Erndtebrücker Senioren spendeten für Flutopfer

Frauenhilfe unterbreitete Vorschlag bei Adventfeier

schn Erndtebrück. Die Frauenhilfe Erndtebrück ließ sich jetzt für die traditionelle Seniorenfeier im Advent etwas Besonderes einfallen. Das Wohlwollen der Gäste vorausgesetzt, entschieden die Gastgeber, auf die kleinen Präsente zu verzichten und das Geld für eine von der Elbeflut schwer getroffene Kirchengemeinde zu spenden. Der Birkelbacher Pastor Henning Debus hatte im Herbst die Kirchengemeinde Reinhards-Grimma besucht und in den Orten Schlottwitz und Glashütte die Schäden unter die Lupe genommen und alles mit einer Videokamera aufgenommen.

20 Minuten Müll und Zerstörung

20 Minuten von diesem Film hatte er für die Senioren zusammen geschnitten. Zu sehen waren große Müllberge am Ortseingang und zerstörte Häuser. Besonders schlimm ist die Geschichte eines Wirtes, der seinen Gasthof erst kurz vor der Flut für 500000 e renoviert hatte. Die ganze Arbeit war umsonst, eine Versicherung für das Haus hatte er wegen der hohen Kosten nicht abgeschlossen. Mit dem Geld aus Birkelbach, dort war mit einem Kinderbasar in der Mehrzweckhalle gesammelt worden, und Erndtebrück, wird zum Beispiel dem örtlichen Schreiner geholfen, damit dieser wieder alle Maschinen anschaffen kann, um die Flutschäden in dem Dorf zu beheben. Der Elektriker wollte von den Flutopfern kein Geld für das Aufstellen und Warten der Bautrockner nehmen, also wird er aus Spendengeldern bezahlt. Für einen Geistlichen natürlich besonders wichtig: Die Geschichte von einer Zahnärztin, die aus der Kirche ausgetreten war und kurz nach der Flut wieder ein, als das Presbyterium geschlossen beim Aufräumen in ihrer Praxis half.

»Theater ohne Sorgen« trat auf

Die beeindruckenden und zugleich bedrückenden Bilder riefen starke Anteilnahme bei den Anwesenden hervor. Natürlich waren alle mit der Entscheidung der Frauenhilfe einverstanden. Neben dem Film von Henning Debus stand das gemeinsame Singen von weihnachtlichen Liedern auf dem Programm. Auch das »Theater ohne Sorgen« brachte wieder ein Stück auf die Bühne. Pastor Stefan Berk führte durch den Nachmittag und sein Kollege Helmut Krumm begleitete den Gesang auf dem Akkordeon.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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