Erndtebrück patzt erneut

Nullnummer: Der TuS Erndtebrück und der DSC Wanne-Eickel trennten sich 0:0. Das Bild hält einen Zweikampf zwischen Pierre Bellinghausen (l.) und einem Gäste-Akteur fest. Foto: lex
  • Nullnummer: Der TuS Erndtebrück und der DSC Wanne-Eickel trennten sich 0:0. Das Bild hält einen Zweikampf zwischen Pierre Bellinghausen (l.) und einem Gäste-Akteur fest. Foto: lex
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lex Erndtebrück. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen traf der TuS Erndtebrück gestern Nachmittag in der Fußball-Westfalenliga auf den DSC Wanne-Eickel. Durch den langen Winter und die damit verbundenen Spielausfälle war diese kuriose Spielabfolge entstanden, doch wie schon beim 1:1 am vergangenen Donnerstag sollte es auch diesmal nicht zu einem Sieg für die Wittgensteiner reichen. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Peter Cestonaro mit einem 0:0 begnügen und verlor weiter an Boden auf Tabellenführer SpVg Erkenschwick.

Bis in die Haarspitzen motiviert gingen die Erndtebrücker in die Begegnung und kämpften um jeden Ball. Aber auch die Gegner aus dem Ruhrgebiet kämpften leidenschaftlich und hielten voll dagegen, sodass sich eine kampfbetonte und packende Partie entwickelte. Wanne-Eickel hatte die erste richtig dicke Möglichkeit des Spiels. Einen Kopfball von Benjamin Reis aus kurzer Distanz hielt TuS-Torwart Göran Renner bravourös und verhinderte so den Rückstand. Kurz vor der Pause ergaben sich dann noch einmal zwei Möglichkeiten für die Gastgeber. Zunächst schoss Pierre Bellinghausen nach Vorlage von Paul Wadolowski am Tor vorbei, dann versuchte sich der Vorlagengeber selbst, sein Torschuss war aber kein richtiger Prüfstein für den DSC-Schlussmann Marcel Johns. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Erndtebrücker am Drücker. In der 56. Spielminute marschierte Daniel Waldrich durch das gesamte Mittelfeld, drang in den Strafraum ein und hätte aus seiner guten Position auch selbst schießen können. Er entschied sich aber für den Pass zu seinem Bruder Markus auf der halbrechten Position, dessen Schuss wurde erneut von Johns abgewehrt.

Eine weitere gute Möglichkeit verpasste dann der eingewechselte Bakary Sinaba, dessen Schuss nur haarscharf am Pfosten vorbeistrich – hier wäre Wanne-Eickels Schlussmann ohne Chance gewesen. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff konnte sich dann noch einmal Göran Renner auszeichnen, der einen Freistoß von Sebastian Geppert aus dem langen Eck holte. Die letzte Chance der Partie war dann ebenfalls ein Freistoß, TuS-Akteur Sebastian Nachilo konnte diesen aber nicht verwandeln. So blieb es am Ende beim torlosen Remis.

„Wir hatten das Spiel gerade gegen Ende noch einmal richtig im Griff. Allerdings haben wir einige gut gemeinte Spielzüge nicht wirklich gut zu Ende gespielt. Das Bemühen war sicherlich da, aber oftmals war unser Spiel zu ungenau und zu hektisch“, fasste Erndtebrücks Co-Trainer Bernd Kämpf die Partie zusammen. Durch die beiden Unentschieden gegen Wanne-Eickel konnte Spitzenreiter Erkenschwick den Vorsprung vor den Wittgensteinern auf fünf Zähler ausbauen. „Es sind noch etliche Spiele. Wir werden jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken“, gab sich Kämpf kämpferisch.

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