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Zuständigkeitswechsel auf Zeit
Bürgermeister leitet Fachbereich Ordnung und Soziales

Bürgermeister Henning Gronau ist noch bis zum 28. Februar Leiter des Fachbereiches Soziales/Ordnung, einem Fachbereich, der in Erndtebrück normal in der Zuständigkeit des Beigeordneten Thomas Müsse liegt.
  • Bürgermeister Henning Gronau ist noch bis zum 28. Februar Leiter des Fachbereiches Soziales/Ordnung, einem Fachbereich, der in Erndtebrück normal in der Zuständigkeit des Beigeordneten Thomas Müsse liegt.
  • Foto: Christian Völkel
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vc Erndtebrück. Unstimmigkeiten in der Erndtebrücker Verwaltung haben zu einer zeitweisen Umstrukturierung im Rathaus geführt. Laut aktuellem Organigramm der Gemeinde Erndtebrück gibt es eine veränderte Organisationsstruktur innerhalb der Gemeindeverwaltung seit dem 15. November 2021. Demnach gehört der Fachbereich Soziales/Ordnung nicht mehr wie bisher zum Zuständigkeitsbereich des Beigeordneten Thomas Müsse.

Die Pressestelle der Gemeinde Erndtebrück nahm zum Sachverhalt Stellung: „Im Herbst 2021 wurde deutlich, dass im angesprochenen Fachbereich an einer Verbesserung des Betriebsklimas gearbeitet werden muss.

vc Erndtebrück. Unstimmigkeiten in der Erndtebrücker Verwaltung haben zu einer zeitweisen Umstrukturierung im Rathaus geführt. Laut aktuellem Organigramm der Gemeinde Erndtebrück gibt es eine veränderte Organisationsstruktur innerhalb der Gemeindeverwaltung seit dem 15. November 2021. Demnach gehört der Fachbereich Soziales/Ordnung nicht mehr wie bisher zum Zuständigkeitsbereich des Beigeordneten Thomas Müsse.

Die Pressestelle der Gemeinde Erndtebrück nahm zum Sachverhalt Stellung: „Im Herbst 2021 wurde deutlich, dass im angesprochenen Fachbereich an einer Verbesserung des Betriebsklimas gearbeitet werden muss. In den Überlegungen zu einem entsprechenden Mediationsverfahren entschied sich der Bürgermeister dazu, diesen Verbesserungsprozess persönlich zu begleiten, nachdem er vorher nicht für den Fachbereich zuständig war.“ In dem angesprochenen Verfahren werde seit Ende November 2021 gemeinsam mit den Mitarbeitern an einer Verbesserung der Situation gearbeitet, was bereits einige Erfolge zeige. Die aktuelle Organisationsstruktur sei bis zum 28. Februar befristet. Bis dahin plant die Verwaltung, das angesprochene Mediationsverfahren abzuschließen.

Noch keine Beratungen über Zukunft der Beigeordneten-Stelle

Gerüchten, dass die veränderte Organisationsstruktur mit einem Eintritt des Beigeordneten in den Ruhestand zu tun habe, erteilte die Verwaltung eine Absage. Und weiter: „Politische Beratungen über die Struktur des Hauses für die Phase nach dem Ruhestandseintritt des Beigeordneten hat es noch nicht gegeben.“ Ob sich die Erndtebrücker Verwaltung künftig mit einem Beigeordneten oder einem allgemeinen Vertreter aufstellt, konnte die Verwaltung nicht beantworten. Diesbezüglich seien noch keine politischen Beratungen erfolgt. Weiter heißt es aus dem Rathaus, dass die Fraktionen des Erndtebrücker Gemeinderates über die „verbesserungswürdige Situation“, die im Fachbereich entstanden sei, Anfang November in einem interfraktionellen Gespräch informiert worden seien. So heißt es in der Stellungnahme des Rathauses: „Unter anderem ist in der Folge auch die Möglichkeit einer veränderten Zuordnung des Fachbereiches als ein möglicher Bestandteil der Maßnahmen angesprochen worden.“

Wir sind über die veränderte Zuordnung des Fachbereiches nicht informiert worden und sind damit auch nicht einverstanden.
Doris Benfer
FDP Erndtebrück

Karl-Ludwig Völkel (SPD) unterstützt hier seinen Nachfolger: „Die Art der Information war so in Ordnung. Da der Rat den Beigeordneten keinen Fachbereich zugewiesen hat, liegt die Organisationshoheit beim Bürgermeister. Und die hat er wahrgenommen. Ich hätte nicht anders gehandelt.“ Diese Auffassung teilen die anderen Fraktionen nicht. „Nach meinem Dafürhalten hat es eine Information in dieser Form nicht gegeben“, betont etwa Matthias Althaus, Fraktionsvorsitzender der UWG.
In die gleiche Kerbe schlug auch Doris Benfer von der FDP-Fraktion. Sie stellte klar: „Wir sind über die veränderte Zuordnung des Fachbereichs nicht informiert worden und sind damit auch nicht einverstanden.“ Auch Steffen Haschke wäre nach eigenen Angaben gerne vollumfänglich informiert worden. Bei der Zusammenkunft am 2. November sei über die Dezernatszuständigkeit nicht gesprochen worden, so der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU.
Auf Anfrage der Siegener Zeitung gab der Beigeordnete Thomas Müsse zu Protokoll, dass er sich nicht zu einem laufenden Verfahren äußern will.

Autor:

Christian Völkel

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