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Heimatverein Benfe baut Schutzhütte am Steinbruch ab
„Erst mal eine Übergangslösung“

In einem Stück transportiert: Es dauerte nur 45 Minuten, bis Vorstand und Mitglieder des Heimatvereins Benfe die Schutzhütte am Steinbruch abgebaut hatten.
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  • In einem Stück transportiert: Es dauerte nur 45 Minuten, bis Vorstand und Mitglieder des Heimatvereins Benfe die Schutzhütte am Steinbruch abgebaut hatten.
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  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

ako Benfe.  Wie stark der gemeinschaftliche Zusammenhalt im Dorf Benfe ist, hat am Mittwochnachmittag der Heimatverein unter Beweis gestellt. In Eigenregie holten Vorstand und weitere Mitglieder die am Steinbruch gelegene Schutzhütte ab, transportierten sie einmal quer durch das Dorf und bauten sie an ihrem neuen Standort wieder auf. Hintergrund der Aktion: Der Verein muss das auch bei Wanderern beliebte Areal bis zum Ende des Monats räumen.
Claudia Althaus war sichtlich erleichtert, als die Holzhütte in einem Stück und ohne Beschädigung durch den Transport auf der kleinen, von der Gemeinde Erndtebrück zur Verfügung gestellten Fläche an der Dorfstraße Ecke Waldheim abgesetzt wurde. Sehr zur Freude der 1.

ako Benfe.  Wie stark der gemeinschaftliche Zusammenhalt im Dorf Benfe ist, hat am Mittwochnachmittag der Heimatverein unter Beweis gestellt. In Eigenregie holten Vorstand und weitere Mitglieder die am Steinbruch gelegene Schutzhütte ab, transportierten sie einmal quer durch das Dorf und bauten sie an ihrem neuen Standort wieder auf. Hintergrund der Aktion: Der Verein muss das auch bei Wanderern beliebte Areal bis zum Ende des Monats räumen.
Claudia Althaus war sichtlich erleichtert, als die Holzhütte in einem Stück und ohne Beschädigung durch den Transport auf der kleinen, von der Gemeinde Erndtebrück zur Verfügung gestellten Fläche an der Dorfstraße Ecke Waldheim abgesetzt wurde. Sehr zur Freude der 1. Vorsitzenden des Heimatvereins passte die überdachte Sitzgarnitur aus Holz auch optisch „gut“ ins Bild: „Es sieht besser aus, als ich gedacht habe.“

Am Benfer Steinbruch hatten die fleißigen Helfer des Heimatvereins zuvor die Verankerung, mit der die Schutzhütte am Boden befestigt worden war, gelöst. Mit einem Traktor, an dem zwei Gabelzinken befestigt waren, wurde die gesamte Holzkonstruktion angehoben, auf einen Anhänger verladen und zur neuen Stelle transportiert. Es dauerte gerade einmal 45 Minuten, bis die Schutzhütte ihren Standort gewechselt hatte.

Schwierige Standortsuche

Auch Matthias Althaus packte kräftig mit an: „Der neue Platz soll erst mal eine Übergangslösung sein“, erklärte der Ortsvorsteher. Allerdings habe sich die Suche nach einem anderen geeigneten Standort sehr schwierig gestaltet. „Wir haben versucht, die Hütte am Mäanderweg aufzustellen“, betonte Claudia Althaus. Das sei jedoch gescheitert, so die 1. Vorsitzende des Heimatvereins, der erst 2017 einen Nutzungsvertrag für den Platz beim Steinbruch abgeschlossen hatte. Die überdachte Sitzgelegenheit für Wanderer habe der Verein dann nur ein Jahr später zu Verschönerung errichtet.

Der neue Besitzer, ein Windkraft-Investor, mit dem die Benfer auf Konfrontationskurs sind (die SZ berichtete), hatte den Vertrag gekündigt und den Heimatverein dazu aufgefordert, das Gelände bis zum 30. Juni zu räumen. Und damit haben Claudia Althaus und ihre Mitstreiter nun begonnen – allerdings schweren Herzens: Denn die Aufgabe des Areals am Steinbruch bedeutet vermutlich auch das Aus für das beliebte Meilerfest des Köhlerdorfes. Die Hoffnungen auf eine erneute Veranstaltung seien gegenwärtig sehr gering, stellte Matthias Althaus klar. Der Platz am Steinbruch habe durch seine Lage und seine besondere Kulisse überzeugt, sagte Claudia Althaus. Die Ehefrau des Ortsvorstehers zeigte sich trotz derzeit mangelnder Alternativmöglichkeiten kämpferisch: „Wir werden alles daran setzen, einen neuen Platz für das Meilerfest zu finden.“

Areal soll Holzlagerplatz werden

Was mit dem Areal am Steinbruch – dort befindet sich gegenwärtig noch eine weitere Holzhütte sowie ein Schotterparkplatz, den Wanderer nutzen – künftig passieren wird, ist ungewiss. Laut Informationen der SZ will der Eigentümer die Fläche nutzen, um dort Holz zu lagern.

In einem Stück transportiert: Es dauerte nur 45 Minuten, bis Vorstand und Mitglieder des Heimatvereins Benfe die Schutzhütte am Steinbruch abgebaut hatten.
Der neue provisorische Standort  an der  Dorfstraße/Ecke Waldheim.
Autor:

Alexander Kollek

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