»Dicker Batzen für die Gemeinde«

Erndtebrück: Anbindung des Gewerbegebietes Weiherstraße an die Bergstraße in weiter Ferne

Erndtebrück. Im Eiltempo absolvierte der Erndtebrücker Bau- und Planungsausschuss seine gestrige Sitzung. Das lag vor allem daran, dass im öffentlichen Teil nur sieben Punkte zu erledigen waren.

Dennoch gab es einige Dinge zu besprechen: beispielsweise den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet an der Weiherstraße. Bauamtsleiter Heinz-Adolf Stöcker zeichnete ein relativ düsteres Bild, was die von der Gemeinde geplante direkte Anbindiung des Gewerbegebietes Weiherstraße an die Bergstraße und damit an die L720 angeht: »Wir müssen uns sicherlich damit abfinden, dass die Maßnahme nicht morgen und auch nicht übermorgen verwirklicht wird.« Wichtigste Aufgabe der Verwaltung sei es nun, sich um Zuschüsse zu bemühen. Außerdem müsse über eine mögliche Beteiligung der Anlieger angesprochen werden und in den politischen Gremien sei zu beraten, wie die Gemeinde die Maßnahme realisieren könne. »Das ist ein großer Batzen für die Gemeinde«, so der Bauamtsleiter.

Christdemokrat Wilhelm Schmidt forderte aufgrund der vorliegenden Planungen, den Kurvenradius für die Anbindung um einen Meter zu erweitern, ansonsten bekämen Lastwagen im Winter große Probleme. Außerdem könne er nicht verstehen, so der CDU-Mann, dass derzeit das Buswartehäuschen in der Bärenbach genau dort neu gebaut würde, wo in einigen Jahren – sofern das Projekt gelinge – die Erschließungsstraße herführen solle. »Das Geld kann man sich sparen«, so Wilhelm Schmidt. Karl-Heinz Dörnbach (SPD) machte darauf aufmerksam, dass Birkelbacher Anwohner mittlerweile verärgert seien, weil der »Zinser Rücken« immer noch nicht ausgebessert worden sei. Der Auftrag sei bereits vor Wochen vergeben worden, »passiert ist aber bis heute nichts. Dann wird das Wetter schlechter und es hat sich gar nichts getan«. Die Verwaltung kündigte an, dass in dieser Woche mit der Maßnahme begonnen werde.

Ein Fußgängerüberweg entsteht in Höhe der Breidenbachstraße an der B62. Dies sei das Ergebnis einer Verkehrsschau gewesen, so Heinz-Adolf Stöcker. Die Gemeinde müsse noch eine zusätzliche Beleuchtung anbringen und den Bordstein absenken, dann stünde der Maßnahme zur Verkehrssicherheit nichts mehr im Weg.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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