Infektionen im privaten Umfeld
EEW meldet sieben neue Corona-Fälle

Zahlreiche Mitarbeiter reisen täglich aus dem gesamten Kreisgebiet und dem nahen Westerwald an, um in Erndtebrück zu arbeiten. Am Dienstag sollen im Grünewald 200 Mitarbeiter getestet werden.
  • Zahlreiche Mitarbeiter reisen täglich aus dem gesamten Kreisgebiet und dem nahen Westerwald an, um in Erndtebrück zu arbeiten. Am Dienstag sollen im Grünewald 200 Mitarbeiter getestet werden.
  • Foto: Holger Weber (Archiv)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Erndtebrück. Die Geschäftsführung des Erndtebrücker Eisenwerks (EEW) geht auf Nummer sicher. Nachdem in der Belegschaft sieben Corona-Fälle aufgetreten sind, findet am Dienstag eine Reihentestung von 200 Mitarbeitern in Erndtebrück statt – ähnlich wie bereits im Vorjahr. Dies sei „eine Vorsichtsmaßnahme“, heißt es in einer Pressemitteilung von EEW. „Im Zusammenhang mit den steigenden Corona-Fallzahlen in Siegen-Wittgenstein sind leider auch innerhalb der EEW-Belegschaft neue Corona-Fälle zu verzeichnen“, schreibt das Unternehmen.
Insgesamt seien sieben Mitarbeiter aus dem Produktionsbereich des Erndtebrücker Werks mit dem Virus infiziert. Man habe „dank des schnellen Greifens der Pandemie-Notfallpläne“ die Infektionen frühzeitig lokalisieren und Kontaktpersonen ermitteln können.

Vier EEW-Mitarbeiter stecken sich im privaten Umfeld mit Corona an

Vier der infizierten Mitarbeiter hätten sich nachweislich im privaten Umfeld angesteckt. Unter diesen vier Fällen befindet sich nach Kenntnisstand des Unternehmens aus der Edergemeinde auch eine Infektion mit der britischen und deutlich ansteckenderen Virus-Variante. Drei weitere Infektionen seien darauf zurückzuführen. Die betroffenen Mitarbeiter seien jedoch frühzeitig in Quarantäne gegangen.
Bei EEW setzt man seit Beginn der Pandemie auf ein umfassendes Schutzkonzept. Darin enthalten sind ein versetzter Schichtbeginn zur Kontaktvermeidung, Maskenpflicht auf dem gesamten Firmengelände, Desinfektions- und Hygienepläne, hausinterne Durchführung von Schnelltests und die Kooperation mit einer Erndtebrücker Hausarztpraxis für ein kostenloses PCR-Testangebot. Zudem setzt EEW auf Homeoffice-Lösungen in der Verwaltung, Verlagerung von Präsenzterminen auf Videokonferenzen und Dienstreisebeschränkungen.

Corona-Tests bei 200 EEW-Mitarbeitern

Die Wahrscheinlichkeit eines unbemerkten Infektionsgeschehens sei „als gering zu beurteilen“, da die genannten Maßnahmen seit Beginn der Pandemie ihre Wirksamkeit zeigten. „Um dennoch weitere Infektionen auszuschließen, hat die EEW-Geschäftsführung gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein beschlossen, eine freiwillige Reihentestung innerhalb der Belegschaft durchzuführen“, ist in der Pressemitteilung aus Erndtebrück zu lesen.
Insgesamt würden am Dienstag 200 EEW-Mitarbeiter durch das DRK mit einem PCR-Test auf eine Corona-Infektion untersucht. „Auch das Gesundheitsamt begrüßt vor dem Hintergrund der hohen Inzidenzen in Siegen-Wittgenstein diese Reihentestung als Vorsichtsmaßnahme.“ Es seien keine weiteren Maßnahmen angeordnet worden, sodass der Produktionsbetrieb bei EEW uneingeschränkt fortgesetzt werden könne.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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