Seit 31 Jahren eine fester Konstante
Erndtebrück hält an Wochenmarkt fest

Noch vor 20 Jahren hatten die Händler ihre Stände vor dem Soldatenheim aufgebaut (hier im Bild), ehe der Standort des Erndtebrücker Wochenmarktes im Jahr 2004 an die Siegener Straße verlegt wurde.
  • Noch vor 20 Jahren hatten die Händler ihre Stände vor dem Soldatenheim aufgebaut (hier im Bild), ehe der Standort des Erndtebrücker Wochenmarktes im Jahr 2004 an die Siegener Straße verlegt wurde.
  • Foto: Gemeinde (Archiv)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

vc Erndtebrück. Wenn man mal von einigen Wintertagen absieht, war der Erndtebrücker Wochenmarkt auch in der Corona-Zeit eine Konstante in der Edergemeinde, auf die sich die Bürgerinnen und Bürger verlassen konnten. Regionale Produkte mit Marktcharakter anbieten – dieses Konzept ist in der Edergemeinde eine über 30 Jahre alte Erfolgsgeschichte.

1989 Beschluss zur Wochenmarkt-Gründung in Erndtebrück

Denn so lange ist es her, dass der Wochenmarkt in Erndtebrück erstmals stattfand hat. Der Gemeinde zufolge ging der Gründung des Marktes ein Ratsbeschluss vom 21. Juni 1989 voraus. Nachdem ein Platz für den Markt und einige Händler gefunden war, fand der Wochenmarkt erstmals statt. Die ersten Stände begrüßten am 3. April 1990 die Besucher auf dem Platz vor den sogenannten Ratsstuben, dem Soldatenheim. Dort fand früher nicht nur der Wochenmarkt, sondern auch der Weihnachtsmarkt statt. Der Wochenmarkt zog dann am 28. September 2004 auf das Gelände neben dem Alten Rathaus in die Siegener Straße um. An die Zeit vor dem Umzug erinnert sich der damalige Bürgermeister Heinz-Josef Linten (CDU) im Gespräch mit der Siegener Zeitung. „Es war eine Glanzzeit dort am Soldatenheim. Neben der Versorgung mit regionalen Produkten gab es eine weitere wichtige Komponente, die uns damals dazu bewog, den Ratsbeschluss zu fassen. Es war unser Ansinnen, einen Treffpunkt für die Menschen im Ort zu schaffen. Das war uns auch sehr wichtig.“

Kunden schätzen das Angebot am Wochenmarkt Erndtebrück

Ein halbes Dutzend Stände hatten vergangenen Dienstag einen Platz „Unter den Schirmen“ am Alten Rathaus gefunden. Ein Händler mit frischen Blumen, ein Bäcker, ein Metzger, ein Gemüsehändler und einige regionale Angebote aus Wittgenstein und Umgebung stellten an diesem Tag das Angebot des Marktes dar. Der Wochenmarkt in Erndtebrück war noch nie der größte Markt im Altkreis. Dennoch war in der Vergangenheit auf treue Stammkunden, die aus dem Kernort selbst und den umliegenden Dörfern kommen, Verlass.

Das schätzt auch Marco Frank, der seit Mitte Januar eine Kollegin mit einem Verkaufswagen von Diedenshausen nach Erndtebrück fahren lässt. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Nachfrage“, so der Bäckermeister. Die Edergemeinde bezog eindeutig Position für den Wochenmarkt, der schließlich über das Rathaus organisiert wird: „Wochenmärkte sind in der Region mittlerweile leider keine Selbstverständlichkeit mehr. In Erndtebrück hält sich der Wochenmarkt jedoch beständig und das Angebot der frischen und regionalen Produkte wird von den Besuchern des Wochenmarktes sehr geschätzt.“

Der Gemeinde-Verwaltung liege daher sehr viel daran, den Bestand des Wochenmarktes weiter aufrechtzuerhalten. Das Angebot des Marktes war früher breiter aufgestellt. „Durch Geschäftsaufgabe fehlt seit Beginn des Jahres ein Fischhändler auf dem Wochenmarkt in Erndtebrück. Die intensive Suche nach einem Nachfolger blieb bisher leider erfolglos und gestaltet sich schwierig“, teilte die Verwaltung mit.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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