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Ausnahme vom Ausbaustopp
Erndtebrücker Grimbachstraße wird saniert

Seit längerer Zeit ist schon klar, dass die Grimbachstraße in Erndtebrück einer Sanierung bedarf. An vielen Stellen offenbaren sich Risse, Schlaglöcher machen sich breit. Der Ausbau soll 2022 beginnen.
  • Seit längerer Zeit ist schon klar, dass die Grimbachstraße in Erndtebrück einer Sanierung bedarf. An vielen Stellen offenbaren sich Risse, Schlaglöcher machen sich breit. Der Ausbau soll 2022 beginnen.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

bw Erndtebrück. Immer wieder stand die Erneuerung der Grimbachstraße in den vergangenen Jahren in Erndtebrück auf der Agenda – doch immer wieder wurde diese umfangreiche Baumaßnahme an einer der wichtigsten innerörtlichen Verkehrsadern verschoben. Seit 2015 war die Sanierung ein Thema, weil aber in der Hachenberg-Kaserne immer wieder neue Gebäude errichtet wurden und daher viele schwere Fahrzeuge die Straße hinauf fuhren, wurde die Baumaßnahme Jahr um Jahr vertagt. Jetzt scheint das Ganze aber konkret zu werden, wie die Gemeindeverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt.

Es sei vorgesehen, die Grimbachstraße ab dem Jahr 2022 in drei Bauabschnitten auszubauen.

bw Erndtebrück. Immer wieder stand die Erneuerung der Grimbachstraße in den vergangenen Jahren in Erndtebrück auf der Agenda – doch immer wieder wurde diese umfangreiche Baumaßnahme an einer der wichtigsten innerörtlichen Verkehrsadern verschoben. Seit 2015 war die Sanierung ein Thema, weil aber in der Hachenberg-Kaserne immer wieder neue Gebäude errichtet wurden und daher viele schwere Fahrzeuge die Straße hinauf fuhren, wurde die Baumaßnahme Jahr um Jahr vertagt. Jetzt scheint das Ganze aber konkret zu werden, wie die Gemeindeverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt.

Es sei vorgesehen, die Grimbachstraße ab dem Jahr 2022 in drei Bauabschnitten auszubauen. „Dazu werden nach dem Abschluss der grundsätzlichen Vereinbarung mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr erste Planungsschritte zum Vollausbau der Grimbachstraße aufgenommen“, berichtet die Gemeinde. Die besagte Vereinbarung ist notwendig, weil der Bund einen großen Teil der Kosten tragen wird, denn die Grimbachstraße dient als Zufahrt zur Hachenberg-Kaserne.

Beteiligung von Bund und Anliegern

Sobald die Entwurfsplanung vorliegt, ist laut Gemeindeverwaltung eine Beteiligung der betroffenen Anlieger vorgesehen. Denn es geht inzwischen nicht mehr um eine reine Oberflächenerneuerung, sondern um den Vollausbau. Insofern sei es positiv zu bewerten, so die Gemeindeverwaltung, „dass der angedachte Ausbau der Straße mit einer erheblichen finanziellen Beteiligung des Bundes erfolgen wird“. Entsprechende Rechenmodelle werden im Zuge der weiteren Planungen erstellt.

Diese Rechenmodelle werden auch die Anlieger interessieren, denn bei dem Vollausbau der Grimbachstraße sitzen sie bei der Finanzierung über das Kommunalabgabengesetz (KAG) mit im Boot, wie auch die Gemeinde bestätigt: „Bei Betrachtung der momentan gültigen Rechtslage findet der Ausbau unter Beteiligung der Anlieger statt. Diese Beteiligung wird jedoch vergleichsweise gering ausfallen.“ Eigentlich gilt in der Edergemeinde ja schon seit geraumer Zeit ein Ausbaustopp aufgrund der für die Anlieger kaum mehr zu bezahlenden Straßenbaubeiträge. So liegt unter anderem der Ausbau von Tal- und Weiherstraße auf Eis, da auch die KAG-Novellierung des Landes aus Sicht der Kommunalpolitik keine Lösung darstellt.

Risse und Schlaglöcher sollen verschwinden

Die Grimbachstraße dürfte sich aber als Sonderfall erweisen, denn durch die Beteiligung des Bundes sollten die Anliegerbeiträge in einem erträglichen Rahmen bleiben und weit unter jenen Summen liegen, die beim Vollausbau einer Straße derzeit aufgerufen werden. Zumal es sich bei der Grimbachstraße ja um eine Erschließungs- und eben nicht um eine reine Anliegerstraße handelt. Sie dient nicht nur als Zufahrt zur Kaserne, sondern auch zum Kindergarten und zur Realschule, zum Sportzentrum, aber auch zu den Wohngebieten im Ederfeld und auf dem Hachenberg. Seit längerer Zeit ist klar, dass die Grimbachstraße einer dringenden Sanierung bedarf. An vielen Stellen offenbaren sich Risse, Schlaglöcher machen sich breit.

Kostenverteilung noch unklar

2015, als die Erneuerung erstmals vorgesehen war, hieß es, der Bund werde im unteren Bereich bis zum Abzweig Altenschlager Weg einen Anteil von 75 Prozent der Kosten tragen, im oberen Bereich sollten es sogar 90 Prozent sein. Inwiefern die Zahlen auch heute noch Gültigkeit haben, ließ die Gemeindeverwaltung auf Anfrage am Mittwoch noch unbeantwortet.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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