»Da kann man einiges mit machen«

SV Schameder plant Sanierung / Bürgermeister sieht Zweckverband in »moralischer Pflicht«

BW Schameder. Es ist ruhiger geworden um den SV Schameder, nachdem der Verein wegen des maroden Sportplatzes im November und Dezember die Schlagzeilen beherrschte. Nun ist der erste Schritt auf dem weiten Weg zum sanierten Fußballgrund getan: 100000 e sollen nach dem Beschluss des Erndtebrücker Gemeinderates nach Schameder fließen (die SZ berichtete). Von einem guten Beschluss sprach Heinz-Josef Linten am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung des Sportvereins.

»Da kann man einiges mit machen«, meinte der Bürgermeister der Edergemeinde, es sei die »vernünftige Basis«. Mehr aber auch nicht, doch der Betrag solle den Verein motivieren, weitere Gelder aufzutreiben. Einen Beitrag erwartet Heinz-Josef Linten dabei weiter vom Zweckverband Wittgenstein, der für den Bürgermeister »zwar nicht in der rechtlichen, jedoch in einer moralischen Pflicht« stehe. Es müsse ein ordentlicher Betrag vom Zusammenschluss der Wittgensteiner Kommunen kommen, betonte der Zweckverbands-Vorsteher.

Dass der Antrag des SV an den Petitionsausschuss, den gestellten Antrag auf Sportstättenförderung nach alten Richtlinien zu bewerten, Erfolg haben wird, glaubt Heinz-Josef Linten derweil nicht. Sponsoren müssen stattdessen herbei, damit »der Kraftakt Sportplatzrenovierung« gestemmt werden kann. Denn diese 100000 e sind erst ein Grundstock. »Dieses Jahr wird ein Prüfstein«, meinte Vorsitzender Bernd Schröter, »es wird sich zeigen, was der Verein seinen Mitgliedern wert ist.« Die frühere Vision von einem Kunstrasenplatz sei allerdings nicht mehr zu verwirklichen. Der Vorsitzende des SV kündigte für die kommenden Wochen neue Gespräche an, außerdem werde für Mai eine außerordentliche Mitgliederversammlung geplant, die sich ausschlie#DFlich mit dem Thema Sportplatz beschäftige.

Bis dahin soll sich möglichst die sportliche Situation der ersten Mannschaft verbessern: Nur drei Punkte trennen den SV derzeit auf Platz 8 liegend von einem Abstiegsplatz. Eine schwere Rückrunde steht also bevor. Neben Sportplatz und der sportlichen Situation standen noch andere Punkte auf der Tagesordnung, vor allem die Ehrung verdienter Mitglieder. Die goldene Ehrennadel für 20 Jahre aktives Sportlerdasein im SV erhielten Reinhard Six und Schiedsrichter-Veteran Dirk Seifart. Jeweils die Ehrennadel in Silber ging an Patrick Hofius, Steffen Haschke und Ingo Schuppener für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft sowie an Martin Bald für 25-jährige Treue.

Bei den Wahlen zum SV-Vorstand wurden der zweite Vorsitzende Thomas Slenzka sowie die zweite Geschäftsführerin Andrea Seifart in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Kassierer ist Helmut Horchler für Bernhard Oppermann, dessen Ehefrau Gisela ihren Posten als Beisitzer an Jan-Phillip Weyand abgab.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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