheilbar erkrankte Kinder betreut und deren Familien durch Krankheit, Tod und Trauern hindurch begleitet. Kinderhospize sind in den staatlichen Versorgungssystemen nicht vorgesehen, von Kranken- und Pflegeversicherungen wird deshalb nur ein kleiner Teil der Kosten übernommen. Also ist die Einrichtung auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen. Da eine so wichtige und sinnvolle Einrichtung Unterstützung auch verdient, fanden sich neben den Kapellen, die alle kostenlos auftraten, weitere Sponsoren für den Abend, darunter auch die Siegener Zeitung.

Schützenverein übernahm die Bedienung

Einen besonderen Dank richtete Linten an die freiwilligen Helfer des Schützenvereins Birkelbach, die sich spontan bereit erklärt hatten, die Bewirtung zu übernehmen. Rund 500 Gäste machten das Konzert zu einem vollen Erfolg. Stundenlang gab es Musik ohne Unterbrechung, da sich die Formationen abwechselten. Den Beginn machten in jeder Runde die Oberlahntaler, durch deren Programm Eberhard Wied führte. Dann folgten jeweils die Wittgensteiner Musikanten, deren Programm von Heiko Rath vorgestellt wurde. Den Abschluss machten jeweils die Sauerland-Musikanten präsentiert von Hartmut Böhl.

Von Ernst Mosch bis hin zum Wolgalied

Zu hören gab es volkstümliche Blasmusik vom Feinsten, darunter immer wieder Stücke vom Altmeister Ernst Mosch, der dieses Musik-Genre wohl wie kaum ein anderer geprägt hat. Sehr bewegend wurde es auch gleich zu Beginn, als die Wittgensteiner Musikanten ihre Interpretation des Wolgaliedes spielten und damit eine andächtige Atmosphäre in der Halle sorgten. Die Wittgensteiner Volksmusikfans werden sicher auf eine Neuauflage des Konzerts hoffen. Sollte der Zweckverband erneut einen würdigen Grund finden, eine solche Veranstaltung zu organisieren, dann wird sicher auch einer Wiederholung nichts im Wege stehen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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