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Neuer Wanderweg in Erndtebrück
Die ersten Bäume für Apfelroute gepflanzt

Wie „steinreich“ Erndtebrück ist, erfuhren die Damen der SGV-Abteilung und der Initiative „Plant for the Planet“, als sie am Samstag zwei Apfelbäume auf dem Spielplatz an der Kampenstraße pflanzten – es war der Startschuss für die Apfelroute.
  • Wie „steinreich“ Erndtebrück ist, erfuhren die Damen der SGV-Abteilung und der Initiative „Plant for the Planet“, als sie am Samstag zwei Apfelbäume auf dem Spielplatz an der Kampenstraße pflanzten – es war der Startschuss für die Apfelroute.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw Erndtebrück. Auf dem Spielplatz an der Kampenstraße in Erndtebrück stehen ab sofort Kaiser Wilhelm und Luxemburger Renette gemeinsam, aber auch mit dem gebührenden Abstand. Denn beide wachsen ja noch und sollen sich dabei nicht gegenseitig behindern. Beides sind Apfelbäume und Teil der künftigen Apfelroute, die bald Wanderer wie Familien nach Erndtebrück locken und durch den Ortskern führen soll. Am Samstag übernahmen die SGV-Abteilung und die Initiative „Plant for the Planet“ den Spatenstich für das Projekt – und der war nicht nur symbolisch, wie es bei anderen Baumaßnahmen der Fall ist.

bw Erndtebrück. Auf dem Spielplatz an der Kampenstraße in Erndtebrück stehen ab sofort Kaiser Wilhelm und Luxemburger Renette gemeinsam, aber auch mit dem gebührenden Abstand. Denn beide wachsen ja noch und sollen sich dabei nicht gegenseitig behindern. Beides sind Apfelbäume und Teil der künftigen Apfelroute, die bald Wanderer wie Familien nach Erndtebrück locken und durch den Ortskern führen soll. Am Samstag übernahmen die SGV-Abteilung und die Initiative „Plant for the Planet“ den Spatenstich für das Projekt – und der war nicht nur symbolisch, wie es bei anderen Baumaßnahmen der Fall ist.

Themenwanderweg für Erndtebrück in Planung

Zehn Apfelbäume gepflanzt

Im Gegenteil: Gemeinsam mussten die älteren SGV-Mitglieder und die jüngeren Klimaschützer durchaus in die Hände spucken, um die Löcher für die zunächst zehn Apfelbäume zu schaufeln, die den Startschuss für den künftigen Themenwanderweg markieren. Nicht nur auf dem Spielplatz an der Kampenstraße pflanzten sie zwei Apfelbäume, sondern ebenso auf den Spielplätzen an der Breslauer Straße, am Birkenweg, an der Käthe-Kollwitz-Straße sowie an der Grundschule. Bewusst haben die Partner dabei Apfelsorten gewählt, die in die Region passen und die entsprechend frostunempfindlich sind.

Nachahmer gerne gesehen

Die Apfelroute soll künftig nicht nur die Spielplätze im Kernort verbinden, sondern auch den alten Friedhof im Ederfeld sowie den künftigen Bürgerpark an der Eder umfassen. Außerdem können Privatleute dem guten Beispiel gerne folgen und ebenfalls Apfelbäume pflanzen. Die Eder- wird also zur Apfelgemeinde. Die Idee ging von der Initiative „Plant for the Planet“ aus, die ja seit Jahren durch Baumpflanzaktionen für den Klimaschutz auf sich aufmerksam gemacht hat. „Die Kinder sind auf uns zugekommen“, berichtet Ingrid Burkert, Vorsitzende der SGV-Abteilung, die selbst auch die Baumpflege und den Umweltschutz als Ziele in ihrer Satzung stehen hat. Insofern passt die Zusammenarbeit bestens.

"Plant for the Planet" möchte ein Projekt für die Familie

Das gilt ebenso für die Kinder und die Jugendlichen der Initiative „Plant for the Planet“. Sie hatten es sich zum Ziel gesetzt, ein Projekt für die ganze Familie umzusetzen. Das soll mit dem Themenwanderweg, der Wissenswertes mit Spaß verbindet, geschehen, wie Elsa Harnisch, Mårlin Graffmann und Lina Fernengel betonen.

Infos und Quiz an der Apfelroute

Für die rund sechs Kilometer lange Apfelroute sind an den Stationen nicht nur Informationstafeln geplant, sondern auch altersgerechte Quizfragen für die Kleinen. Im Frühjahr könnte die Apfelroute bereits fertig sein – bis dahin sollen nicht nur die Tafeln stehen, sondern auch ein Apfelinchen-Logo soll fertig sein. Zum Start kann sich Ingrid Burkert ein Apfelblütenfest vorstellen, wenn auch die gerade erst gepflanzten Apfelbäume erst in ein paar Jahren erste Früchte tragen werden.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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