Ein guter „Schnitt“

Verdiente Mitglieder des MGV Sangeslust Birkefehl wurden am vergangenen Samstag im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus geehrt. Foto: tika
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tika Birkefehl. „Singen können sie.“ Das ist die einhellige Meinung fast aller Birkefehler, wenn sie über den MGV „Sangeslust“ Birkefehl sprechen. Längst ist der Verein ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens und prägt selbiges durchaus. Dass all diese Worte nicht frei erfunden sind, beweisen die 50 aktiven Sänger fast jährlich – und lassen Worten Taten folgen. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins berichtete der Vorsitzende Steffen Haschke von einem „großen Erfolg“ beim Chorwettbewerb des MGV Edelweiß Alzen in Morsbach im April 2009.

„Wir konnten mit 347 Punkten die mit Abstand höchste Bewertung aller Chöre im Sängerkreis Wittgenstein erzielen.“ Zum Sieg reichte das Ergebnis damals allerdings nicht aus – Rang zwei lautete das Resümee. 181 Mitglieder zähle der Verein aktuell, berichtete Steffen Haschke im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Bei den Proben glänzten Reinhold Knoche, Reinhard Treude (keine Fehlstunde), Friedhelm Dickel, Otto Bürger und Walter Grebe (eine Fehlstunde) besonders. Darüber hinaus wurde Maik Beuter für seine 15-jährige Tätigkeit als Notenwart geehrt. Bernhard Opitz und Walter Strich wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Turnusmäßig fanden Wahlen statt, bei denen Kassierer Holger Saßmannshausen und der stellvertretende Schriftführer Hartmut Stremmel in ihren Ämtern bestätigt wurden. Wilfried Kuhn ist neuer Kassenprüfer. Der Terminkalender des MGV ist in diesem Jahr frei von Wettbewerben. „Das hat allerdings einen Grund“, berichtete Steffen Haschke. Im Juni 2011 finde in Olpe das nächste Meisterchorsingen statt. „Dabei wollen wir zum siebten Mal unseren Meisterchortitel bestätigen. Zielstrebige Vorbereitung ist unerlässlich.“

Deshalb habe man sich vorgenommen, neue Chorwerke und Volkslieder „zur Erweiterung des Repertoires“ einzustudieren. Unerlässlich ist dabei allerdings auch der Nachwuchs, der bekanntlich in fast jedem Verein zahlenmäßig zu wünschen übrig lässt: „Momentan haben wir einen guten Schnitt und sind zufrieden.“ Schließlich sei das jüngste Mitglied gerade einmal 13 Jahre, das älteste 83. „Dennoch könnten wir neuen Nachwuchs brauchen.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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