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Ratsbeschluss in Erndtebrück
Edergemeinde will auch den Heimatpreis verleihen

Das war schon preisverdächtig: Was die Jubiläumsdörfer Schameder und Birkefehl (hier im Bild) im vergangenen Jahr unter dem Begriff „Heimat“ auf die Beine gestellt haben, war famos. In diesem Jahr will Erndtebrück einen Heimatpreis verleihen. Foto: Björn Weyand
  • Das war schon preisverdächtig: Was die Jubiläumsdörfer Schameder und Birkefehl (hier im Bild) im vergangenen Jahr unter dem Begriff „Heimat“ auf die Beine gestellt haben, war famos. In diesem Jahr will Erndtebrück einen Heimatpreis verleihen. Foto: Björn Weyand
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bw Erndtebrück. Die Nachbarkommunen Bad Laasphe und Bad Berleburg hatten im vergangenen Jahr bereits den Heimatpreis vergeben und nutzten dafür das vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellte Preisgeld. Nun zieht auch die Gemeinde Erndtebrück nach: Auf Antrag der CDU-Fraktion beschloss der Gemeinderat am Mittwochabend, das Preisgeld bei der Bezirksregierung Arnsberg zu beantragen, um anschließend den Heimatpreis in der Edergemeinde auszuloben.

Vor der Beschlussfassung hatte der Birkelbacher Fritz Grebe in der Einwohnerfragestunde der Gemeinde das Versäumnis vorgeworfen, nicht schon im vergangenen Jahr den Heimatpreis auf den Weg gebracht zu haben. Hier seien 5000 Euro verpasst worden.

bw Erndtebrück. Die Nachbarkommunen Bad Laasphe und Bad Berleburg hatten im vergangenen Jahr bereits den Heimatpreis vergeben und nutzten dafür das vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellte Preisgeld. Nun zieht auch die Gemeinde Erndtebrück nach: Auf Antrag der CDU-Fraktion beschloss der Gemeinderat am Mittwochabend, das Preisgeld bei der Bezirksregierung Arnsberg zu beantragen, um anschließend den Heimatpreis in der Edergemeinde auszuloben.

Vor der Beschlussfassung hatte der Birkelbacher Fritz Grebe in der Einwohnerfragestunde der Gemeinde das Versäumnis vorgeworfen, nicht schon im vergangenen Jahr den Heimatpreis auf den Weg gebracht zu haben. Hier seien 5000 Euro verpasst worden. Das soll jedenfalls in diesem Jahr nicht wieder geschehen, deshalb warb Antragssteller Steffen Haschke (CDU) für seinen Antrag: „Das ist eine tolle Möglichkeit, unsere Vereine und Institutionen zu unterstützen.“ Bei dem Aufruf für den Heimatpreis solle die Verwaltung auch auf das Heimatscheck-Programm hinweisen, forderte der Birkefehler.

Für die anderen Fraktionen begrüßten Tim Saßmannshausen (SPD), Heinz-Georg Grebe (FDP) und Olaf Kettler (UWG) den CDU-Antrag. Der Heimatpreis belaste nicht den Haushalt, freute sich Tim Saßmannshausen: „Eine tolle Sache!“ Heinz-Georg Grebe war froh, auch mal etwas Erfreuliches aus Düsseldorf zu hören. Über das weitere Prozedere soll im Ältestenrat gesprochen werden. Die CDU hatte vorgeschlagen, für die ersten drei Plätze Preisgelder von 2500 Euro, 1500 Euro und 1000 Euro zu vergeben. Zur Auswahl nannte die CDU-Fraktion die Kriterien Heimat/Tradition, Ehrenamtliches Engagement sowie Innovation. Laut Verwaltung ist es für eine nachvollziehbare sowie stichhaltige Wahl notwendig, eine Bewertungsmatrix zu definieren. Neben den von der CDU genannten Kriterien sollten laut Verwaltung auch noch weitere Punkte wie Zugänglichkeit/Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Möglichkeiten zur Beteiligung sowie gesellschaftlicher Mehrwert von Bewerbungen berücksichtigt werden.

Die Sieger werden wohl von einer Jury ausgewählt. Die CDU hatte klare Vorstellungen, wer dieser Jury angehören sollte: der Bürgermeister, je ein Mitglied der im Rat der Gemeinde vertretenen Fraktionen, außerdem ein Mitglied des Vereins Handel, Handwerk und Touristik, ein Mitglied der Kulturinitiative sowie ein Mitglied des Gemeindesportverbandes.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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