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Baugebiet in Schameder
Erschließung von „An der Lai Nord“ verzögert sich

Westlich der Wohnbebauung „An der Lai“ soll ein Neubaugebiet entstehen. Zu einer Erschließung des Areals kommt es in diesem Jahr aber wohl nicht mehr. Dennoch, dieser Neubau dürfte in der kommenden Zeit nicht der einzige in dem Bereich bleiben.
  • Westlich der Wohnbebauung „An der Lai“ soll ein Neubaugebiet entstehen. Zu einer Erschließung des Areals kommt es in diesem Jahr aber wohl nicht mehr. Dennoch, dieser Neubau dürfte in der kommenden Zeit nicht der einzige in dem Bereich bleiben.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

tika Schameder. Das Neubaugebiet in der Roger-Drapie-Straße in Erndtebrück nimmt dieser Tage immer finalere Züge an. Derzeit läuft – nach langwierigen Diskussionen über die Art und Weise – der Endausbau der Straße. Viele Häuslebauer richten derzeit ihre Außenanlagen her, andere sind noch in der Bauphase – und weniger als eine Handvoll Bauplätze sind noch unbebaut. Unterdessen hatte der Rat der Gemeinde Erndtebrück de facto im Juni die Änderung des Bebauungsplans für das geplante Neubaugebiet „An der Lai Nord“ in Schameder beschlossen. „Ich freue mich, dass es los geht. Junge Familien können bauen und in Schameder bleiben“, hatte Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen (SPD) im Rahmen der Sitzung erklärt.

tika Schameder. Das Neubaugebiet in der Roger-Drapie-Straße in Erndtebrück nimmt dieser Tage immer finalere Züge an. Derzeit läuft – nach langwierigen Diskussionen über die Art und Weise – der Endausbau der Straße. Viele Häuslebauer richten derzeit ihre Außenanlagen her, andere sind noch in der Bauphase – und weniger als eine Handvoll Bauplätze sind noch unbebaut. Unterdessen hatte der Rat der Gemeinde Erndtebrück de facto im Juni die Änderung des Bebauungsplans für das geplante Neubaugebiet „An der Lai Nord“ in Schameder beschlossen. „Ich freue mich, dass es los geht. Junge Familien können bauen und in Schameder bleiben“, hatte Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen (SPD) im Rahmen der Sitzung erklärt.

Deutliches Signal gegen den Trend der Landflucht

Bürgermeister Henning Gronau berichtete in diesem Zuge davon, dass das Interesse an den Bauplätzen bereits beachtlich sei. Speziell junge Menschen hätten nach seinem Eindruck den Entschluss gefasst, in der Region bleiben zu wollen – oder sogar zurückzukehren. Es wäre ein deutliches Signal gegen den Trend der Landflucht. Endgültig beschloss der Rat nun Anfang Oktober, dass das Neubaugebiet kommen kann – nach Abschluss aller relevanten Prüfungen durch andere Interessenvertreter, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Ratsmitglieder stimmten erneut dafür – erwartungsgemäß. Und was ist draus geworden?
Westlich der Wohnbebauung in der Straße „An der Lai“ in Schameder soll das Neubaugebiet entstehen. Nach der Innenbereichssatzung von Schameder könnten derzeit noch etwa drei Wohnhäuser im Anschluss an die vorhandene Wohnbebauung entstehen, nach der Erschließung würden neun weitere Bauplätze in einer im dörflichen Bereich üblichen Größe von 800 bis 1000 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
Eine weitere Ausdehnung der Wohnbebauung soll danach nicht erfolgen – auch, um nach Osten hin den Mindestabstand von 200 Metern zur gewerblichen Nutzung im Industriepark Wittgenstein zu gewährleisten.

Bauherren in Schameder müssen sich noch gedulden

Das Plangebiet hat eine Gesamtgröße von 12 554 Quadratmetern – die Erschließung erfolgt über die bestehende Straße. Aber: Die potenziellen Bauherren müssen sich noch einige Monate gedulden. „Derzeit befinden sich noch letzte Formalien hinsichtlich des Grundstückkaufes in einer externen Prüfung. Leider hat sich dieser Prozess länger gestaltet als zunächst erhofft“, teilte die Pressestelle der Gemeinde Erndtebrück auf Anfrage der Siegener Zeitung mit.
Daher verzögert sich das Vorhaben insgesamt. „Es ist davon auszugehen, dass die Erschließung nicht, wie ursprünglich gehofft, in diesem Herbst hergestellt wird, sondern im Frühjahr 2021“, hieß es auf Anfrage der Siegener Zeitung weiter.
Der Bau der Erschließung solle unter ausreichender Würdigung der Witterungsverhältnisse „frühestmöglich erfolgen, sodass für zukünftige Bauherren möglichst keine Verzögerung für deren Baubeginn entsteht“, teilte die Pressestelle abschließend mit.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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