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„Rock in der Halle“ in Erndtebrück
Ein Abend für die Klassiker aus Rock und Heavy Metal

Die Musiker der Nachwuchs-Band „Rayquasa“ hinterließen am Mittwochabend einen bleibenden Eindruck. Wer es schafft, das Wittgensteiner Publikum an die Bühne zu holen, der muss selbstbewusst unterwegs sein.  Foto: Martin Völkel
  • Die Musiker der Nachwuchs-Band „Rayquasa“ hinterließen am Mittwochabend einen bleibenden Eindruck. Wer es schafft, das Wittgensteiner Publikum an die Bühne zu holen, der muss selbstbewusst unterwegs sein. Foto: Martin Völkel
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vö Erndtebrück. Einige der Besucher vom Mittwochabend hatten noch die Tickets vom großen Original im Geldbeutel: Dass zahlreiche Wittgensteiner in den vergangenen Monaten das ein oder andere „Metallica“-Konzert im Rahmen der jüngsten Tour der Amerikaner live verfolgt hatten, ist kein Geheimnis. In der Erndtebrücker Schützenhalle servierte die Cover-Band „My’tallica“ die Klassiker des Originals am Mittwochabend in einer zugegeben hervorragenden Qualität – und reichte damit ganz nah heran an Lars Ulrich & Co. Nicht von ungefähr wird die Formation als eine der bundesweit erfolgreichsten Metallica-Cover-Bands gehandelt.

Erndtebrück. Einige der Besucher vom Mittwochabend hatten noch die Tickets vom großen Original im Geldbeutel: Dass zahlreiche Wittgensteiner in den vergangenen Monaten das ein oder andere „Metallica“-Konzert im Rahmen der jüngsten Tour der Amerikaner live verfolgt hatten, ist kein Geheimnis. In der Erndtebrücker Schützenhalle servierte die Cover-Band „My’tallica“ die Klassiker des Originals am Mittwochabend in einer zugegeben hervorragenden Qualität – und reichte damit ganz nah heran an Lars Ulrich & Co. Nicht von ungefähr wird die Formation als eine der bundesweit erfolgreichsten Metallica-Cover-Bands gehandelt. Der Erndtebrücker Schützenverein traf mit seiner Premieren-Veranstaltung von „Rock in der Halle“ absolut ins Schwarze und lockte am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit auf Anhieb mehrere hundert Fans der härteren Gangart ins „Weihergründchen“. Und zwar nicht nur Erndtebrücker Publikum, sondern auch Rock-Fans aus der gesamten Region. Schon zu Beginn war die Halle ordentlich besetzt, im Verlauf des Abends kamen kontinuierlich weitere Gäste dazu.

Diese Tatsache nutzte Jürgen Helwig, der Vorsitzende des Erndtebrücker Schützenvereins, zu einem Dank an seine jungen Vorstandskollegen, die mit frischem Wind und neuen Ideen am Werk seien – und damit durchaus ein ganz neues Publikum ansprächen. Es sei eine viel versprechende Premiere in der neuen Schützenhalle. Und: „Das war unsere erste Veranstaltung dieser Art hier, aber mit großer Sicherheit nicht die letzte.“ Das Publikum sei begeisterungsfähig, die Bands machten Spaß und auch der Aufwand sei für die Organisatoren überschaubar: gut abgestimmte Technik, kaltes Bier, Schnitzelbrötchen – so funktioniert es.

In musikalischer Hinsicht wurde den Besuchern eine schöne Mischung serviert. „Etablierte, Nachwuchsmusiker und eine erfolgreiche Cover-Band“, hatte Jannik Schön, Pressesprecher des Schützenvereins, im Vorfeld versprochen. Und Wort gehalten: Der Auftakt gehörte den Erndtebrücker Lokalmatadoren von „Grandmamas Backside“, die noch vor wenigen Wochen Unplugged und unter freiem Himmel auf dem Schützenplatz zu hören waren. Die routinierten Musiker gaben die perfekten Einheizer für die Nachwuchs-Hoffnung „Rayquasa“. Die Band mit dem unfassbaren Durchschnittsalter von 13 Jahren steht für Cover-Rock – und hat durchaus ein Händchen für Klassiker, die sich mal nicht eben im Handumdrehen auf die Bühne zaubern lassen: von AC/DC über Green Day und die Red Hot Chili Peppers bis hin zu Metallica. „Rayquasa“ hatten ihre eigene Fan-Gemeinde mit in die Schützenhalle gebracht und holten sich das Publikum ganz nah dran an die Bühne. Respekt vor so viel Selbstbewusstsein!

Der Rest des Abends war dann ein Hörgenuss für die Anhänger von Metallica. Die Jungs von „My’tallica“ ließen es krachen, es gab ordentlich auf die Ohren. Das hatte das Publikum auch so erwartet. Die Besucher kommen wieder, da darf sich der Schützenverein sehr sicher sein.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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