Rocknacht in der Hachenberg-Kaserne
Der Kommandeur gab bei AC/DC richtig Gas

Die Gruppe „Monsun“ spielte über drei Stunden live. Und der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2, Oberstleutnant Jörg Sieratzki (l.), rockte selbst mit. Foto: Luftwaffe
  • Die Gruppe „Monsun“ spielte über drei Stunden live. Und der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2, Oberstleutnant Jörg Sieratzki (l.), rockte selbst mit. Foto: Luftwaffe
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sz Erndtebrück. Plötzlich wird es am Luftwaffenstandort Erndtebrück wieder mal mächtig laut, denn das Hachenberg-Casino lässt es zum traditionellen „Rock auf´m Berg“ so richtig krachen. Die Rocknacht, die für die Angehörigen der Hachenberg-Kaserne mittlerweile zu einem liebgewonnenen alljährlichen Live-Event auf dem Hachenberg geworden ist, ist jedoch deutlich mehr.

Getreu des Mottos „Rocken für den guten Zweck“ spendet das Hachenberg-Casino die erwirtschafteten Erlöse des Abends stets für soziale Zwecke. Bei exzellentem Wetter treffen sich die Angehörigen des Luftwaffenstandorts Erndtebrück an ihrem Hachenberg-Casino, um auch in diesem Jahr wieder gemeinsam eine Rocknacht mit Livemusik zu erleben.

Eingeleitet wird die durch das Duo „HÄ?“. Der Bandname steht zunächst mal für Hansi & Ändy. Den humoristischen Untertitel „denn sie wussten nicht was sie tun!“ darf man aber nicht ernst nehmen, denn Hans-Joachim (Hansi) Rösler und Andreas (Ändy) Schattinger wissen sehr genau, was sie tun. Zwei unglaublich leidenschaftliche Musiker gehen mit extrem viel Humor und Spaß an die Sache. Folglich springt der Funke auch gleich auf das begeisterte Publikum über. Andreas Schattinger ist übrigens nicht nur mit „HÄ?“ unterwegs, sondern leistet im „realen“ Leben Dienst als Stabsfeldwebel im Stab des Einsatzführungsbereichs 2.

Nahtlos setzt danach die Rock-Cover-Band „Monsun“ aus Lennestadt in der zweiten Halbzeit das Programm mit handgemachtem, kompromisslosen Live-Rock fort. Vor allem die Bühnenpräsenz und die Publikumsnähe machen die sechs aus dem Sauerland so ausgesprochen sympathisch. Das mehr als dreistündige Programm ist äußerst breit gefächert: Von den 70ern (Black Sabbath, Led Zeppelin) über die 80er (Billy Idol, Iron Maiden, Warlock, Kiss), die 90er (Queensrÿche, Genesis, Skunk Anansie, Anouk) bis in die heutige Zeit (Green Day, 30 Seconds to Mars, Foo Fighters, Billy Talent) erstreckt sich das enorme Spektrum der Band. Bereits seit 2005 begeistern das „Mädel“ und die fünf „Jungs“ die Szene mit erstklassigen und schweißtreibenden Shows. Sven Miebach am Gesang ist ebenso versierter Profi wie Sängerin Nadine Tandogan, ihres Zeichens ausgebildete Gesangslehrerin. Die Abteilung Groove ist mit Bernie Würden am Schlagzeug und Jens Kathol am Bass bestens besetzt, und das Gitarren-Dreamteam Daniel Beste und Marius Albers stachelt sich gegenseitig zu solistischen Höchstleistungen an.

Doch „Monsun“ kann noch mehr: Zum Abschluss des Programms spielt die Band – zur Überraschung des Publikums – plötzlich nicht mehr zu sechst. Zu Schlagzeug und Gesang gesellt sich plötzlich ein „frischer“ Gitarrist. Der Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberstleutnant Jörg Sieratzki, greift selbst zur E-Gitarre und rockt zum Final-Song „TNT“ eigenhändig auf der Monsun-Bühne mit. Die Truppe ist begeistert und der „Einsatz“ für den guten Zweck bereitet dem Kommandeur sogar sichtlich Freude: „AC/DC ist halt meine Leidenschaft“, grinst Jörg Sieratzki zufrieden.

„Wir freuen uns riesig, dass die zweite Auflage des ,Rock auf´m Berg‘ so gut angenommen wird“, betont Stabsfeldwebel Sebastian Schulte, 1. Vorsitzender des Hachenberg-Casinos. Und die Spendensumme kann in diesem Jahr auch nochmals auf 2500 Euro gesteigert werden. Immer wieder hat das Casino in den vergangenen Jahren Veranstaltungen durchgeführt, deren Erlös dann letztlich einem guten Zweck zu Gute kam.

Diesmal geht die eine Hälfte an den Verein „Perspektive Zukunft“, der die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein unterstützt. Die andere Hälfte geht an das Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ der Malteser in Bad Laasphe. Der „Herzenswunsch-Krankenwagen“ finanziert sich über Spenden und wird für sterbenskranke Menschen eingesetzt, die noch einmal einen Herzenswunsch haben.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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