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Dorfmitte Schameder
Bunte Basteleien schmücken Weihnachtsbaum

Konzentriert, aber ebenso voller adventlicher Vorfreude dekorierten und schmückten die Kinder den Weihnachtsbaum in der Dorfmitte von Schameder mit ihren selbstgebastelten Sternen und weihnachtlichen Motiven.
  • Konzentriert, aber ebenso voller adventlicher Vorfreude dekorierten und schmückten die Kinder den Weihnachtsbaum in der Dorfmitte von Schameder mit ihren selbstgebastelten Sternen und weihnachtlichen Motiven.
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schn Schameder. Lichterglanz und leuchtende Kinderaugen: Das traditionelle Baumschmücken lockte jetzt wieder Jung und Alt in die Dorfmitte von Schameder. „Vorheriges Jahr haben wir hier mit fünf Mann gestanden, dieses Jahr ist das schon echt anders”, erinnerte sich Carsten Dreisbach, Vorsitzender des Heimatvereins, an das vergangene Jahr, als die Traditionsveranstaltung auf ganz kleiner Flamme köcheln musste.
Die Kinder basteln ihren Schmuck zu Hause
In diesem Jahr sollte es unbedingt wieder anders laufen. „Wir wollen diesen Nachmittag ermöglichen, aber wir wissen auch, wir haben hier eine Verantwortung, die wir ernst nehmen”, so Jörg Stöcker, Chef der Freiwilligen Feuerwehr in Schameder.

Heimatverein und Feuerwehr richten traditionell die Aktion zum 1. Advent aus.

schn Schameder. Lichterglanz und leuchtende Kinderaugen: Das traditionelle Baumschmücken lockte jetzt wieder Jung und Alt in die Dorfmitte von Schameder. „Vorheriges Jahr haben wir hier mit fünf Mann gestanden, dieses Jahr ist das schon echt anders”, erinnerte sich Carsten Dreisbach, Vorsitzender des Heimatvereins, an das vergangene Jahr, als die Traditionsveranstaltung auf ganz kleiner Flamme köcheln musste.

Die Kinder basteln ihren Schmuck zu Hause

In diesem Jahr sollte es unbedingt wieder anders laufen. „Wir wollen diesen Nachmittag ermöglichen, aber wir wissen auch, wir haben hier eine Verantwortung, die wir ernst nehmen”, so Jörg Stöcker, Chef der Freiwilligen Feuerwehr in Schameder.

Heimatverein und Feuerwehr richten traditionell die Aktion zum 1. Advent aus. Normalerweise basteln die Kinder gemeinsam im Feuerwehrgerätehaus den Baumschmuck, der dann später feierlich mit den Familien an den Baum gehängt wird. „Das war in diesem Jahr nicht zu machen, das konnten wir so nicht verantworten”, verdeutlichte Jörg Stöcker mit Blick auf die gemeinsame Bastelaktion. Also hatten die Veranstalter kurzerhand dazu aufgerufen, den Baumschmuck in diesem Jahr in den eigenen vier Wänden zu basteln und dann am Sonntagnachmittag auf den Dorfplatz in der Ortsmitte mitzubringen. Der große Baum leuchtete und wartete darauf, geschmückt zu werden. Die Kinder durften ihren Baumschmuck selbst aufhängen. Wo es zu hoch wurde, halfen die Eltern, und ganz oben stiegen die Helfer auf die Leiter. Am Ende glitzerten die Basteleien im Schein der Lichter.

An eine Absage war nicht zu denken

Zuvor hatte sich der Platz gegen 16 Uhr nach und nach mit Familien gefüllt. Am Eingang kontrollierten Feuerwehrchef Jörg Stöcker und Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen den Besuch nach den 3-G-Regeln. Diskussionen gab es keine, wer auf den Platz wollte, zeigte unaufgefordert sein Zertifikat vor. Für die Organisatoren war es wichtig, das Event durchführen zu können, auch wenn das einen gewissen Aufwand für alle Beteiligten bedeutete. Der sei aber voll gerechtfertigt, befand Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen. Die Alternative wäre eine Absage gewesen, die aber am Ende auch nicht im Raum stehen sollte.

Geselliger Nachmittag mit der eigenen Tasse

Wer sich am Sonntagnachmittag auf dem Dorfplatz einfand, genoss die Atmosphäre und auch die Chance, einen geselligen Nachmittag und Abend zu verleben. Nachdem der Baum fertig geschmückt war, kam auch der Nikolaus vorbei und hatte für die Kinder eine Kleinigkeit im Gepäck.
Um die Auflagen erfüllen zu können, musste sich jeder der Besucher seine eigene Tasse für Glühwein und Punsch mitbringen.

„Wir haben uns entschlossen, auch keine Tassen in Reserve zu halten. Bis jetzt hat das sehr gut geklappt, alle haben ihre Tasse dabei”, freute sich Carsten Dreisbach. Man könne sich ja auch mal überlegen, ob man das nicht immer so mache, das spare doch Arbeit für die Organisatoren, scherzte Dreisbach. Auch er war sichtlich und hörbar froh, dass die Aktion stattfinden konnte. In Schameder sind alle erleichtert und dankbar, dass bei aller Unsicherheit der Dorfgemeinschaft noch etwas geboten wird.

Autor:

Guido Schneider aus Siegen

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