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Kurhessenbahn plant Neubau der Eisenbahnüberführung in Schameder
Enger Tunnel soll bald Geschichte sein

Der enge Tunnel unter der Bahnüberführung in Schameder hat heute eine 6,05 Meter breite Fahrbahn und einen 95 Zentimeter breiten Gehweg. Nach einem Neubau soll der Querschnitt insgesamt 13,25 Meter haben – inklusive Radweg und Gehweg.
  • Der enge Tunnel unter der Bahnüberführung in Schameder hat heute eine 6,05 Meter breite Fahrbahn und einen 95 Zentimeter breiten Gehweg. Nach einem Neubau soll der Querschnitt insgesamt 13,25 Meter haben – inklusive Radweg und Gehweg.
  • Foto: bw
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

bw Schameder. Im Verlauf der Bundesstraße 62 auf Erndtebrücker Gemeindegebiet stehen in den kommenden Jahren gleich drei größere Baustellen an. Neben der Erneuerung der Eder-Brücke im Ortskern betrifft es einerseits die Bahnüberführung in Schameder, die neu gebaut werden soll, und andererseits den Bau eines Kreisverkehrsplatzes an der Kreuzung der B 62 mit der Einmündung zum Jägersgrund und der Kreisstraße in Richtung Rinthe. Zu beiden Maßnahmen hatte der Erndtebrücker Bürgermeister Henning Gronau am Montagabend eine Mitteilung im Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung.
Besonders der Schwerlastverkehr hat ProblemeDie Kurhessenbahn hat die Planung für den Neubau der Eisenbahnüberführung in Schameder aufgenommen. Ziel ist, dieses Ersatzbauwerk in den Jahren 2022/2023 zu realisieren.

bw Schameder. Im Verlauf der Bundesstraße 62 auf Erndtebrücker Gemeindegebiet stehen in den kommenden Jahren gleich drei größere Baustellen an. Neben der Erneuerung der Eder-Brücke im Ortskern betrifft es einerseits die Bahnüberführung in Schameder, die neu gebaut werden soll, und andererseits den Bau eines Kreisverkehrsplatzes an der Kreuzung der B 62 mit der Einmündung zum Jägersgrund und der Kreisstraße in Richtung Rinthe. Zu beiden Maßnahmen hatte der Erndtebrücker Bürgermeister Henning Gronau am Montagabend eine Mitteilung im Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung.

Besonders der Schwerlastverkehr hat Probleme

Die Kurhessenbahn hat die Planung für den Neubau der Eisenbahnüberführung in Schameder aufgenommen. Ziel ist, dieses Ersatzbauwerk in den Jahren 2022/2023 zu realisieren. Kürzlich habe, so die Gemeindeverwaltung, ein Ortstermin stattgefunden, an dem neben der Kommune und der Bahn auch Vertreter des Landesbetriebs Straßen NRW teilgenommen haben. Denn: Mit dem Neubau der Überführung soll hier die Engstelle im Tunnel endlich behoben werden. Gerade beim Schwerlastverkehr kommt es hier immer wieder zu haarsträubenden Situationen, denn zwei große Sattelzüge passen nicht gleichzeitig durch den Tunnel. Ganz zu schweigen von Fußgängern und Radfahrern, für die die Passage einige Gefahren birgt.

Bei dem Ortstermin haben sich die Beteiligten auf einen Straßenquerschnitt von 13,25 Meter geeinigt, davon 7,50 Meter für die Fahrbahn, außerdem 3,25 Meter für einen Radweg und 2,50 Meter für den Gehweg. Heute ist die Fahrbahn im Tunnel gerade mal 6,05 Meter breit und der Gehweg hat 0,95 Meter. Einigkeit besteht auch über die Durchfahrtshöhe, die 4,70 Meter betragen soll. Damit wäre auch das Problem der Navigationsfehlleitungen endlich mal vom Tisch (die SZ berichtete). Die Gemeinde wird an den weiteren Planungsschritten beteiligt und hat bereits signalisiert, dass die abgeschlossene Planung im Ausschuss vorgestellt werden sollte.

Karl Ludwig Völkel (SPD) stellte als Vorsitzender des Bauausschusses die Zielsetzung dieses Vorhabens klar: „Der Straßenquerschnitt muss deutlich aufgeweitet werden.“ Das würde für mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer in Schameder sorgen.

Abstimmungsgespräch mit Straßen-NRW

Um die Sicherheit geht es auch bei der anderen Baustelle, die wohl zeitlich deutlich vor dem Neubau der Eisenbahnüberführung ansteht, denn die Planungen für den Bau eines Kreisverkehrs an der Zufahrt zum Industriegebiet im Jägersgrund dürften bereits weiter fortgeschritten sein. Auch für dieses Vorhaben hat laut Henning Gronau kürzlich ein Abstimmungsgespräch mit Straßen-NRW stattgefunden – im Mittelpunkt stand die Führung des Personen- und Radverkehrs. Perspektivisch wurden die Möglichkeiten erörtert, wie die Sicherung des Fußgängerverkehrs insgesamt verbessert werden kann, etwa durch die Anlegung eines bergseitigen Gehwegs entlang der B 62 bis zum Bahnhof Leimstruth. Weiteres Thema war die Notwendigkeit der Beleuchtung des Kreisverkehrs mit seinen Querungsmöglichkeiten.

Zudem hat die Gemeinde ihr Interesse bekundet, sich bei der Gestaltung der Mittelinsel durch eine attraktive Bepflanzung einzubringen. Für die reine Anlegung des Kreisverkehrsplatzes entstehen der Gemeinde keine Kosten, diese teilen sich der Bund und der Kreis. Kosten entstehen der Gemeinde jedoch für die Anlegung der Beleuchtung und die Gestaltung der Mittelinsel, deren Unterhaltung künftig auch der Gemeinde obliegt. Die Planung soll noch im Detail der Politik vorgestellt werden.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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