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Klima-Kita
Corona verhindert Richtfest

Die Arbeiten an der Klima-Kita schreiten voran. Die beiden Geschosse sind künftig per Aufzug verbunden. Eigentlich hätte am Donnerstag das Richtfest stattfinden sollen. 
 Corona-bedingt fielen die Feierlichkeiten aber kurzfristig aus.
  • Die Arbeiten an der Klima-Kita schreiten voran. Die beiden Geschosse sind künftig per Aufzug verbunden. Eigentlich hätte am Donnerstag das Richtfest stattfinden sollen.
    Corona-bedingt fielen die Feierlichkeiten aber kurzfristig aus.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Peter Helmes (Redakteur)

tika/sz  Erndtebrück. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als die Party hätte steigen sollen, herrschte pure Tristesse auf der Baustelle – ein Sinnbild für die Situation. Kurzfristig hatten die Verantwortlichen der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (KSG), des Kreises Siegen-Wittgenstein und des AWo-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein/Olpe das Richtfest für die Klima-Kita an der Breslauer Straße in Erndtebrück abgesagt. Der Inzidenzwert des Mittwochs – dieser lag bei 46,6 – ließ ihnen keine andere Wahl. Gäste mussten kurzfristig ausgeladen, das Buffet abbestellt und vorbereitete Reden in die Schublade gelegt werden. Dennoch, vier Monat nach dem ersten Spatenstich ist zumindest der Baufortschritt als solcher nicht durch die Pandemie beeinträchtigt. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

tika/sz  Erndtebrück. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als die Party hätte steigen sollen, herrschte pure Tristesse auf der Baustelle – ein Sinnbild für die Situation. Kurzfristig hatten die Verantwortlichen der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (KSG), des Kreises Siegen-Wittgenstein und des AWo-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein/Olpe das Richtfest für die Klima-Kita an der Breslauer Straße in Erndtebrück abgesagt. Der Inzidenzwert des Mittwochs – dieser lag bei 46,6 – ließ ihnen keine andere Wahl. Gäste mussten kurzfristig ausgeladen, das Buffet abbestellt und vorbereitete Reden in die Schublade gelegt werden. Dennoch, vier Monat nach dem ersten Spatenstich ist zumindest der Baufortschritt als solcher nicht durch die Pandemie beeinträchtigt. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.
Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten Ende März 2021 abgeschlossen werden können.
Daniel Aktas
KSG-Geschäftsführer
„Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten Ende März 2021 abgeschlossen werden können“, sagte Daniel Aktas. Der Geschäftsführer der KSG – diese ist Investor und Bauherr – nannte damit erstmals einen konkreten Monat für die Fertigstellung. Bislang hatten sich die Verantwortlichen darauf beschränkt, den Winter 2020/2021 als Zeitpunkt für die Fertigstellung zu benennen. Nachdem die Arbeiten aber später als zunächst geplant gestartet waren, hatte sich eine Fertigstellung nach Jahresfrist bereits angedeutet. Sollten die Arbeiten tatsächlich Ende März beendet sein, wäre vom Bauantrag bis zur Fertigstellung knapp ein Jahr vergangen.

2,2 Millionen Euro wird die KSG investieren

Insgesamt 2,2 Millionen Euro wird die KSG investieren. „Dass wir so schnell vorankommen, liegt vor allem daran, dass wieder ganz viele regionale Partner Hand in Hand arbeiten“, betonte Landrat Andreas Müller. Eigentümer des Gebäudes ist die KSG, ausführendes Unternehmen ist Berge-Bau aus Leimstruth – entworfen wurde das Gebäude von Architekt Daniel Prien aus Siegen.
Träger der barrierefreien Kita – die zwei Geschosse der Immobilie sind künftig per Aufzug miteinander verbunden – ist wiederum der AWo-Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe, der mit dem Schwerpunkt „Klima“ ein besonderes pädagogisches Konzept umsetzt – die Klima-Kita ist damit die erste ihrer Art im Kreis Siegen-Wittgenstein und der weiteren Region. Die Kita soll künftig drei Gruppen im U- und Ü-3-Bereich umfassen und 55 Plätze bieten. Auf dem 2600 Quadratmeter großen Gelände werden Kinder künftig spielerisch für Umwelt- und Klimaschutzthemen sensibilisiert.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Bau der Klima-Kita in Erndtebrück unsere Garantie unterstreichen, dass alle Eltern in Siegen-Wittgenstein, die ein Betreuungsangebot für ihr Kind wünschen, von uns ein entsprechendes Angebot erhalten“, erklärte Andreas Müller. Seit 2014 hat der Kreis nach eigenen Angaben über 1000 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in Siegen-Wittgenstein einzuhalten.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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