SZ

Schnelles Internet für Wittgenstein
Breitbandausbau soll auch trotz Corona weitergehen

In Erndtebrück an der Hauptmühle laufen die „Glasfaser-Fäden“ zusammen, hier steht auch der Verteiler für Wittgenstein (im Bild). Der Breitbandausbau soll trotz der Corona-Krise möglichst ungebremst weiterlaufen. Foto: Björn Weyand
  • In Erndtebrück an der Hauptmühle laufen die „Glasfaser-Fäden“ zusammen, hier steht auch der Verteiler für Wittgenstein (im Bild). Der Breitbandausbau soll trotz der Corona-Krise möglichst ungebremst weiterlaufen. Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Björn Weyand (Redakteur)

bw Wittgenstein. Durch die Corona-Krise werden die Internetleitungen momentan auf eine harte Probe gestellt. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice von daheim aus. Da wird es in manchen Gebieten schon mal knapp mit der Datenübertragung, wenn in dem einen Haus gerade eine Videokonferenz über die Bühne geht und nebenan Pläne per E-Mail versendet werden. Private Anschlüsse dienen als professionelle Verbindungen und müssen nun entsprechend eine höhere Datenmenge verarbeiten. Da würde es die Nerven mancher Nutzer schonen, wenn hier der Breitbandausbau schon weiter fortgeschritten wäre, als es bisher der Fall ist.

Schnelleres Internet ist zwar im Erndtebrücker Gemeindegebiet in großen Teilen verfügbar, mittlerweile auch in Birkefehl.

bw Wittgenstein. Durch die Corona-Krise werden die Internetleitungen momentan auf eine harte Probe gestellt. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice von daheim aus. Da wird es in manchen Gebieten schon mal knapp mit der Datenübertragung, wenn in dem einen Haus gerade eine Videokonferenz über die Bühne geht und nebenan Pläne per E-Mail versendet werden. Private Anschlüsse dienen als professionelle Verbindungen und müssen nun entsprechend eine höhere Datenmenge verarbeiten. Da würde es die Nerven mancher Nutzer schonen, wenn hier der Breitbandausbau schon weiter fortgeschritten wäre, als es bisher der Fall ist.

Schnelleres Internet ist zwar im Erndtebrücker Gemeindegebiet in großen Teilen verfügbar, mittlerweile auch in Birkefehl. In anderen Bereichen des Altkreises lässt die Fertigstellung hingegen noch auf sich warten. Aber: Der Ausbau soll nach Möglichkeit auch während der Corona-Krise fortgesetzt werden, wie der Kreis Siegen-Wittgenstein sowie das Telekommunikationsunternehmen Innogy, das den Breitbandausbau in Wittgenstein übernimmt, zusammen mit den beteiligten Kommunen auf Anfrage unserer Zeitung betonen: Alle Partner haben demnach „ein hohes Interesse am weiteren Ausbau der Breitbandversorgung in den drei Wittgensteiner Kommunen und treiben die Baumaßnahmen weiter voran“. Dabei seien sich auch alle Partner bewusst, dass es wegen der Corona-Krise zu zeitlichen Verzögerungen kommen könne und die Lage täglich neu bewertet werden müsse, heißt es in einer Stellungnahme von Kreis und Innogy.

Dennoch: Alle betriebs- und versorgungsnotwendigen Arbeiten für den Breitbandausbau werden in Wittgenstein weiter fortgeführt – „selbstverständlich unter Beachtung der derzeit geltenden Sicherheitsregeln“. Die Einschätzung einer möglichen Gefährdung und die Durchführung der jeweiligen Arbeit obliege den Verantwortlichen auf den Baustellen.

Die Glasfaser-Netze im oberen Lahntal sind bereits fertiggestellt. Dazu zählen die FTTC versorgten Adressen (Englisch: „fibre to the curb“ = Glasfaser bis zum Bordstein) in Rüppershausen, Rückershausen, Oberndorf und Volkholz sowie in Teilbereichen von Feudingen. Im April geht es in Amtshausen, Saßmannhausen und Feudingen sowie sukzessiv in Richtung Bad Laasphe und Bad Berleburg weiter. Klar ist: Dort, wo die neuen Breitbandnetze in Betrieb sind, reichen die geschaffenen Kapazitäten auch für die Bürger aus, die jetzt verstärkt im Homeoffice arbeiten. Bis zur Auslastungsgrenze im Breitbandnetz sind noch ausreichende Kapazitäten frei.

Zukünftig soll eine Downloadgeschwindigkeit mit mindestens 50 Mbit/s garantiert sein. Alle Gebiete, in denen schnelles Internet nicht vorhanden war, sollen profitieren. Dazu stehen zwei Ausbauvarianten zur Verfügung: FTTC, bei der die letzte Meile weiter eine Kupferleitung darstellt, und FTTH, bei der die Glasfaserleitung direkt bis ins Gebäude reicht. Letztere Variante sollte zum Einsatz kommen, wenn FTTC nicht ausreicht, um die Downloadgeschwindigkeit zu gewährleisten.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil
Themenwelten
Die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo.

SZ+ informiert schnell und gut
Mit dem Frühlings-Abo drei Monate sparen

Der Frühling hat - kalendarisch- begonnen und die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo. Verlässliche Informationen trotz unruhiger Corona-LageIn diesem einmal mehr besonderen Jahr sehnen sich viele Menschen noch mehr nach den ersten Frühlingsboten. Ist doch mit den steigenden Temperaturen, den kräftiger werdenden Sonnenstrahlen und dem Aufblühen der Natur im zweiten Jahr der Corona-Pandemie noch mehr Hoffnung verbunden als...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen