Bürgermeister Gronau richtet sich mit Video an Karnevalsvereine
Büttenrede vor leerem Ratssaal

Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau grüßte die Karnevalisten mit einer Videobotschaft.
  • Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau grüßte die Karnevalisten mit einer Videobotschaft.
  • Foto: Gemeinde
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

vc Erndtebrück. Wo sind sie hin, die Garden, die Prinzen und die ganze bunte Narrenschaar? Im eher karnevalsresistenten Wittgenstein stellt Erndtebrück mit seinen zwei Karnevalsvereinen, dem Erndtebrücker Carnevals Club (ECC) und dem Erndtebrücker Karnevalsverein (EKV), eine Ausnahme der Regel dar. Traditionell wäre der Bürgermeister der Edergemeinde nun seinen Schlips los, Rathaus und Kaserne wären nach der symbolischen Schlüsselübergabe fest in Narrenhand. Mit musikalischer Untermalung, Funkenmariechen, Funkentrios und energischem Helau und Alaaf würde eigentlich im Erndtebrücker Ratssaal eine ganz eigene Session stattfinden.

Aktuelle Themen aufgegriffen

Ohne Krawatte und mit dem nötigen Humor trat Bürgermeister Henning Gronau nun dennoch ans Rednerpult, um seine Rede per Videobotschaft an die Karnevalsfreunde innerhalb und außerhalb der Gemeindegrenzen zu richten. „Doch wo sind all’ die Leut’ geblieben, die Karneval doch so sehr lieben. Die Wahl ist rum, ich bin noch da, doch die Jecken, die sind rar. Wem geb’ ich nun den Schlüssel her? Karnevalsverzicht, das fällt schwer. Dann müssen wir jetzt eben seh’n und dieses Jahr mal online geh’n!“ In seiner Büttenrede griff Henning Gronau auch aktuelle Themen auf. Die Erleichterung, dass sich bei den Kuhlmann-Häusern Positives entwickelt und der Neubau der Klima-Kindertagesstätte waren Themen der Rede, wie auch der Neubau auf dem für Erndtebrück so wichtigen Kasernengelände genannt wurde. Der Park an der Eder war dem Büttenredner Gronau ebenfalls eine Zeile wert. Er vergaß jedoch nicht, auch die negativen, Corona-bedingten Aspekte aufzugreifen. So erinnerte er an das ausgefallene Schützenfest und drückte die Hoffnung aus, Masken im kommenden Jahr nur zu Karneval tragen zu müssen. Abschließend wandte sich Henning Gronau direkt an die Vereine: „Und so sende ich Alaaf und Helau an ECC und EKV! Ich freu mich aufs nächste Jahr und eine wieder normale Karnevalszeit. Alles Gute!“

Karnevalsbälle schon im November abgesagt

Bereits im November richteten sich die Vorstände des EKV und des ECC an die Öffentlichkeit. Gemeinsam sagten Dominik Buch (ECC) und Michael Soppe (EKV) die beiden großen Karnevalsbälle ab. „So erfreut und dankbar wir über diese Tatsache auch sind und auch darüber, dass wir als zwei der wenigen Vereine in Wittgenstein 2020 noch unsere Veranstaltungen vor der Corona-Pandemie erfolgreich durchführen konnten, umso mehr ist uns auch die Verantwortung, die wir für unsere Gäste aus nah und fern, aber auch für unsere Mitglieder haben, bewusst“, betonten beide Vereine in einer Pressemitteilung. Die Hoffnung der Vereine liegt nun am Aschermittwoch ganz auf der Session 2021/22.
Michael Soppe, 1. Vorsitzender des EKV: „Ich bin zum einen froh, dass diese Session nun zu Ende ist, weil ja nichts lief. Zum anderen hoffen wir nun, dass es besser wird und die Session am 11. November wieder starten kann.“ Der Vorsitzende des EKV drückte die Hoffnung aus, dass das Training der Garden im Frühjahr wieder Fahrt aufnehme.

Hoffen auf die nächste Session

Mit einem Video erinnerte der ECC am 6. Februar an die vergangene Saison der Jahre 2019/2020. Just an diesem Samstag hätte der Ball des ECC stattfinden sollen. „Wir sind traurig, dass die Session ins Wasser fiel, aber auch voller Hoffnung mit Blick auf auf die kommende Session“, so Dominik Buch (ECC). Am Montag hätten ihm die Kinder vor dem Hintergrund des ausgefallenen Kinderkarnevals besonders leidgetan. „Gerade Kinder haben es aktuell nicht leicht. Wir sind aber hoffnungsvoll, dass wir mit dem Training im Sommer beginnen und die im vergangenen Jahr eintrainierten Tänze vollenden können.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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